Insider-Interview

Berufseinstieg bei zeb: Erfahrungen

Berufseinstieg bei zeb: Erfahrungen

Erst Praktikant, dann Consultant: Nach seinem Master-Studium in Business Administration - Finance an der Universität zu Köln, zwei Auslandssemestern in den USA und einem Praktikum ist Alexander Kuhn bei zeb als Consultant im Bereich Strategy & Organization eingestiegen. Im Interview mit ABSOLVENTA erzählt er von seinem erfolgreichen Berufseinstieg sowie seinen weiteren Plänen bei zeb.

Hallo Alexander, wie lief das Auswahlverfahren für deine Stelle bei zeb ab?

Da ich letztes Jahr bereits ein Praktikum bei zeb absolviert und dort ein positives Feedback erhalten hatte, habe ich nur ein verkürztes Auswahlverfahren durchlaufen.

Kurz zu meinem Praktikum: Währenddessen hatte ich die Möglichkeit, zwei Monate auf einem Projekt bei einer deutschen Großbank mitzuarbeiten. Als Praktikant wird man voll in das Projektteam beim Kunden vor Ort integriert und hat als "Berater auf Zeit" eigene Aufgaben. So war ich beispielsweise mit einem Kollegen dafür zuständig, die Prozesslandkarte für das Retail Banking des Kunden auf Digitalisierungspotenziale zu untersuchen. Dabei wird man als Praktikant auch immer wieder aufgefordert, seine eigene Meinung zu bestimmten Themen oder Fragestellungen einzubringen. Besonders gut hat mir zudem der außerordentliche Zusammenhalt im Projektteam auch in stressigen Situationen gefallen. Das Auswahlverfahren für die Festanstellung fand rund drei Monate nach meinem Praktikum statt und bestand aus einem Case-Interview mit einem Projektleiter zu einem bankspezifischen Thema und einem Case Interview mit einem Partner zu einem Thema, das nicht direkt mit Financial Services zu tun hatte. Die Interviews fanden in einer sehr angenehmen Atmosphäre statt und es wurden immer wieder auch Themen aus meinem Praktikum aufgegriffen. Die Zusage erfolgte drei Tage später durch den Partner.

Welche Tipps kannst du anderen Bewerbern für den Auswahlprozess bei zeb geben?

Meiner Meinung nach ist es wichtig, den Interviewern überzeugend zu erläutern, warum man sich gerade für einen Einstieg bei einer Managementberatung, die auf Financial Services spezialisiert ist, interessiert. Welche Kontaktpunkte gab es bisher zum Finanzdienstleistungssektor? Wie kann man diese Erfahrungen einbringen? Während der Case-Bearbeitung wird sehr darauf geachtet, dass eine komplexe Problemstellung klar strukturiert und gelöst werden kann. Man sollte auch bei kurzfristigen Änderungen die Ruhe bewahren und das eigentliche Ziel im Auge behalten. Ein Verständnis für die grundlegende Funktionsweise einer Bank und die wesentlichen Problemfelder im Finanzdienstleistungssektor sind außerdem wichtig.

Deine ersten Tage im neuen Beruf: kaltes Wasser oder warmer Empfang?

Einmal pro Quartal gibt es für neue Mitarbeiter ein einwöchiges Einführungsseminar. Da ich mitten im Quartal eingestiegen bin, ging es für mich direkt in der ersten Arbeitswoche zum Kundenprojekt. So begann mein erster Arbeitstag nach Anreise in unserem Wiener Office. Dort wurde ich herzlich von meinem Mentor, bei uns "Career Development Counselor" bzw. CDC genannt, und weiteren Kollegen begrüßt, die mir einen Einblick in das Projekt gaben und mir halfen, mich zurechtzufinden. Abends fand ein gemeinsames Team-Dinner statt, bei dem ich die Kollegen in entspannter Atmosphäre besser kennenlernen konnte. Am nächsten Tag ging es dann direkt zum Kunden. Das einwöchige Einführungsseminar fand bei mir erst ein paar Wochen später statt, was aber nicht schlimm war, da man die meisten Dinge sowieso "on the job" lernt.

Was sind deine wesentlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Berufsalltag?

Als Consultant begleite ich in erste Linie als Projektmitarbeiter Banken und Finanzdienstleister bei Problemstellungen im Themenbereich Strategie und Organisation. Wesentliche Aufgaben sind dabei z. B. die Vorbereitung von Workshops, die Teilnahme an Kundenterminen sowie die Vorstellung einzelner Themengebiete. Bereits sehr früh habe ich durch meine Projektleiter Verantwortung für meine eigenen Themenbereiche übertragen bekommen und konnte mich so als Ansprechpartner bei unseren Kunden platzieren.

Welche Eigenschaften muss man deines Erachtens mitbringen, um nach dem Berufseinstieg bei zeb auch einen guten Job zu machen?

Meiner Meinung nach sollte man in der Lage sein, selbstständig analytisch und strukturiert zu arbeiten. Wichtig ist es auch, Initiative zu zeigen und offen gegenüber neuen Themen zu sein. Letztlich sollte man aufgrund des dynamischen (Projekt-) Umfelds auch eine gewisse Belastbarkeit und eine hohe Mobilität/Flexibilität mitbringen.

Von der Hochschule ins Arbeitsleben: Wie steht es mit der Work-Life-Balance in deinem Job?

Die Arbeitsbelastung kann gerade von Montag bis Donnerstag, während wir beim Kunden vor Ort sind, hoch sein. Dafür sind die Freitage normalerweise etwas ruhiger und die Wochenenden frei. In ruhigeren Projektphasen gehen wir auch unter der Woche abends als Projektteam häufiger mal etwas zusammen essen oder trinken. Zudem habe ich 28 Urlaubstage im Jahr.

Wie zufrieden bist du mit deinem Einstiegsgehalt bei zeb?

Das Einstiegsgehalt ist kompetitiv und besteht aus Grundgehalt und Bonus. Neben dem Gehalt sind für mich aber Faktoren wie Arbeitsatmosphäre und Entwicklungsmöglichkeiten mindestens genauso wichtig gewesen. Hier hat mich zeb von allen Unternehmen, bei denen ich mich beworben hatte, am meisten überzeugt. Firmenlaptop und Diensthandy werden mir durch zeb zur Verfügung gestellt. An Freitagen kann sowohl im Office als auch im Homeoffice gearbeitet werden. Über das Jahr verteilt finden zahlreiche Events statt: So organisiert z. B. das Office München jedes Jahr eine Skifahrt sowie einen Besuch des Oktoberfests. Mit meiner Practice Group fliege ich diesen Monat z. B. über das Wochenende nach Lissabon.

Den Berufseinstieg bei zeb hast du geschafft. Welche Pläne hast du für deine weitere Karriere?

Ich möchte gerne zukünftig vermehrt Verantwortung für eigene Teilprojekte übernehmen und so perspektivisch in die Rolle eines Projektleiters hineinwachsen. Zudem könnte ich mir sehr gut vorstellen, für ein oder zwei Jahre in ein ausländisches Office von zeb, z. B. nach London, zu wechseln.

Zum Schluss dein Fazit: Arbeiten bei zeb ist …

… die Möglichkeit, sich in einem herausfordernden Umfeld mit tollen Kollegen kontinuierlich weiterzuentwickeln.

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