Insider-Interview

Berufseinstieg bei der Bank of Scotland: Erfahrungen

Berufseinstieg bei der Bank of Scotland: Erfahrungen

Carina Gerlach studierte Rechtswissenschaft an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Um ihr Wissen in der Praxis anzuwenden, ist sie derzeit im Rahmen einer siebenmonatigen Praktikantentätigkeit als Intern Compliance Management bei der Bank of Scotland im Risk Department tätig. Im Interview mit ABSOLVENTA erzählt sie von ihrem Auswahlprozess, berichtet von ihren Aufgaben im Arbeitsalltag und verrät, welche Pläne sie für ihre Karriere hegt.      

Hallo Carina, wie lief das Auswahlverfahren für deine Stelle bei der Bank of Scotland ab?

Die ausgeschriebene Stelle habe ich online entdeckt und war sofort begeistert. Nachdem ich meine Bewerbungsunterlagen per E-Mail an das Recruiting- Team versandt habe, erhielt ich bereits wenige Tage später den Anruf mit der Einladung zum Vorstellungsgespräch. Im Vorstellungsgespräch lernte ich meinen zukünftigen Vorgesetzen, den Head of Risk, sowie die zuständige HR-Mitarbeiterin kennen. Neben für ein Bewerbungsgespräch typischen Fragen wurden meine Englischkenntnisse sowie die Fähigkeit zum analytischen Denken überprüft. Ich habe die Atmosphäre im Vorstellungsgespräch als sehr angenehm und einladend empfunden, weil mir das Gefühl vermittelt wurde, dass ein großes Interesse daran besteht, mich kennenzulernen. Wir verblieben beidseitig mit der Aussage, dass wir das Gespräch sehr positiv empfanden, und am nächsten Tag durfte ich mich über die telefonische Zusage freuen.

Welche Tipps kannst du anderen Bewerbern für den Auswahlprozess geben?

Wie bei jedem Bewerbungsgespräch war es wichtig, authentisch und selbstbewusst aufzutreten. Als Berufsanfänger ist es selbstverständlich, dass man sich mit vielen Themen zuvor nicht aus praktischer Sicht beschäftigt hat. Umso wichtiger ist es, ehrlich gemeintes Interesse an Themen und die Bereitschaft, sich einzuarbeiten, zu bekunden.

Deine ersten Tage bei der Bank of Scotland: kaltes Wasser oder warmer Empfang?

Definitiv warmer Empfang! An meinem ersten Arbeitstag fand morgens ein Team-Meeting statt, in dem aktuelle Themen besprochen wurden und ich meinen 15 Kollegen aus dem Risk Team vorgestellt wurde. Unser Vorgesetzter bat die Kollegen sich im Anschluss jeweils circa 30 Minuten Zeit zu nehmen, um sich mir und ihre jeweiligen Aufgabenschwerpunkte vorzustellen. Das war ein super Einstieg und sofort war ich mittendrin im Geschehen. Ich fühlte mich von Anfang an herzlich willkommen.

Vor allem als Berufseinsteiger gibt es noch viel zu lernen. Wie sind bei der Bank of Scotland die Betreuung und das Feedback durch die Vorgesetzten geregelt?

Alle vier Wochen hat man bei der Bank of Scotland die Möglichkeit, mit seinem Vorgesetzten ein sogenanntes 121 durchzuführen. Das 121 ist ein Meeting, in dem der Mitarbeiter und der Vorgesetzte besprechen, was gut läuft, was noch verbessert werden kann und ob bei bestimmten Themen Hilfe benötigt wird. Ich empfinde das 121 als gute Einrichtung, weil man die Möglichkeit hat, ein umfangreiches Feedback vom Vorgesetzten einzuholen.

Was sind deine wesentlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Berufsalltag?

Ich beschäftige mich größtenteils mit juristischen Fragestellungen. Daneben behalte ich regulatorische Entwicklungen durch die Gesetzgebung im Blick und erstelle einen monatlichen Report zum Thema Conduct Risk. Außerdem habe ich die Möglichkeit, an der Entwicklung neuer Prozesse mitzuwirken. Mein Aufgabenfeld gefällt mir sehr, weil es abwechslungsreich ist und ich mich mit für mich neuen Themen wie Conduct Risk und Prozessentwicklung beschäftigen kann.

Welche Eigenschaften muss man deines Erachtens mitbringen, um bei der Bank of Scotland auch einen guten Job zu machen?

Neben fachlichen Kenntnissen muss man die Fähigkeit haben, eigene Lösungsansätze zu entwickeln und zu vertreten. Man muss sich schnell auf neue Themen einlassen können und sich in einem kommunikativen, lebhaften Arbeitsalltag zurechtfinden können.

Von der Hochschule ins Arbeitsleben: Wie steht es mit der Work-Life-Balance in deinem Job?

Die Work-Life-Balance ist ein großer Pluspunkt bei der Bank of Scotland. Auf der Grundlage von Vertrauensarbeitszeit beträgt die Wochenarbeitszeit 40 Stunden, welche sich flexibel gestalten lässt, und es gibt 30 Tage Urlaub pro Jahr.

Welche Pläne hast du für deine weitere Karriere bei der Bank of Scotland?

Es ist mein Berufswunsch, Compliance Managerin zu werden. Dafür ist mein Praktikum bei der Bank of Scotland eine hervorragende Vorbereitung. Ich habe hier die Möglichkeit, in meinem Interessenschwerpunkt aus praktischer Sicht viel zu lernen und selbstständig auszuprobieren.

Vervollständige zum Schluss bitte noch diesen Satz: Arbeiten bei der Bank of Scotland ist …

… für mich eine großartige Chance zur persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung!

​>> Weitere Informationen zum Berufseinstieg bei der Bank of Scotland findest du hier!

Über den Autor

Noemi Haderlein
Noemi Haderlein

Als Content Managerin kümmert sich Noemi Haderlein seit 2015 um die Inhalte von ABSOLVENTA und schreibt zu allen Themen, die Studenten und Berufseinsteiger rund um Studium, Bewerbung und ersten Job interessieren.

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