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Insider-Interview

Berufseinstieg bei Hörner Bauschutztechnik: Erfahrungen

Berufseinstieg bei Hörner Bauschutztechnik: Erfahrungen

Niko Tank hat Wirtschaftsingenieurwesen in Konstanz studiert, bevor ihm der Berufseinstieg als Trainee bei der Gebrüder Hörner Bauschutztechnik GmbH gelang. Im Interview mit Absolventa.de spricht er über seine Erfahrungen beim Bewerbungsprozess, seinem Arbeitsalltag und seinem Einstiegsgehalt bei dem Bauunternehmen.

Hallo Niko, warum hast du dich für den Berufseinstieg bei der Gebrüder Hörner GmbH entschieden?

Das beschriebene Trainee-Programm mit halbjährlicher Baustellenphase war sehr ausführlich und interessant beschrieben. Hinzu kam der beeindruckende Kundenstamm, der mich letztlich ebenfalls dazu bewegt hat, mich bei Hörner zu bewerben.              

Wie lief das Auswahlverfahren für deine Trainee-Stelle bei Hörner ab?

Nachdem ich meine Bewerbungsunterlagen abgeschickt hatte, ist der erste Kontakt über den Geschäftsführer Herrn Clemens Hörner zustande gekommen, der ein Gespräch mit Herrn Zetzsche aus der Personalabteilung von Hörner vereinbart hat. Es war das erste von insgesamt zwei Bewerbungsgesprächen, die in München und Schwäbisch Gmünd stattgefunden haben. Sie haben jeweils etwa eine Stunde gedauert und ich sollte zu Themen wie meiner Ausbildung und meiner Bewerbungsmotivation Stellung beziehen.

Beide Gespräche haben den Bewerbungsprozess ausgemacht, es gab keine weiteren Stationen. Etwa einen Monat nach dem Absenden meiner Bewerbungsunterlagen habe ich die Zusage von Hörner erhalten.

Welche Tipps kannst du anderen Bewerbern für den Auswahlprozess geben? 

Zentral für eine Einstellung bei der Firma Hörner sind die Vorstellungsgespräche. Wichtig ist hier, dass man gut vorbereitet ist, echtes Interesse am Unternehmen demonstrieren und Fragen stellen kann. Deshalb lohnt es sich, vorher über das Unternehmen zu recherchieren: Was sind die Besonderheiten, wer sind die Kunden, wie viele Niederlassungen hat das Unternehmen?

Die Gespräche finden nämlich nicht nur mit einem Personaler, sondern auch direkt mit dem Geschäftsführer Clemens Hörner statt. Das ist eine tolle Chance, sich direkt ein Bild zu verschaffen, ob man gut aufgehoben ist und den Geschäftsführer selbst von sich zu überzeugen.

Deine ersten Tage bei Hörner: kaltes Wasser oder warmer Empfang?

Ich habe mich bei der Firma Hörner von Anfang an gut aufgehoben gefühlt: Am ersten Tag wurde ich vom Chef selbst begrüßt und von einem erfahrenen Kollegen eingewiesen. Es war von Anfang an klar, was meine Rolle im Unternehmen ist. Alles, was dafür notwendig war, war vorbereitet und hat auf mich gewartet. Es gab einen Einarbeitungs- und Schulungsplan, hier bleibt also nichts dem Zufall überlassen. Die Atmosphäre ist freundlich, alle Kollegen waren sehr aufgeschlossen, nett und vor allem hilfsbereit.

Vor allem als Berufseinsteiger gibt es noch viel zu lernen. Wie sind bei Gebrüder Hörner Betreuung und Feedback durch die Vorgesetzten geregelt?

Als Bauleiter verbringt man die ersten sechs Monate bei Gebrüder Hörner auf der Baustelle, um die Verfahren und Projekte kennenzulernen – das ist manchmal anstrengend, aber hat auch sehr viel Spaß gemacht und mir für meine spätere Tätigkeit sehr viel Hintergrundwissen gebracht. In dieser Zeit war ich sehr unabhängig. Nach dem ersten Halbjahr durfte ich bei meinem Mentor, einem erfahrenen Bauleiter „mitlaufen“, sodass ich an allen Aspekten eines Projekts von der Vertragsverhandlung über die Projektleitung bis hin zur Abnahme aktiv mitarbeiten konnte.

Durch regelmäßige Feedbackgespräche mit meinem Mentor gab es für mich immer die Möglichkeit, mich weiter zu verbessern.

Was sind deine wesentlichen Aufgaben und Tätigkeiten in deinem Berufsalltag?

Meine Tätigkeit ist sehr vielfältig: Vom Erstellen von Angeboten und Verhandlungen mit Kunden über die Koordination auf Baustellen bis hin zur Projektdokumentation ist alles dabei. Natürlich packe ich ab und zu auch selbst mit an. Ich würde sagen, ich bin ungefähr jeweils ein Drittel meiner Zeit im Büro, ein Drittel auf der Baustelle und ein Drittel in Gesprächen und Verhandlungen mit dem Kunden.

Welche Eigenschaften muss man deines Erachtens mitbringen, um nach dem Berufseinstieg bei Gebrüder Hörner auch einen guten Job zu machen?

Neben dem fachlichen Wissen braucht man ganz klar einen guten Überblick in komplexen Situationen und Freude an Verantwortung und Organisation von Abläufen. Die Projekte sind groß, aber haben manchmal nur eine kurze Laufzeit von zwei Wochen, deshalb muss alles wie beim Schnürchen laufen.

Auch junge Bauleiter bekommen bei Gebrüder Hörner schnell Handlungsspielraum und Verantwortung für Teilprojekte und Mitarbeiter, damit muss man umgehen können. Man muss lernwillig sein, auch mal stressige Situationen aushalten können und auch bereit sein, mehr zu arbeiten, wenn ein Projekt unter Zeitdruck steht. Aber dafür sieht man dann auch, was man geschafft hat.

Von der Hochschule ins Arbeitsleben: Wie steht es mit der Work-Life-Balance in deinem Job?

Ich arbeite circa 45 Wochenstunden plus An- und Abreise zu der Baustelle. Je nach Projekt bin ich auch schon mal unter der Woche irgendwo in Deutschland unterwegs und nur am Wochenende zu Hause. Überstunden während der Ausbildung werden zusätzlich bezahlt. Urlaub gibt es natürlich auch – gemäß Tarifvertrag. 

Wie zufrieden bist du mit deinem Einstiegsgehalt bei Gebrüder Hörner?

Das Gehalt liegt am Anfang im Durchschnitt und die Arbeit macht Spaß, das ist ein guter Deal. Später wird nach Leistung bezahlt: Viel Leistung geht einher mit einem hohen Gehalt. Es gibt unter anderem einen Firmenwagen, ein Handy sowie Laptop und Tablet. Die Bauleiter werden an den Erfolgen der Projekte und der Teams finanziell beteiligt. Das ist sehr lukrativ und motivierend.

Den Berufseinstieg hast du geschafft. Welche Pläne hast du für deine weitere Karriere bei Gebrüder Hörner?

Ich freue mich auf den nächsten Schritt: In ein paar Monaten werde ich zum Bauleiter aufsteigen und werde komplett eigene Projekte verantworten. Ich bekomme dann meinen ersten Mitarbeiter als Assistenz und kann hier schon Führungsverantwortung übernehmen. Die Grundkurse hierzu habe ich schon absolviert. Ich möchte auf jeden Fall die nächsten Karriereschritte zum Oberbauleiter und dann zum Abteilungsleiter mitnehmen.

Zum Schluss dein Statement in Twitter-Länge: Arbeiten bei Hörner ist ...

… immer spannend und eine tolle Möglichkeit, richtig zu zeigen, was man kann! #hörner

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