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Insider-Interview

Berufseinstieg bei E.ON im Bereich IT: Erfahrungen

Berufseinstieg bei E.ON im Bereich IT: Erfahrungen

Constantin Leeb (26) studierte an der Universität Regensburg Wirtschafts-informatik. Nach seinem Studium gelang ihm der Berufseinstieg als IT Trainee im internationalen E.ON Graduate Program. Im Interview mit ABSOLVENTA spricht er über das Auswahlverfahren und seine ersten Wochen beim Energiekonzern.

Hallo Constantin, warum hast du dich für den Berufseinstieg bei E.ON entschieden?

Mein Berufseinstieg bei E.ON hatte unterschiedliche Gründe. Zum einen finde ich, dass der Energiesektor einer der interessantesten Wirtschaftsbereiche ist und sehr schnellen Änderungen unterworfen sein kann. Dies stellt jeden, der Teil dieser Branche ist, tagtäglich vor neue Herausforderungen. Die bestmögliche Lösung dieser ist aus meiner Sicht eine sehr spannende Aufgabe.

Zum anderen bietet E.ON als einer der größten Energieversorger in Europa herausragende Möglichkeiten, sich persönlich und fachlich weiterzuentwickeln und die Energiewelt von morgen mitzugestalten. Des Weiteren erhält man durch das International E.ON Graduate Program die einzigartige Chance, den beruflichen Start nach den eigenen Interessen mitzubestimmen und verschiedenste Bereiche innerhalb des E.ON Konzerns kennen zu lernen. Diese Tatsachen kombiniert mit den vielfältigen, auch internationalen Optionen ergaben für mich eine sehr attraktive Möglichkeit für meinen Berufseinstieg.

Welche Tipps kannst du anderen Bewerbern für den Auswahlprozess geben?

Aus meiner Sicht unterscheidet sich der Bewerbungsprozess nicht groß von dem anderer Unternehmen. Nach der Sichtung der Unterlagen kommt es zum Telefoninterview und danach (im positiven Fall) zur endgültigen Auswahl bei einem Assessment Center.

Einer der wichtigsten Punkte aus meiner Sicht ist dabei, sich nicht zu verstellen, selbstbewusst zu sein und auch seine Begeisterung für den Energiesektor glaubhaft darzulegen.

Was jedem jedoch auch klar sein sollte, ohne Vorbereitung reichen diese Punkte alleine nicht. Hintergrundwissen über den Energiesektor im Allgemeinen und E.ON im Speziellen ist notwendig. Ohne dieses ist es schwer, seinen Gegenüber zu überzeugen und den Auswahlprozess zu überstehen.

Des Weiteren kann ich jedem nur empfehlen, sich sowohl auf das Telefoninterview als auch auf das Assessment Center gut vorzubereiten. Hierzu habe ich mir z.B. mögliche Fragen überlegt und mich auf diese vorbereitet sowie auch gezielt AC-Aufgaben trainiert.

Deine ersten Tage bei E.ON: kaltes Wasser oder warmer Empfang?

Definitiv warmer Empfang! Die ersten Tage verbrachte ich auf einer Einführungsveranstaltung zum E.ON Graduate Program, bei der wir alle anderen Trainees kennen lernen konnten und einige Informationen bezüglich des Ablaufs des Programmes erhielten. Außerdem blieb genügend Zeit, sich untereinander auszutauschen und zu vernetzen. Zum Abschluss dieses Events besuchten wir außerdem noch eines der neuen Kraftwerke und konnten dort interessante Einblicke erhalten.

Nach den Einführungstagen startete ich in meinem ersten Placement und fühlte mich auch dort von Anfang an sehr willkommen. Nach der Begrüßung durch meine Mentorin und meinen Line Manager, begleitete ich in der ersten Woche verschiedene Kollegen bei ihren normalen Aufgaben und erhielt so einen ersten Einblick in den Arbeitsalltag und die unterschiedlichen Themenbereiche. Dies half mir sehr, mich in der Abteilung „einzuleben“ und meine Kollegen besser kennen zu lernen.

Zusammenfassend war ich sehr zufrieden mit meinen ersten Tagen bei E.ON und fühlte mich sehr willkommen.

Vor allem als Berufseinsteiger gibt es noch viel zu lernen. Wie sind bei E.ON Betreuung und Feedback durch die Vorgesetzten geregelt?

Generell bin ich sehr zufrieden mit der Betreuung und den Möglichkeiten Feedback zu erhalten. Formal ist festgelegt, am Anfang jedes Placements zusammen mit dem zuständigen Line Manager Ziele für dieses zu vereinbaren und am Ende in einem Feedbackgespräch den Grad zu bestimmen, inwiefern man diese Ziele erreicht hat. Zudem kann man auch ein optionales Feedbackgespräch nach der Hälfte des Placements vereinbaren, um so seine Leistung gegebenenfalls anzupassen.

Zusätzlich dazu hat man stets die Möglichkeit, Feedback von seinem Mentor bzw. dem aktuellen Line Manager einzuholen. Genauso verhielt es sich bei mir mit der Betreuung. Hatte ich inhaltliche Fragen konnte ich jederzeit meinen Line Manager oder einen meiner anderen Kollegen um Hilfe bitten und diese halfen mir dann mit ihrer Erfahrung weiter. Des Weiteren hatte ich regelmäßige Treffen mit meiner Mentorin, bei welchen sie mich an ihrem Wissen und Erfahrungen in bestimmten Bereichen teilhaben ließ.

Was sind deine wesentlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Berufsalltag?

Das lässt sich schwer beantworten, da die Aufgaben sehr vielfältig sind. Aufgrund vieler Projekte ergeben sich immer wieder unterschiedliche und spannende Aufgaben. Dies ist auch dem Umstand geschuldet, dass ich als Trainee innerhalb von zwei Jahren fünf bis sechs Stationen durchlaufen werde und auch selbst ein gewisses Mitspracherecht habe, welche Projekte bzw. Aufgaben mich interessieren.

Welche Eigenschaften muss man deines Erachtens mitbringen, um nach dem Berufseinstieg bei E.ON auch einen guten Job zu machen?

Man sollte wissbegierig, leistungsbereit und vor allem offen für Neues, Veränderungen und Herausforderungen sein. Spaß an der Arbeit und auch eine gewisse soziale Kompetenz sind Eigenschaften, welche zudem nicht außer Acht gelassen werden sollten.

Von der Hochschule ins Arbeitsleben: Wie steht es mit der Work-Life-Balance in deinem Job?

Die Work-Life-Balance ist wirklich sehr gut. Tarifvertraglich sind eine 38-Stunden Woche und 30 Urlaubstage festgelegt und auch die Überstunden werden erfasst. Dies erleichtert den Einstieg von der Hochschule ins Arbeitsleben doch sehr.

Den Berufseinstieg hast du geschafft. Welche Pläne hast du für deine weitere Karriere bei E.ON?

Zunächst einmal werde ich versuchen, mit Hilfe des Trainee-Programms so viele Eindrücke wie möglich innerhalb von E.ON zu sammeln und einige Bereiche kennen zu lernen. Aufbauend auf diesen Erfahrungen würde ich mich freuen, eine herausfordernde und spannende Stelle innerhalb von E.ON zu erhalten, um weiter an der Energiewelt von morgen mitwirken zu können.

Vervollständige zum Schluss bitte noch diesen Satz: Arbeiten bei E.ON ist . . .

…spannend, herausfordernd und ermöglicht es, jeden Tag neue Erfahrungen zu sammeln und die Zukunft der Energiewelt mitzugestalten!

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