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Insider-Interview

Berufseinstieg bei Phoenix Contact: Erfahrungen

Berufseinstieg bei Phoenix Contact: Erfahrungen

Thomas Schulze (25) hat Wirtschaftingenieurwesen mit Schwerpunkt Maschinenbau an der Universität Paderborn studiert, bevor ihm der Berufseinstieg bei der Phoenix Contact GmbH & Co. KG gelang. Im Interview mit ABSOLVENTA berichtet er von seinen Erfahrungen im Bewerbungsprozess, seinem Arbeitsalltag und von der Work-Life-Balance in seinem Job bei dem Elektrotechnik-Unternehmen.

Thomas über seine Erfahrungen beim Berufseinstieg bei Phoenix ContactHallo Thomas, warum hast du dich für den Berufseinstieg bei Phoenix Contact entschieden?

Parallel zu den letzten Aktivitäten meines Master-Studiums habe ich nach einem attraktiven Arbeitgeber in der Region Ostwestfalen-Lippe gesucht. Phoenix Contact hat sich insbesondere durch sein sehr gutes Abschneiden bei diversen Arbeitgeberbewertungen gegenüber anderen Unternehmen abgegrenzt. Der faire und kollegiale Umgang bei den Bewerbungsgesprächen hat mich begeistert und Lust auf das Unternehmen gemacht. Ich freue mich, dass sich das Bewerbungsverfahren für mich positiv entwickelt hat und ich den Job bei Phoenix Contact erhalten habe.

Wie lief das Auswahlverfahren für deine Stelle bei Phoenix Contact ab?

Gut eine Woche, nachdem ich meine Bewerbung versendet hatte, erhielt ich die Einladung zu einem ersten persönlichen Gespräch.  Bei diesem Gespräch waren mein heutiger Gruppenleiter sowie der zuständige HR-Referent anwesend. Nach einer kurzen Vorstellung wurde mir das Unternehmen anhand einer kurzen Präsentation erläutert. Anschließend sprachen wir über meinen Lebenslauf sowie über die vakante Stelle im Produktmarketing und die damit verbundenen Aufgaben und Tätigkeiten. Das Gespräch war sehr fair und kollegial. Die Atmosphäre war durchgehend positiv.

Zeitnah erhielt ich einen Anruf und wurde zu einem weiteren Gespräch in der folgenden Woche eingeladen. Nähere Informationen wurden mir anschließend per E-Mail zugesendet. Für dieses zweite Gespräch sollte ich eine Präsentation vorbereiten. Als Aufgabe wurde mir eine Wettbewerbsanalyse für eine bestimmte Produktart angetragen. In den folgenden Tagen habe ich mich intensiv mit den für mich bis dahin nahezu unbekannten Produkten auseinander gesetzt und eine kleine Präsentation vorbereitet.

Wie ging es danach weiter?

Zusätzlich zu den beiden Herren aus dem ersten Gespräch war bei diesem Folgegespräch auch mein heutiger Abteilungsleiter zugegen. Nach einer Vorstellungsrunde folgte die Präsentation meiner Fachaufgabe. Ich bekam einige Fragen zu der bearbeiteten Thematik gestellt. Hierbei wurde zeitweise auch die Sprache gewechselt, sodass unser Gespräch einige Minuten in Englisch geführt wurde. Nach der Präsentation wurde konkret über die Stelle im Produktmarketing gesprochen. Außerdem wurden noch einmal einige Punkte aus meinem Lebenslauf diskutiert. Wie auch beim ersten Gespräch hatte ich am Ende dieses Gespräches die Möglichkeit, eigene Fragen zu stellen. Auch dieses Gespräch verlief äußerst harmonisch und stressfrei.

Ein paar Tage später erhielt ich erneut einen Anruf vom zuständigen HR-Referenten. Dieser lud mich zur Hannover Messe ein. Die Messe bot mir die Gelegenheit, die Produkte von Phoenix Contact anhand von Anschauungsobjekten näher kennenzulernen. In einem etwa einstündigen Termin wurden mir die Besonderheiten der Produkte aus dem Hause Phoenix Contact erklärt. Der Fokus lag dabei insbesondere bei den Leiterplattenklemmen, die Gegenstand meiner heutigen Tätigkeit sind. Nach der Produktpräsentation folgte ein kurzes Gespräch im Lounge-Bereich des Messestandes.

Mitte April erhielt ich dann den entscheidenden Anruf. Der HR-Referent unterbreitete mir ein Vertragsangebot. Nähere Informationen folgten per E-Mail. Die Bestandteile des Vertrages wurden mir am darauffolgenden Tag in einem persönlichen Gespräch ausführlich erläutert. Insgesamt sind vom Absenden meiner Bewerbung bis zum Vertragsangebot sechseinhalb Wochen vergangen.

Welche Tipps kannst du anderen Bewerbern für den Auswahlprozess geben?

Mein Tipp lautet, dass man keine Angst vor den Gesprächen haben muss. Ich war selbst sehr nervös vor den Gesprächen. Diese Aufregung war aber vollkommen unbegründet. Meine Gesprächsteilnehmer haben alles dafür getan, dass ich mich wohlfühlen konnte. Die Gespräche, die ich im Rahmen meines Bewerbungsprozesses erlebt habe, waren ausgesprochen fair und professionell. Stresssituationen wurden vermieden, ein freundlicher und gleichzeitig wertschätzender Umgang war stets gegeben. Außerdem kann ich allen dazu raten, authentisch zu bleiben. Man braucht sich nicht zu verstellen, sondern kann offen zu seiner Persönlichkeit und seinem Lebenslauf stehen.

Deine ersten Tage bei Phoenix Contact: kaltes Wasser oder warmer Empfang?

Bereits vor meinem offiziellen Einstieg gab es einen Termin, um das Unternehmen näher kennenzulernen. In lockerer Runde wurden mir ein Ausschnitt des Betriebsgeländes sowie insbesondere mein heutiger Arbeitsplatz im Großraumbüro gezeigt.

Am ersten Arbeitstag wurde mir dann ein „warmer Empfang“ beschert. Ich wurde am Empfang abgeholt und erhielt meinen Mitarbeiterausweis. Anschließend fand ein Kennenlernen mit den anderen neuen Mitarbeitern statt. Das Unternehmen wurde uns kurz vorgestellt und wir wurden insbesondere für die Unternehmensgrundsätze, die „Corporate Principles“, sensibilisiert. Dort war der Tag perfekt organisiert. So lernte ich am ersten Tag gefühlte 100 neue Kollegen kennen, erhielt einen ersten Einblick in die Produktwelt von Phoenix Contact, und selbst das gemeinsame Mittagessen mit den neuen Kollegen war von vornherein als fester Bestandteil geplant.

Ging es auch so positiv weiter?

Dieser gute Start setze sich in den nächsten Tagen und Wochen fort. Dabei beruht die Einarbeitung bei Phoenix Contact auf zwei Säulen. Einerseits wird das unternehmensweite Einarbeitungsprogramm „Start-Up“ angeboten, andererseits gibt es ein individuelles themenbezogenes Einarbeitungsprogramm durch die Abteilung sowie relevante Schnittstellenbereiche. Neben diesem zentralen Programm gab es die interne Einarbeitung. Meine Kollegen und insbesondere mein Gruppenleiter haben sich viel Zeit genommen, um mich mit den notwendigen Informationen zu versorgen. In zahlreichen Produktschulungen wurden mir die wesentlichen Besonderheiten der unterschiedlichen Produkte nahegebracht, sodass ich heute einen groben Überblick über die riesige Produktwelt meiner Division vorweisen kann. Neben den fachlichen Informationen wurden mir die Methoden und Arbeitsweisen sowie insbesondere die verwendeten Softwaretools gezeigt und vermittelt.

Insgesamt kann ich von einem rundum gelungenen Einarbeitungsprogramm sprechen. An der eingesetzten Zeit merkt man immer wieder, welchen Stellenwert die Mitarbeiter im Hause Phoenix Contact haben. Ich bin begeistert davon, welcher Aufwand für die Einarbeitung neuer Mitarbeiter betrieben wird.

Vor allem als Berufseinsteiger gibt es noch viel zu lernen. Wie sind bei Phoenix Contact Betreuung und Feedback durch die Vorgesetzten geregelt?

Innerhalb der ersten Wochen wurden mir meine individuellen Einarbeitungsziele von meinem Gruppenleiter vorgestellt. Nach den ersten eineinhalb Monaten gab es ein erneutes Gespräch, in dem die Erreichung dieser Ziele besprochen wurde. Neben diesem formellen Feedback helfen mir meine Kollegen und insbesondere mein Vorgesetzter stets mit Tipps und Ratschlägen weiter und geben mir Rückmeldung zu meinen Arbeitsergebnissen.

Was sind deine wesentlichen Aufgaben und Tätigkeiten in deinem Berufsalltag?

Aktuell ist mein Arbeitsalltag noch ziemlich stark durch die Einarbeitung geprägt. In den letzten Wochen gab es zahlreiche Seminare und Schulungen. Daneben bearbeite ich nach und nach mehr eigene Aufgaben. Diese erstrecken sich von Stammdatenanalysen bis hin zur Vorbereitung von Entwicklungsprojekten für Neuprodukte.

Generell umfasst die Arbeit im Produktmarketing die Betreuung der Produkte während des gesamten Produktlebenszyklus. Hierbei liegt der Fokus insbesondere auf dem Abschnitt von der Entwicklung bis hin zur Vermarktung. Diese Betreuung erfordert die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen anderen Abteilungen, sodass ein abwechslungsreicher Arbeitsalltag entsteht.

Welche Eigenschaften muss man deines Erachtens mitbringen, um nach dem Berufseinstieg bei Phoenix Contact auch einen guten Job zu machen?

Teamfähigkeit, Authentizität, Offenheit für Neues, Kreativität und insbesondere Begeisterungsfähigkeit.

Von der Hochschule ins Arbeitsleben: Wie steht es mit der Work-Life-Balance in deinem Job?

Laut Arbeitsvertrag arbeite ich 35 Stunden pro Woche. Aufgrund der Gleitzeitregelung kann ich mir diese Zeit flexibel einteilen und bei Bedarf auch Überstunden auf- und abbauen. Dieses Konstrukt bietet mir die Möglichkeit, Arbeitszeit und Freizeit miteinander zu vereinbaren.

Verglichen mit dem Studium gibt es bei mir keine wesentliche Veränderung in der Work-Life-Balance. Ich habe bereits parallel zum Studium als Werkstudent gearbeitet und somit einen guten Einblick in den Rhythmus des Arbeitslebens erhalten. Somit war die Umstellung vom Studium zum Arbeitsleben zwar ein wesentlicher Einschnitt in meinem Leben und brachte zahlreiche Veränderungen, die Work-Life-Balance hat unter diesem Wechsel jedoch nicht wesentlich gelitten, zumal ich neben der Gleitzeitregelung bei Phoenix Contact Anspruch auf 30 Urlaubstage pro Jahr habe.

Wie zufrieden bist du mit deinem Einstiegsgehalt bei Phoenix Contact?

Vor der Bewerbungsphase habe ich mir Gedanken zu meinen Gehaltsvorstellungen gemacht und mich über durchschnittliche Einstiegsgehälter je Berufsgruppe und Region informiert. Die Gehaltsfrage war bei meiner Jobsuche nicht das ausschlaggebende Kriterium. Ich bin mit der jetzigen Situation sehr zufrieden.

Den Berufseinstieg hast du geschafft. Welche Pläne hast du für deine weitere Karriere bei Phoenix Contact?

Die Welt der Elektrobauteile und speziell der Leiterplattenklemmen war mir vor ein paar Monaten noch vollkommen verschlossen und nahezu unbekannt. Ich habe in den letzten zwei Monaten während meines Einstiegs sehr viel dazugelernt und einen ersten Überblick über die für mich relevanten Produkte aus dem Hause Phoenix Contact erhalten. Diese Kenntnisse möchte ich in der nächsten Zeit gerne weiter ausbauen und anwenden. Ich freue mich auf spannende Herausforderungen, mal schauen was die Zukunft da so bringt.

Zum Schluss dein Statement in Twitter-Länge: Arbeiten bei Phoenix Contact ist...

…der Umgang mit interessanten und vielseitigen Produkten in einem nahezu familiären Arbeitsumfeld.

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