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Insider-Interview

Berufseinstieg bei PRODYNA: Erfahrungen

Berufseinstieg bei PRODYNA: Erfahrungen

Torben Bock (26) hat Informatik an der Universität Marburg studiert, bevor ihm der Berufseinstieg bei der PRODYNA AG gelang. Im Gespräch mit ABSOLVENTA berichtet er von seinen Erfahrungen im Bewerbungsprozess, seinem Arbeitsalltag und von der Work-Life-Balance in seinem Job bei dem IT-Dienstleister.

Hallo Torben, warum hast du dich für den Berufseinstieg bei PRODYNA entschieden?

Ein guter Bekannter von mir arbeitet bereits bei PRODYNA und hat immer in höchsten Tönen von den Arbeitsbedingungen geschwärmt. Da ich ihn als sehr reflektierten Menschen kennengelernt habe, wurde ich hellhörig und habe mich selbst über PRODYNA informiert.

Wie lief das Auswahlverfahren für deine Stelle bei PRODYNA ab?

Der erste Schritt war eine Online Bewerbung. Innerhalb von einer Woche erhielt ich einen Anruf, um einen Termin für das Telefoninterview festzulegen. Das Interview selbst fand direkt am nächsten Tag statt und dauerte eine halbe Stunde. Dabei wurden die Interessen und Vorstellungen abgefragt sowie ein paar kleine fachliche Fragen gestellt. Im Gegenzug hatte ich auch bereits die Möglichkeit, die ersten Fragen zum Unternehmen und dem Arbeitsumfeld zu stellen. Direkt im Anschluss machten wir den nächsten Termin für ein Vorstellungsgespräch. Mir wurde ein mehrseitiger Bogen zur fachlichen Selbsteinschätzung zugesandt und ich wurde gebeten, ihn bis zum Vorstellungsgespräch zurückzusenden.

Das Vorstellungsgespräch selbst gliederte sich dann in zwei Teile zu jeweils circa 45 Minuten. Der erste umfasste das Gespräch mit dem Recruiter. Wir sprachen über meinen bisherigen Lebensweg, Interessen und Zukunftspläne, meine Wünsche für mein Arbeitsumfeld und meine berufliche Perspektiven. Ich hatte jederzeit die Möglichkeit, Zwischenfragen zu stellen, um auch für mich einen ersten Eindruck von dem Unternehmen und der Stelle gewinnen zu können und ihn damit mit meinen eigenen Bedürfnissen abgleichen zu können. Der zweite Teil konzentrierte sich auf mein technisches Können. Ausgehend von meinem Selbsteinschätzungsbogen wurden mir viele Fragen zu allen möglichen Bereichen der Softwareentwicklung gestellt. Die Lösungen sollte ich entwickeln und den Lösungsweg nachvollziehbar erläutern.

Wie ging es dann weiter?

Nachdem das Vorstellungsgespräch durchgestanden war, bekam ich eine Führung durch das Unternehmen angeboten. Wir hatten nach dem Gespräch ausgemacht, dass ich mich einen Tag später telefonisch melde. Damit hatte ich auch einen Tag später die Zusage in der Tasche und der Arbeitsvertrag im Postfach. Insgesamt hat es von Bewerbung bis zur Zusage keine zwei Wochen gedauert. Der Kontakt selbst gestaltete sich einfach. Direkt nach der Online Bewerbung erhielt ich die Kontaktinformationen von dem für meinen Bewerbungsprozess zuständigen Recruiter, den ich auch jederzeit direkt telefonisch erreichen konnte. Das hat es für mich sehr angenehm persönlich gemacht.

Welche Tipps kannst du anderen Bewerbern für den Auswahlprozess geben?

Ich denke oberste Priorität sollte Ehrlichkeit, Offenheit und eine gute Selbsteinschätzung haben. Da Kommunikation im Consulting  eine zentrale Stellung einnimmt, sollte man nicht auf den Mund gefallen sein und seine eigene Position und Wünsche auch klar vertreten können. Weiterhin halte ich eine ehrliche Selbstreflektion für wichtig. Es ist kein Problem, etwas nicht zu können oder auch etwas sehr gut zu können, solange man es offen kommunizieren kann. Einfach zu seinen Fehlern und Fähigkeiten stehen!

Deine ersten Tage bei PRODYNA: kaltes Wasser oder warmer Empfang?

Es war ein richtig guter Start. Ich fing gemeinsam mit einem neuen Kollegen aus der Schweiz und einem aus Serbien an. Wir wurden freundlich empfangen und der Plan für die kommende Woche wurde mit uns besprochen. Innerhalb dieser Woche bekamen wir Vorträge zu den verschiedenen Bereichen des Unternehmens. Diese wurde auch allesamt von den jeweiligen Unternehmensleads gehalten. Dies hat mir persönlich sehr gut gefallen, da es doch direkt die Wertschätzung zeigt. Beim gemeinsamen Mittagessen mit dem Management hatten wir die Chance, etwas zu der Unternehmensgeschichte zu erfahren und unsere neuen Kollegen und Ansprechpartner kennenzulernen. Weiterhin fanden schon die ersten fachlichen Vorträge statt, und es gab Einweisungen in die Unternehmensphilosophie, das Buchungsverfahren und die Infrastruktur. Ein großer, vielleicht sogar der wichtigste Punkt war das Socializing mit den neuen Kollegen.

Vor allem als Berufseinsteiger gibt es noch viel zu lernen. Wie sind bei PRODYNA Betreuung und Feedback durch die Vorgesetzten geregelt?

Die Betreuung ist fantastisch geregelt. Während der Einführungswoche lernt man bereits die wichtigsten Ansprechpartner persönlich kennen. Die Büros stehen immer offen, so dass man auch wirklich immer vorbeigehen kann. Ganz viel läuft schnell und problemlos an der Kaffeemaschine oder beim Vorbeigehen – man kann die Kollegen jederzeit ansprechen. Bisher habe ich noch nie ein „Dafür habe ich keine Zeit“ gehört. Egal, ob man Informationen oder eine Unterschrift benötigt, das Handy defekt ist oder auch eine schnelle Einführung in ein Thema benötigt wird.

Weiterhin gibt es für das erste Jahr im Unternehmen einen Mentor. Dazu kann der Neueinsteiger und aus einem Pool aus Mentoren sich nach gegenseitger Sympathie und Verfügbarkeit einen Mentoren aussuchen. Dieser steht einem dann für alle Fragen zur Verfügung, reflektiert mit einem die bisherige Leistung, berät, steht in Konfliktfall zur Seite und zeigt einem neue Perspektiven und die richtigen Ansprechpartner auf. Sehr schön ist es, dass diese Zeit auch wirklich von Unternehmensseite fest eingeplant wird, zum Beispiel in Form von gemeinsamen Mahlzeiten.

Regelmäßiges Feedback zu der eigenen Arbeit gibt es direkt von der eigenen Teamleitung in differenzierter Form. Lob, als auch Kritik mit der Möglichkeit, eigene Verbesserungsvorschläge anbringen zu können.

Von Unternehmensseite gibt es in festgelegten Intervallen Mitarbeitergespräche. In diesen gibt es einen Rückblick über den vergangenen Betrachtungszeitraum, Würdigung von Highlights sowie der Identifikation von Entwicklungspotenzial, gegenseitiges strukturiertes Feedback als auch der Definition von Zielen und Maßnahmen für den kommenden Betrachtungszeitraum.

Was sind deine wesentlichen Aufgaben und Tätigkeiten in deinem Berufsalltag?

Das ist ziemlich bunt gemischt. Es reicht von der Anforderungserhebung beim Kunden bis zur Implementierung der Software. Der wahrscheinlich am häufigsten wiederkehrende Aspekt ist der konstante Abgleich von Kundenwunsch und Projektverlauf.

Welche Eigenschaften muss man deines Erachtens mitbringen, um nach dem Berufseinstieg bei PRODYNA auch einen guten Job zu machen?

Transparenz, Flexibilität und Kommunikationsfähigkeit. Man sollte klar wissen, wo die eigenen Stärken und Schwächen liegen. Die Flexibilität, sich seinen Laptop unter der Arm zu klemmen und die Dinge direkt anzugehen und die Fähigkeit dazu, offen und transparent sowohl seinen Kollegen als auch dem Kunden gegenüber zu kommunizieren und trotzdem dabei versuchen, allen Interessen gerecht zu werden.

Von der Hochschule ins Arbeitsleben: Wie steht es mit der Work-Life-Balance in deinem Job?

Die harten Fakten: 40 h die Woche, 30 Urlaubstage. Aber insgesamt sieht es wesentlich dynamischer aus. Zur Zeit kann ich mir meine Zeit fast frei einteilen und genieße dies auch sehr. Wenn ich gerade gut vorankomme, dann schaue ich nicht auf die Uhr und bleibe auch durchaus etwas länger. Habe ich zum Beispiel privat einen Termin, gehe ich auch mal eine Stunde früher. Es gibt viele tolle Firmenevents, an denen man freiwillig teilnehmen kann: Vom Sommerfest über eine Go-Kart-Challenge bis hin zu einem Pokertunier und einer Bergsteigertour.

Wie zufrieden bist du mit deinem Einstiegsgehalt bei PRODYNA?

Die Räumlichkeiten sind gut ausgestattet, Handy und Laptop dürfen privat genutzt werden. Für das leibliche Wohl wird bestens gesorgt. Es wird großen Wert auf Fortbildung gelegt, Fachliteratur kann auch privat ausgeliehen werden. Ich kann also nicht klagen.

Den Berufseinstieg hast du geschafft. Welche Pläne hast du für deine weitere Karriere bei PRODYNA?

Final kann ich es noch nicht sagen. Es gibt viele interessante Bereiche und spannende Projekte. Vor Arbeitsbeginn hätte ich wahrscheinlich gesagt, dass ich in Richtung Software-Architektur gehen wollen würde. Aber aktuell nutze ich noch die Zeit und strecke mal meine Fühler in alle Richtung aus, bevor ich mich festlege.

Zum Schluss dein Statement in Twitter-Länge: Arbeiten bei PRODYNA ist...

… ein bischen wie Achterbahn fahren mit lustigen und kompetenten Kollegen.

>> Aktuelle Stellenangebote und weitere Infos zu Berufseinstieg und Karriere bei der PRODYNA AG

Über den Autor

Hannes Reinhardt
Hannes Reinhardt

Redaktionsprakti Hannes kommt frisch von der Uni und schreibt bei ABSOLVENTA über die Möglichkeiten, die sich jungen Berufseinsteigern heute bieten.

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