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Insider-Interview

Erfahrungen zum Berufseinstieg bei EY

Erfahrungen zum Berufseinstieg bei EY

Jede Woche ein neues, spannendes Abenteuer! Nach ihrem Master in Management an der ESCP Europe ist Carina Baumgärtner als Consultant People Advisory Services bei EY eingestiegen. Im Interview mit ABSOLVENTA verrät sie, wie sie den Berufseinstieg geschafft hat, was einen Mitarbeiter bei EY in den ersten Tagen erwartet und wie sich ihr Berufsalltag gestaltet.

Hallo Carina, wie lief das Auswahlverfahren für deine Stelle bei EY ab?

Bevor ich als Consultant bei EY eingestiegen bin, habe ich im Rahmen meines Masterstudiums ein dreimonatiges Praktikum bei EY gemacht. Da unser Team „People Advisory Services“ (kurz: PAS) relativ klein ist, lief der Bewerbungsprozess für das Praktikum sehr unkompliziert ab. Ich wurde zu einem Telefoninterview mit unserem Partner und einer Recruiterin eingeladen. In einem circa einstündigen Gespräch wurden das Team sowie die Aufgabenbereiche und Projekte vorgestellt. Natürlich hat man mich auch nach meinem bisherigen Werdegang und meiner Motivation befragt. Das Gespräch lief sehr gut, denn es herrschte eine sehr angenehme Atmosphäre.

Welche Tipps kannst du anderen Bewerbern für den Auswahlprozess geben?

Es ist wichtig, dass man authentisch auftritt und seine Motivation für die Themengebiete begründen kann. Insbesondere auch, warum das Interesse an der Beratung bei EY besteht. Außerdem ist es wichtig, ein Teamplayer zu sein. Dies sollte der Bewerber bzw. die Bewerberin den Gegenüber wissen lassen.

Im Vergleich zu Auswahlgesprächen bei anderen Beratungen habe ich die Gesprächsatmosphäre als sehr angenehm und offen empfunden – es gab keine Stress-Tests oder unnötiges "unter Druck setzen“.

Deine ersten Tage bei EY: kaltes Wasser oder warmer Empfang?

Die ersten Tage bei EY – egal ob Praktikum oder Festeinstieg – beginnen mit einem zweitägigen Einsteigertraining, den „Welcome-Days“. Dort lernt man alle anderen Newbies kennen, bekommt eine Einführung in das Unternehmen, die Strategie, die Vision und viele weitere Themen, gefolgt von einer IT-Schulung mit den grundsätzlichen Tools und Programmen, die Neueinsteiger beherrschen sollten. Das erleichtert den Einstieg bei EY sehr.

Nach diesem Einführungstraining wurde ich zusätzlich noch ausführlich von unserem PAS-Team ongeboardet. Mir wurde das Team in GSA (Germany, Switzerland and Austria) vorgestellt sowie die verschiedenen Ansprechpartner, Aufgaben und Projekte. Außerdem wurde mir ein Buddy zugewiesen, der ungefähr auf dem gleichen Rank wie ich war, und den ich alles jederzeit fragen konnte. Insgesamt also ein sehr warmer Empfang und eine sehr intensive Einarbeitung.

Vor allem als Berufseinsteiger gibt es noch viel zu lernen. Wie sind bei EY die Betreuung und das Feedback durch die Vorgesetzten geregelt?

Bei EY gibt es einen Standardprozess, in dem Ziele gemeinsam mit dem Counselor festgelegt und deren Erreichung besprochen werden. Grundsätzlich kann ich mir von jedem Feedback einholen, mit dem ich zusammengearbeitet habe. Dort gilt aber nicht nur der "Top-Down" Ansatz, sondern meine Vorgesetzten oder Projektleiter holen sich auch gerne Feedback zur Zusammenarbeit bei uns Consultants ein. Ich habe das Gefühl, dass bei EY insgesamt sehr positiv mit Feedback umgegangen wird, da sich jeder bestmöglich weiterentwickeln möchte.

Was sind deine wesentlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Berufsalltag?

Bei uns kann man eigentlich fast nicht von einem Alltag sprechen, da jedes Projekt anders aussieht. Meine Hauptaufgabe ist es, Kundenworkshops auszuarbeiten. Diese moderiere ich und bereite sie vor sowie nach. Dabei ist der Fokus in unserem Team stark auf die Prozessoptimierung im HR-Bereich gerichtet.

Dann erstellen wir oft Präsentationen z.B. für das Steering Commitee oder geben einen Status zum Projekt weiter. Bei allen anstehenden Projekten spielt auch das Projektmanagement eine wichtige Rolle.

Man bekommt von Anfang an viel Verantwortung und kann Dinge selbst gestalten – auch wenn das heißt, dass man ab und zu seine Comfort Zone verlassen muss und quasi „ins kalte Wasser springen muss“.

Welche Eigenschaften muss man deines Erachtens mitbringen, um nach dem Berufseinstieg bei EY auch einen guten Job zu machen?

Kreativität, sehr gute Kommunikationsfähigkeiten, Flexibilität und Teamspirit. 

Von der Hochschule ins Arbeitsleben: Wie steht es mit der Work-Life-Balance in deinem Job?

Die Work-Life-Balance bei EY ist sehr ausgeglichen. Klar, wir machen auch Überstunden, wenn eine wichtige Deadline beim Kunden bevorsteht oder ein Angebot abgegeben werden muss. Die Stunden werden allerdings dokumentiert und können in ruhigeren Projektphasen oder zwischen Projekten im Rahmen von flexiblen Arbeitszeitmodellen wieder abgebaut werden. 

Wie zufrieden bist du mit deinem Einstiegsgehalt bei EY?

Das Einstiegsgehalt bei EY ist gut. Wenn man die oben erwähnte Work-Life-Balance und weitere Vorteile berücksichtigt, wie 30 Urlaubstage, Firmenlaptop, ein Firmenhandy, das auch privat genutzt werden darf, umfangreiche Weiterbildungsmöglichkeiten, ein sympathisches Team oder die zahlreichen Office Events, stimmt für mich das Gesamtpaket. Dazu kommt eine hohe Flexibilität. Sofern ich nicht beim Kunden vor Ort sein muss, ist es meinen Projektleitern nicht wichtig, von wo aus ich arbeite, solange ich erreichbar bin.

Den Berufseinstieg hast du geschafft. Welche Pläne hast du für deine weitere Karriere bei EY?

In diesem Jahr bin ich zum Senior Consultant befördert worden. Jetzt darf ich schon kleine Projektteams selbst führen und anleiten und mehr Verantwortung beim Projekt einnehmen, darauf freue ich mich sehr!

Vervollständige zum Schluss bitte noch diesen Satz: Arbeiten bei EY ist …

… jede Woche ein neues, spannendes Abenteuer!

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