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Insider-Interview

Berufseinstieg als Trainee bei Fraport: Erfahrungen

Berufseinstieg als Trainee bei Fraport: Erfahrungen

Andreas Montag (27, Master of Business Administration) gelang der Berufseinstieg bei der Fraport AG als Consulting-Trainee im Bereich ‚Akquisitionen und Beteiligungen’. Im Interview mit dem ABSOLVENTA-Karriereblog spricht er von seinen Erfahrungen im Auswahlprozess, der Einarbeitung und der Betreung durch die Kollegen sowie über das Einstiegsgehalt und seine beruflichen Perspektiven bei der Betreibergesellschaft des Flughafens Frankfurt am Main.

Berufseinstieg bei der Fraport AG als Trainee: Andreas MontagAndreas, warum hast Du Dich für den Berufseinstieg bei der Fraport AG entschieden?

Ich wollte schon immer in den Bereich Luftverkehr und entweder bei einer Airline oder einem Airport einsteigen. Die ausgeschriebene Stelle bei der Fraport AG als Trainee im Bereich Akquisitionen und Beteiligungen hat meine persönlichen Interessen und meine Studienschwerpunkte optimal miteinander verbunden.

Wie lief das Auswahlverfahren für Deine Trainee-Stelle bei Fraport ab?

Nach meiner Online-Bewerbung wurde ich von Fraport zu einem eintägigen Assessment Center eingeladen. Dies umfasste eine Gruppendiskussion zum Thema europäische Einwanderungspolitik, einen computerbasierten Englischtest, einen computerbasierten Intelligenztest sowie ein persönliches Interview mit dem zukünftigen Vorgesetzten, einem Kollegen aus der Abteilung und einem Mitarbeiter der Personalabteilung. Das Gespräch war sehr persönlich und beinhaltete einige Klassiker aus einem Bewerbungsgespräch wie ‚Stärken und Schwächen’ sowie Fragen zu meiner Auslandserfahrung und meiner persönlichen Motivation bezogen auf die Zielposition und den Berufseinstieg bei der Fraport AG. Außerdem ging es darum, wie man sich in gewissen Situationen im Berufsleben verhalten würde, am Beispiel von Konfliktsituationen und einer Auslandsentsendung. Zum Abschluss des Assessment Centers wurden alle Kandidaten noch gebeten, eine zehnminütige Präsentation über eine Abschlussarbeit oder ähnliches zu halten, hierfür hatten wir etwa 20 Minuten Vorbereitungszeit.

Wie war die Atmosphäre während des Assessment Centers?

Die Atmosphäre war während des ganzen Tages äußerst angenehm. Alle Fraport-Kollegen waren ausgesprochen freundlich und haben viel dafür getan, uns Teilnehmern den Aufenthalt zu erleichtern. Es wurden keine Stresssituationen erzeugt oder Druck aufgebaut. Trotz der hohen Professionalität hatte ich stets das Gefühl, dass die Fraport AG sehr darauf bedacht war, die Teilnehmer wirklich persönlich kennenzulernen. Auch die Mitbewerber untereinander haben sich sehr kollegial verhalten. Dennoch war der Tag recht erschöpfend. Direkt am nächsten Tag habe ich dann per Telefon die Zusage von meinem zukünftigen Vorgesetzten erhalten. 

Welche Tipps kannst Du anderen Bewerbern für den Auswahlprozess geben?

Ich denke, dass man sich bei einem Assessment Center darüber im Klaren sein sollte, dass man per se schon einmal für den Job in Frage kommt. Daher sollte man sich fachlich zwar unbedingt vorbereiten, aber insbesondere sollte man viel Wert darauf legen, sich authentisch zu präsentieren. Es geht den zukünftigen Kollegen insbesondere auch darum, festzustellen, wer man ist und wie man tickt und ob diese Person mit ins Team passt oder nicht. Ich zum Beispiel habe mich entschieden, unrasiert – das heißt mit gepflegtem Dreitagebart und hellbraunem Anzug mit dunkelgrünem Hemd ohne Krawatte – anzureisen, anstatt so wie alle anderen Jungs, die frisch rasiert waren, einen dunklen Anzug, ein weißes Hemd und eine Krawatte trugen. Darüber hinaus habe ich viel von meiner Begeisterung erzählt, in der Luftfahrt-Branche zu arbeiten und in einem internationalen Umfeld tätig zu sein. In einem Gespräch nach dem Assessment Center hat mein heutiger Chef mir bestätigt, dass für ihn letztendlich meine Begeisterung sowie mein Charakter entscheidend waren.

Deine ersten Arbeitstage bei Fraport: kaltes Wasser oder warmer Empfang?

Der Einstieg bei der Fraport AG fiel ausgesprochen leicht, da wir Trainees zunächst gemeinsam als Team empfangen wurden und die ersten Tage gemeinsam verbracht haben. In den ersten Wochen durften wir in zahlreiche Bereiche des Airports schnuppern und auch am operativen Geschäft teilhaben. Bevor es mit dem „richtigen Arbeiten“ losging, konnten wir so zunächst den ganzen Flughafen kennenlernen. Auch die regelmäßigen ‚Teamtimes’ bieten uns im ersten Jahr immer wieder die Möglichkeit, unseren Horizont am Flughafen zu erweitern. Besonders erfreut hat mich die große Aufgeschlossenheit  der Fraport Mitarbeiter. Überall im Unternehmen wird man herzlich empfangen, und jede Frage wird mit Geduld beantwortet.

Vor allem als Berufseinsteiger gibt es noch viel zu lernen. Wie sind bei Fraport Betreuung und Feedback durch die Vorgesetzten geregelt?

Während des Traineeprogramms wird dies durch eine sogenannte Leistungsbewertung am Ende der verschiedenen Projektphasen geregelt. Darüber hinaus werden bestimmte Schulungen und Fortbildungen spezifisch auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Trainees abgestimmt.

Was sind Deine wesentlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Berufsalltag?

Zurzeit ist es noch ziemlich abwechslungsreich, daher ist es noch schwierig zu sagen. Doch nach dem Abschluss meines Traineejahres wird es hauptsächlich die Betreuung von Terminal-Inbetriebnahmen (Testbetrieb, Prozessanalyse etc.) als Consultant der Fraport auf der ganzen Welt sein.

Welche Eigenschaften muss man Deines Erachtens mitbringen, um nach dem Berufseinstieg bei Fraport auch einen guten Job zu machen?

Man sollte ein hohes Maß an Interesse am Luftverkehr haben und eine gute Portion intrinsische Motivation mitbringen.

Wie zufrieden bist Du mit Deinem Einstiegsgehalt bei Fraport?

Das Gehalt ist in Ordnung, aber sicherlich nicht meine Hauptmotivation für den Berufseinstieg als Trainee bei der Fraport AG. Die angenehmen Arbeitszeiten, die spannenden Aufgaben sowie meine Vorliebe für den Luftverkehr sind jedoch Gründe dafür, dass ich mit meiner Jobwahl zu 100 Prozent zufrieden bin.

Von der Hochschule ins Arbeitsleben: Wie steht es mit Deiner Work-Life-Balance nach dem Berufseinstieg?

Das Traineeprogramm hält mich zwar ordentlich auf Trapp, doch die Work-Life Balance ist ausgesprochen gut. Das liegt zum einen daran, dass die Fraport einen Tarifvertrag bietet, in dem die Arbeitszeiten durch Gleitzeit festgelegt sind, und zum anderen daran, dass die Vorgesetzten auch darauf achten, dass diese eingehalten werden. Auch das vielfältige Angebot der Fraport AG im Bereich Betriebssport, Vergünstigungen zu gesellschaftlichen und kulturellen Ereignissen sowie die vielseitigen Weiterbildungsmaßnahmen tragen hierzu bei.

Den Berufseinstieg hast Du geschafft. Welche Pläne hast Du für Deine weitere Karriere bei Fraport?

Darüber habe ich mir noch keine richtigen Gedanken gemacht. Zur Zeit freue ich mich darüber, dass mein Berufseinstieg so wunderbar geklappt hat. Ich bin mir sicher, die Zukunft hier wird spannend, mehr weiß aber ich noch nicht.

Vervollständige zum Schluss bitte den Satz: Arbeiten bei Fraport ist...

...genau das, was ich mir vom Berufseinstieg erhofft habe. Es ist abwechslungsreich, spannend und Fraport bietet ein Produkt, hinter dem ich persönlich stehen kann.
 

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Über den Autor

Lukas große Klönne
Lukas große Klönne

Ehem. Redaktionsleiter der Jobbörse ABSOLVENTA und Autor des Buches "Trainee-Knigge" – der Ratgeber für Berufseinsteiger.

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