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Insider-Interview

Berufseinstieg als Trainee bei Johnson & Johnson: Erfahrungen

Berufseinstieg als Trainee bei Johnson & Johnson: Erfahrungen

Dr. Stephanie Rönsberg (31) hat Pharmazie in Düsseldorf und Münster studiert, bevor ihr der Berufseinstieg als Trainee im Programm "Explorer" bei der Janssen-Cilag GmbH, der Pharmasparte von Johnson & Johnson, gelungen ist. Im Interview mit ABSOLVENTA spricht sie über ihre Erfahrungen im Auswahlverfahren, die Betreuung durch die Vorgesetzten und wie es um ihre Work-Life-Balance bei dem Gesundheitskonzern bestellt ist.

Hallo Stephanie, warum hast Du Dich für den Berufseinstieg bei Johnson & Johnson entschieden?

Ich wollte schon immer in der forschenden pharmazeutischen Industrie arbeiten und habe mich auch deshalb für den Studiengang Pharmazie entschieden. Ich finde es bis heute extrem faszinierend, wie man durch die Entwicklung neuer Arzneimittel viele Krankheiten lindern und sogar heilen kann. Die Möglichkeit am Trainee-Programm „Explorer“ teilnehmen zu können und unterschiedliche Aufgaben und Bereiche eines internationalen, pharmazeutischen Unternehmens zu durchlaufen, haben letztendlich dazu geführt, dass ich mich für Johnson & Johnson entschieden habe. Ich habe es bis jetzt nicht bereut und würde die Chance jederzeit wieder ergreifen.

Wie lief das Auswahlverfahren für Deine Trainee-Stelle bei Johnson & Johnson ab?

Zunächst wurde ich zu einem Online-Test über numerisches Denkvermögen eingeladen. Nachdem ich diesen bestanden hatte, fand ein Telefoninterview statt. Teile des Telefoninterviews beinhalteten Fragen zu meinem Lebenslauf, meiner Motivation und warum ich mich bei Johnson & Johnson beworben habe. Einige der Fragen wurden in Englisch gestellt, um die Sprachkenntnisse zu überprüfen. Das anschließende Assessment Center dauerte einen Tag. Die Aufgaben reichten von persönlichen Interviews über ein Fallbeispiel bis zu einer Gruppenübung. Die Atmosphäre war durchweg positiv und man konnte jederzeit Fragen an die dualen Studenten und Praktikanten stellen, die den ganzen Tag anwesend waren. Vom Absenden der Bewerbung bis zur finalen Zusage hat es zwei bis drei Monate gedauert.

Worauf kam es im Auswahlprozess für den Job Deiner Meinung nach besonders an?

Am wichtigsten waren sachliche Grundvoraussetzungen gekoppelt mit dem Interesse am Themengebiet und die damit zusammenhängende Bereitschaft, sich in dieses einzuarbeiten.
Was die Persönlichkeit angeht denke ich, dass gerade in den zu absolvierenden Fallbeispielen und Gruppenübungen wichtig war, dass man gut im Team agieren konnte, eine positive Grundeinstellung an den Tag legte und Kreativität zeigte.

Dein erster Tag bei Johnson & Johnson: Kaltes Wasser oder warmer Empfang?

Am ersten Tag gab es einen sehr warmen Empfang. Man hat das Team der ersten Trainee-Station kennengelernt, ebenso wie seinen Mentor, der das Unternehmen schon lange kennt und einem mit Rat und Tat zu Seite steht.

Wie empfindest Du die Arbeitsatmosphäre bei Johnson & Johnson?

Die Arbeitsatmosphäre ist sehr gut. Natürlich gibt es auch stressige Phasen, aber selbst in diesen hat jeder ein offenes Ohr und ist hilfsbereit, wenn man Fragen hat oder allein nicht weiterkommt. Die Kollegen machen Janssen für mich zu einem Ort, an dem ich mich wohlfühle und an dem die Arbeitszeit wie im Flug vergeht.

Was sind Deine wesentlichen Aufgaben und Tätigkeiten in Deinem Berufsalltag?

Ich arbeite im Bereich Market Access. Hier geht es im Kern darum, den bestmöglichen Weg zu finden, um die Arzneimittelinnovationen für den Patienten verfügbar zu machen. Der Fokus liegt darauf, die Versorgung und Erstattung zu sichern. Um dies zu erreichen ist es wichtig, alle Player im Gesundheitssystem zu kennen, ihre Bedürfnisse zu adressieren und eine gute Zusammenarbeit sicherzustellen.

Vor allem als Berufseinsteiger gibt es noch viel lernen. Wie sind bei Johnson & Johnson Betreuung und Feedback durch die Vorgesetzten geregelt?

Gerade durch den Einstieg als Trainee hat man die Möglichkeit, das Unternehmen und die Aufgaben in den einzelnen Bereichen, die man durchläuft, zu verstehen und seine persönlichen Stärken und Schwächen besser kennenzulernen. Während des gesamten Programms wird man durch einen Mentor und zahlreiche Schulungen optimal unterstützt. Auch auf das Feedback wird gerade im ersten Jahr besonders viel Wert gelegt. Nach dem Abschluss jeder Station gibt es ein Gespräch mit den jeweiligen Vorgesetzten, in denen die Leistung und mögliche Entwicklungsfelder thematisiert werden.

Welche Eigenschaften sollte man für den erfolgreichen Berufseinstieg bei Johnson & Johnson mitbringen?

Motivation, Lust, etwas Neues zu lernen und sich ständig weiterzuentwickeln, Fachexpertise und einen guten Abschluss.

Von der Hochschule ins Arbeitsleben - Wie steht es mit der Work-Life-Balance in Deinem Job bei Johnson & Johnson?

Es ist schon etwas anderes, zur Uni zu gehen und vorwiegend nur für sich selbst verantwortlich zu sein, als Teil eines Teams in einem großen Konzern zu sein, in dem von der eigenen Arbeit auf einmal auch viel für andere abhängt. Ich bin schon der Meinung, dass der Konzern viel in Sachen Work-Life Balance tut. Es gibt ein eigenes Fitnessstudio auf dem Gelände, das alle Mitarbeiter nutzen können ebenso wie eine Kita. Natürlich gibt es Phasen, in denen bestimmte Projekte abgeschlossen werden müssen und besonders viel zu tun ist. Ich denke aber, dass das normal ist.

Wie zufrieden bist Du mit Deinem Einstiegsgehalt bei Johnson & Johnson?

Ich bin zufrieden mit dem Einstiegsgehalt. Neben dem „normalen“ Monatsgehalt gibt es noch ein 13. Gehalt, Urlaubsgeld und einen Bonus, wenn man seine Ziele, die vorab mit dem Vorgesetzten abgestimmt wurden, erreicht hat.

Den Berufseinstieg hast Du geschafft. Welche Pläne hast Du für Deine weitere Karriere bei Johnson & Johnson?

Seit August bin ich nicht mehr Trainee, sondern bin auf eine feste Stelle als Manager im Bereich Central Reimbursement gewechselt, worüber ich mich natürlich sehr gefreut habe. In diese neue Aufgabe werde ich mich nun erstmal sehr gut einarbeiten, um die Anforderungen, die an mich gestellt werden, auch erfüllen zu können.

Zum Schluss Dein Statement in Twitter-Länge: Arbeiten bei Johnson & Johnson ist...

...abwechslungsreich, herausfordernd, motivierend, global.

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Über den Autor

Hannes Reinhardt
Hannes Reinhardt

Redaktionsprakti Hannes kommt frisch von der Uni und schreibt bei ABSOLVENTA über die Möglichkeiten, die sich jungen Berufseinsteigern heute bieten.

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