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Insider-Interview

Insider-Interview | Berufseinstieg bei KCIG

Insider-Interview | Berufseinstieg bei KCIG

Judith Maurer (28) hat Produktionstechnik in der Luft- und Raumfahrttechnik studiert. Nach ihrem Abschluss ist sie bei der KCIG GmbH im Programm Management eingestiegen und als Analystin für Ford Focus in Asien zuständig. Im Interview mit ABSOLVENTA spricht sie über das Bewerbungsverfahren, über ihre Aufgaben sowie darüber, wie es um die Work-Life-Balance bei KCIG bestellt ist. 

Hallo Judith, welche Stelle bekleidest du nach deinem Berufseinstieg bei KCIG?

Ich arbeite im Programm Management bei Ford. Ich bin als Analystin angestellt und für den Ford Focus in Asien zuständig. Änderungen, die am aktuellen Fahrzeug durchgeführt werden, müssen in verschiedenen Foren vorgestellt, diskutiert und bestätigt werden. Die Vor- und Nachbereitung dieser Meetings gehört zu meinen Hauptaufgaben.

Wie lief das Auswahlverfahren für deine Stelle bei der KCIG GmbH ab?

Ich habe die Stellenausschreibung im Internet gefunden. Nach der schriftlichen Bewerbung wurde ich schnell von einem Mitarbeiter der Personalabteilung der KCIG angerufen. Dieses Telefonat diente vor allem der Abfrage meiner Motivation für die Stelle und der Terminfindung für ein Bewerbungsgespräch. Da ich zu dem Zeitpunkt nicht in Köln war, fand das persönliche Gespräch erst circa eine Woche nach dem Telefonat statt. Das Bewerbungsgespräch war in einem für die Situation sehr angenehmen, entspannten Rahmen gehalten. Es wurden hauptsächlich Interesse und Motivation für die Bewerbung auf genau diese Stelle abgefragt. Anschließend wurde etwas genauer auf die Automobilbranche und das Projektmanagement eingegangen. Ich habe mich mit beiden Themen in der Vorbereitung auf das Gespräch intensiv beschäftigt, hatte aber vorher keinen direkten Bezug. Dies habe ich auch offen zugegeben und konnte nicht alle gestellten Fragen korrekt beantworten. Doch es ging wahrscheinlich gar nicht darum, alles perfekt zu wissen, sondern unter anderem auch darum, herauszufinden, wie ich in einer stressigen Situation mit der Beantwortung von Fragen umgehe. Das Gespräch dauerte ungefähr eine Stunde.

Wie ging es danach im Bewerbungsprozess weiter?

Direkt im Anschluss wurde mir bereits positives Feedback gegeben und mir gesagt, dass ich bei Ford vorgestellt werden sollte. Das ist natürlich ein tolles Gefühl direkt nach dem Vorstellungsgespräch. Nur kurze Zeit später wurde das zweite Vorstellungsgespräch angesetzt – dieses Mal bei Ford. Ich wurde im Voraus mit Hilfe eines Fragebogens und eines Telefonats von KCIG auf das Gespräch bei Ford vorbereitet. Beim Treffen selber war mein heutiger KCIG-Supervisor mit dabei. Auch dieses war angenehmer, als ich im Vorfeld erwartet hatte.

Der ganze Prozess von der Bewerbung bis zur Zusage hat insgesamt circa sechs bis acht Wochen gedauert.

Welche Tipps kannst du anderen Bewerbern für den Auswahlprozess geben?

Meiner Meinung nach sind authentisches Auftreten, Offenheit und Kommunikationsfähigkeit die wichtigsten Elemente. Im Programm Management geht es in erster Linie darum, organisiert an Problemstellungen heranzugehen und durch die Kommunikation mit den richtigen Personen zu einer Lösung zu kommen. Genau diese Stärken sollten hervorgehoben und gezeigt werden.

Deine ersten Tage bei KCIG: kaltes Wasser oder warmer Empfang?

Der erste Tag bei KCIG war im BackOffice, also nicht in meinem inzwischen alltäglichen Berufsumfeld. Natürlich war ich sehr aufgeregt, wurde aber super freundlich in Empfang genommen. Im Nachhinein betrachtet hätte ich wirklich nicht nervös sein müssen. Es ging an diesem Tag hauptsächlich darum, mir das Team vorzustellen, mich willkommen zu heißen und einige organisatorische Dinge zu klären, wie beispielsweise die Arbeitszeitregelung und -dokumentation sowie andere administrative Abläufe. Das Arbeitsklima bei KCIG ist mir sofort als sehr angenehm aufgefallen und dieser Eindruck hat sich im letzten halben Jahr bestätigt.

Vor allem als Berufseinsteiger gibt es noch viel zu lernen. Wie sind bei KCIG die Betreuung und das Feedback durch die Vorgesetzten geregelt?

Wir haben einen KCIG Supervisor, der vor Ort bei Ford unterstützt und für alle Fragen und Anregungen offen ist. Vor allem in der Anfangszeit kam er häufig bei mir vorbei, um sich zu erkundigen, ob alles glatt läuft und er mich noch irgendwie unterstützen kann. Zusätzlich haben wir seit ungefähr zwei Monaten Teamleiter. Das sind Kollegen, die schon länger im Unternehmen sind und die Neuankömmlinge „an die Hand nehmen“. Durch die dauerhafte Präsenz bei Ford und durch das Bekleiden einer ähnlichen Position kann man den Teamleitern auf Augenhöhe begegnen und sie sind eine sehr gute Anlaufstelle für alle möglichen Themen. 

Was sind deine wesentlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Berufsalltag?

Wie bereits erwähnt habe, geht es in meinem Job um die Änderungen, die in Asien am Ford Focus durchgeführt werden. Diese können sehr unterschiedlichen Ursprungs sein – beispielsweise Legal Requirements, Marketing Wünsche oder Kostensenkung. Die vorgeschlagenen Änderungen müssen eine Machbarkeitsuntersuchung bestehen. Das heißt es wird überprüft, ob das Werk in der Lage ist, die Änderungen durchzuführen, welche Kosten berücksichtigt werden müssen, ob es Kapazitätsprobleme gibt und so weiter. Die Diskussion zur Beantwortung dieser Fragen und die anschließende Entscheidungsfindung verschiedener Managementebenen werden von mir geleitet.

Welche Eigenschaften muss man deines Erachtens mitbringen, um nach dem Berufseinstieg bei der KCIG GmbH auch einen guten Job zu machen?

Man sollte definitiv Spaß am Organisieren haben!

Das Wichtigste ist, dass zu definierten Zeitpunkten die gewünschten Informationen vorliegen, damit eine Entscheidung gefällt werden kann. Gute Englischkenntnisse sind ebenfalls notwendig, da alle Verhandlungen auf Englisch geführt werden. Ansonsten würde ich sagen, dass man mit genug Motivation den Rest vor Ort lernt. Die Aufgaben, die ich erledige, können nicht vorher theoretisch erlernt werden, da sie zu vielseitig sind.

Von der Hochschule ins Arbeitsleben: Wie steht es mit der Work-Life-Balance in deinem Job?

Studieren war schon entspannter, das ist klar. Aber absolut positiv am Arbeitsleben ist, dass man wirklich frei hat, wenn das Büro verlassen wird. Der Arbeitsaufwand ist bei mir sehr unterschiedlich, da er natürlich davon abhängt, wie viele Änderungen in Asien aktuell durchgeführt werden sollen. Wenn ein Gateway-Approval bevorsteht, ist die Arbeit sehr stressig. Hier kommt man natürlich auch nicht um Überstunden drum herum. Dafür gibt es dann aber auch ausgleichende Phasen, in denen nicht ganz so viel ansteht. Dieser Wechsel zeigt die Vielfalt und Abwechslung, die der Job mit sich bringt. Generell versuche ich, durchschnittlich 40 Stunden in der Woche zu arbeiten.

Wie zufrieden bist du mit deinem Einstiegsgehalt bei der KCIG GmbH?

Mit dem Gehalt bin ich zufrieden. Für den Einstieg ins Berufsleben ist die Bezahlung völlig angemessen.

Den Berufseinstieg hast du geschafft. Welche Pläne hast du für deine weitere Karriere bei KCIG?

Da ich erst sechs Monate dabei bin, habe ich noch keine konkreten Pläne. Ich weiß nur, dass ich auf lange Sicht wieder zurück in die Luft- und Raumfahrttechnik möchte, denn das habe ich studiert. Wenn sich die KCIG also mehr in diese Richtung orientiert, bin ich die Erste, die gerne dabei ist!

Vervollständige zum Schluss bitte noch diesen Satz: Arbeiten bei KCIG ist . . .

…ein super Einstieg ins Berufsleben!

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