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Trainee bei Lufthansa: Fabia

Trainee bei Lufthansa: Fabia

Über den Wolken ist die Freiheit grenzenlos – das findet auch ProTeamlerin Fabia Metzger, obwohl sie früher ganz schön Angst vor dem Fliegen hatte. Wir haben sie am Frankfurter Flughafen am Gate getroffen und sind mit ihr nach Zürich zur SWISS geflogen, bei der Fabia unter Vertrag ist. Unterwegs hat sie uns verraten, wie präsent das Fliegen im Trainee-Programm ist, an welchem Projekt sie gerade bei der Lufthansa-Tochtergesellschaft SWISS arbeitet und was den Ausschlag gegeben hat, sich für das ProTeam zu bewerben.

Was bedeutet Fliegen für dich?

Freiheit! Lustigerweise hatte ich ursprünglich Angst vor dem Fliegen, was auch damit zusammenhängt, dass ich erst mit 17 das erste Mal geflogen bin. Da war ich unglaublich nervös, weil ich mir nicht vorstellen konnte, wie dieser Vogel da oben bleiben kann. Dann bin ich aber während des Studiums viel gereist und mit der Routine ging die Angst verloren. Heute finde ich, dass es schon fast ein meditatives Gefühl über den Wolken ist.

Wie stark ist der Bezug zum Fliegen bei deinem Job?

Es wird im Programm viel Nähe zum Betrieb und zum Kunden hergestellt. Wir hatten den Stationstag am Check-in in Frankfurt, außerdem haben wir die Möglichkeit, einen Tag mit der Crew an Bord mitzugehen. Dieser praktische Bezug hilft uns, im Büro zu verstehen, was der Kunde braucht und wie Prozesse optimiert werden können. Auch beruflich fliege ich viel, bin oft in Frankfurt, um mich mit den Leuten von Lufthansa abzustimmen.

Du warst ja viel im Ausland. Inwieweit waren diese Aufenthalte ausschlaggebend für deine Bewerbung bei Lufthansa bzw. SWISS?

Schon sehr ausschlaggebend. Ich schätze es sehr, dass ich einerseits die Basis in Zürich habe, aber auf Projekten international unterwegs bin, prinzipiell mit internationalen Fragestellungen konfrontiert bin.

Und was hat darüber hinaus den Ausschlag gegeben?

Ich hatte nach dem Studium verschiedene Angebote, zum Beispiel von einer großen Bank. Aber Leidenschaft hätte ich dafür nicht aufbringen können. Als ich von dem Programm erfahren habe, war klar: Das muss ich machen. Mir ist es unglaublich wichtig mich mit dem Produkt identifizieren zu können, um mit Freude dabei zu sein.

Wie war das Auswahlverfahren für dich?

Super spannend. Man musste einen Film drehen, geradezu philosophische Fragen beantworten und im Assessment Center neben Tests und Interviews auch eine praktische Aufgabe lösen. Dafür sind wir durch die Abteilungen gegangen, haben Informationen von den Leuten eingeholt und diese dann analysiert. Hier waren wirklich hands-on-Mentalität und Flexibilität gefragt.

Und hält das Trainee-Programm, was es versprochen hat?

Absolut. Es ist nicht nur fachlich sehr interessant, sondern auch toll aufgebaut mit dem sozialen Projekt in Indien, dem Klosteraufenthalt, den vielen Coachings. Dabei geht es auch stark um die persönliche Entwicklung – man will uns zu noch mehr Persönlichkeit verhelfen. 

In welchem Projekt bist du gerade tätig?

Ich bin im Sales Development für unsere Corporate Kunden angesiedelt. Da geht es zum einen um Discounts, die große Kunden kriegen, zum anderen aber auch um die „Added Values“. Das wird immer wichtiger, weil wir immer weniger Discounts geben können. Ich baue ein Tool, mit dem wir sauber reporten können, was das Paket ist, das wir für sie schnüren, um ihnen entgegenzukommen. Damit erreichen wir zum einen interne Transparenz über die Kosten, zum anderen stärken wir unsere Verhandlungsposition, indem wir unseren Service besser abbilden können.

Hast du schon eine Idee für das nächste Projekt?

Bei uns ist das sehr klar aufgebaut. Das erste Projekt, in dem ich jetzt drin bin, ist bei der SWISS, das zweite ist das soziale Projekt in Indien, das dritte ist bei Lufthansa. Dort möchte ich etwas machen, was es bei der SWISS nicht gibt – Konzernstrategie zum Beispiel oder Netzwerkplanung. Ich würde am liebsten alles ausprobieren! (lacht)

Du hast eine Agentur gegründet und warst dort auch Geschäftsführerin. Hat dir das in Hinblick auf das Trainee-Programm geholfen?

Ja, ich glaube schon. Dadurch bringe ich unternehmerischen Drive mit und Mut für innovative Ideen. Ganz wichtig ist es auch, Verantwortung zu übernehmen und Herausforderungen anzunehmen. Wenn man selbstständig ist, gibt es eben niemanden, der einen an die Hand nimmt und Dinge abfängt. Da muss man einiges einfach selber bewältigen, damit es vorangeht.

Hast du sonst noch Praxiserfahrungen gesammelt, die dir geholfen haben?

Ich war lange Business Consultant im IT Bereich, da lernte ich die Projektarbeit kennen: Auf Deadlines hinzuarbeiten, Kundenwünsche zu erfüllen, Zusammenarbeit im Team, aber auch Leadership. Ich durfte nach relativ kurzer Zeit große Teams führen, das hilft mir jetzt zu verstehen, wie ich meinen Vorgesetzten zuarbeiten kann.

Was denkst du sind deine Stärken, die dich für das ProTeam qualifizieren?

Ich glaube ich kann wirklich anpacken und arbeiten so viel es braucht, um ein tolles Resultat zu bekommen. Dazu kommen mein unternehmerischer Geist und die Tatsache, dass ich alles spannend finde und mich gerne in neue Sachen reindenke. Und ich wollte es unbedingt, bin auch die Extra-Meile gegangen, die es gebraucht hat für den Bewerbungsprozess.

Wenn du diese berufliche Extra-Meile gehst – wie sieht es mit der Work-Life-Balance aus?

Insgesamt habe ich das Gefühl einen guten Ausgleich zu haben: Es ist nicht zu viel Arbeit, ich kann es mir gut einteilen, sodass es mir auch nichts ausmacht, wenn es mal ein bisschen später wird. Als Ausgleich tanze ich in meiner Freizeit viel Salsa.

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Ihr wollt mehr über die Aufgaben und Herausforderungen der Trainees im ProTeam wissen? Dann schaut euch die Interviews aus unserer "Inside-ProTeam"-Reihe an:

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