Insider-Interview

Berufseinstieg bei der R+V Versicherung: Erfahrungen

Berufseinstieg bei der R+V Versicherung: Erfahrungen

Ricarda Schön hat ihren BWL-Bachelor an der Hochschule Mainz abgeschlossen und ist im Anschluss als Trainee im Prozessmanagement in der Abteilung Firmenkundeninkasso bei der R+V Versicherung eingestiegen. Im Interview mit ABSOLVENTA erzählt sie von ihren Erfahrungen im Auswahlverfahren, gibt Einblicke in den Arbeitsalltag bei R+V und verrät, wie es um das Einstiegsgehalt und die Work-Life-Balance steht.

Hallo Ricarda, wie lief das Auswahlverfahren für deine Stelle ab?

Auf meine Stelle habe ich mich zunächst online über die Webseite der R+V Versicherung beworben. Relativ zeitnah begann dann das Auswahlverfahren, das ein erstes Telefoninterview, den Durchlauf durch das Assessment Center sowie das persönliche Interview mit meinem jetzigen Abteilungsleiter und meiner Gruppenleiterin beinhaltete. 

Welche Tipps kannst du anderen Bewerbern für den Auswahlprozess bei der R+V Versicherung geben?

Meiner Meinung nach wurde in dem Auswahlverfahren besonders Wert auf meine Persönlichkeit und meine berufliche Erfahrung gelegt. Das Studium als Grundqualifikation war zwar schon wichtig, aber weniger Thema während der Gespräche. Es wurde versucht, mich als Bewerber durch eine Vielzahl von Fragen besser kennenzulernen, was mir gut gefallen hat. Dabei ist es meiner Meinung nach vor allem wichtig, sich auf die Fragen einzulassen und seine Antworten wenn möglich durch Beispiele zu untermauern.

Deine ersten Tage im neuen Beruf: kaltes Wasser oder warmer Empfang?

Zu Beginn eines jeden Trainee-Jahres findet zunächst eine Einführungswoche für alle neuen Trainees statt. Während dieser Woche steht neben dem Kennenlernen der anderen Trainees und dem Kennenlernen der R+V vor allem der Erwerb von einem grundlegenden Versicherungsfachwissen im Vordergrund. Nach der Einführungswoche beginnt dann der eigentliche Arbeitsalltag in der Abteilung, in der ich direkt herzlich aufgenommen wurde und eine Mentorin für die Einarbeitungsphase zur Seite gestellt bekommen habe. Durch die gute Atmosphäre in unserer Abteilung kam ich direkt mit einer Vielzahl von Kollegen in Kontakt, denen ich anfangs immer mal wieder über die Schulter schauen konnte, bis ich nach weniger Zeit dann selbst Aufgaben selbstständig erledigen konnte.

Vor allem als Berufseinsteiger gibt es noch viel zu lernen. Wie sind bei R+V die Betreuung und das Feedback durch deine Vorgesetzten geregelt?

Neben meiner fachlichen Mentorin für die Einarbeitung steht mir meine Gruppenleiterin als weitere Mentorin immer zu Seite. Zu Beginn meiner Einarbeitungen fanden regelmäßig Feedbackgespräche statt. Heute nimmt mich meine Gruppenleiterin öfter zu Terminen und Events mit, sodass ich immer wieder interessante Kontakte knüpfen kann. Auch die enge Zusammenarbeit mit ihr innerhalb der Projekte gewährleisten einen stetigen Austausch.

Was sind deine wesentlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Berufsalltag?

Eine meiner Aufgaben umfasst die Betreuung von einem eigenen Bestand an Maklern im Agenturinkasso. Darüber hinaus liegt mein Fokus allerdings vor allem auf der Projektarbeit, bei der ich einzelne Teilaufgaben übernommen habe.

Die Beschreibung eines typischen Berufsalltags ist in meiner Rolle eher schwierig, da meine Aufgaben sehr vielseitig sind und sich besonders durch die Projektarbeit immer recht spontan ergeben. So gleicht eigentlich kein Tag dem anderen, was mir viele Freiheiten in meiner Arbeitsweise gewährleistet.

Welche Eigenschaften muss man deines Erachtens mitbringen, um nach dem Berufseinstieg bei R+V auch einen guten Job zu machen?

Man sollte vor allem offen und bereit sein, sich auf neue Themen und die Zusammenarbeit mit vielen verschiedenen Charakteren einzulassen. Darüber hinaus sollte man Freude an einer selbstständigen Arbeitsweise mitbringen, bei der man auch bereit ist, Verantwortung für die eigenen Themen zu übernehmen.

Von der Hochschule ins Arbeitsleben: Wie steht es mit der Work-Life-Balance in deinem Job?

Die R+V Versicherung trägt viel zu einer guten Work-Life-Balance bei. Pro Woche habe ich eine Arbeitszeit von 38 Stunden, die ich mir dank Gleitzeit so gut wie immer selbst einteilen kann. Überstunden werden nicht ausgezahlt, sondern auf dem Arbeitszeitkonto gesammelt. Neben 30 Tagen Urlaub im Jahr besteht somit immer die Möglichkeit, den ein oder anderen Gleittag aus Überstunden zu nehmen.

Wie zufrieden bist du mit deinem Einstiegsgehalt bei der R+V Versicherung?

Mit meinem Einstiegsgehalt bin ich sehr zufrieden. Im Vergleich zu anderen Branchen liegt das Einstiegsgehalt für meine Position hier sogar leicht oberhalb des Durchschnitts. Darüber hinaus bekommen wir hier als eins von wenigen Unternehmen noch ein 13. und 14. Monatsgehalt. Weitere Benefits sind vor allem die bereits erwähnte Gleitzeit, durch die ich mir meinen Tag vollkommen selbst planen und gestalten kann. Auch durch eine hervorragende Kantine mit frischen und leckeren Gerichten, ein hauseigenes Fitnessstudio sowie verschiedene weitere Aktionen zum Thema Gesundheit trägt die R+V viel zu einer ausgeglichenen Work-Life-Balance bei. Einmal im Jahr findet außerdem ein Hausfest statt, das man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte.

Den Berufseinstieg hast du geschafft. Welche Pläne hast du für deine weitere Karriere bei R+V?

Bereits jetzt steht fest, dass ich diverse Themen in der Abteilung selbstständig übernehmen werde. In meinem Vorstellungsgespräch hatte ich damals bereits angefragt, ob ein berufsbegleitender Masterstudiengang grundsätzlich möglich ist. Eventuell könnte das eine weitere Option für die Zukunft werden.

Zum Schluss dein Fazit: Arbeiten bei der R+V Versicherung ist …

… das Beste, was mir nach meinem Abschluss passieren konnte.

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Über den Autor

Bettina Wilde
Bettina Wilde

Bettina Wilde ist seit 2015 im Content Team von ABSOLVENTA tätig. Die studierte Germanistin verfasst Artikel rund um die Themen Berufseinstieg und Karriere und ist Expertin, wenn es um Fragen zu Trainee-Programmen geht.

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