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Insider-Interview

Berufseinstieg bei Andersch AG: Erfahrungen

Berufseinstieg bei Andersch AG: Erfahrungen

Nach seinem Management Master an der WHU – Otto Beisheim School of Management – und seinem MBA an der University of Western Australia ist Maximilian Jensen als Consultant bei der Andersch AG eingestiegen. Die Restrukturierungsberatung hat er durch ein Praktikum kennengelernt. Im Interview mit ABSOLVENTA erzählt er von seinem damaligen Auswahlverfahren und seinem heutigen Berufsalltag und gibt wertvolle Tipps für zukünftige Bewerber. 

Hallo Maximilian, wie lief das Auswahlverfahren für deine Stelle bei Andersch ab?

Ich habe mich während meines Masterstudiums bei der Andersch AG für ein Praktikum beworben und wurde bereits nach wenigen Tagen zu einem persönlichen Gespräch in Frankfurt eingeladen. Das Interview dauerte circa eine Stunde und umfasste Fragen zu fachlichen Themen sowie meinen persönlichen Zielen, Ambitionen und meinen Erwartungen an die Andersch AG.

Ich hatte damals vom ersten Moment an das Gefühl, im Gespräch als Individuum wahrgenommen zu werden und mit den Interviewern auf einer Wellenlänge zu sein. Das lag unter anderem auch daran, dass nicht die üblichen 08/15-Fragen nach den eigenen Schwächen und Stärken gefragt wurden, sondern explizit auf meinen Lebenslauf eingegangen wurde.

Am nächsten Tag erhielt ich eine telefonische Zusage für das Praktikum sowie einige Tage später den Vertrag. Ein Jahr nach der Beendigung meines Praktikums hatte ich mein Studium in Australien beendet und konnte bei der Andersch AG als Consultant fest einsteigen.

Welche Tipps kannst du anderen Bewerbern für den Auswahlprozess geben?

Neben den fachlichen Grundkenntnissen im Bereich der Restrukturierung sollte man ein klares Verständnis der Geschäftstätigkeit der Andersch AG besitzen. Denn obwohl wir den Titel Wirtschaftsprüfungsgesellschaft im Namen tragen, heißt das nicht, dass wir auch im Bereich der Jahresabschlussprüfung tätig sind. Neben dieser Selbstverständlichkeit sollte man sich auch etwas detaillierter mit fachlichen Themen, wie zum Beispiel Rechnungslegung oder Kostenrechnung befassen.

Ansonsten sollte man sich im Vorstellungsgespräch nicht verstellen, sondern sich so authentisch wie möglich geben. Denn der „Teamfit“ ist neben den fachlichen Eindrücken ein nicht minderwichtiger Aspekt bei der Andersch AG.

Deine ersten Tage bei Andersch: kaltes Wasser oder warmer Empfang?

Definitiv warmer Empfang: Durch das Praktikum kannte ich bereits die meisten Kollegen und mein erster Projekteinsatz war mit dem gleichen Team wie damals im Praktikum. Darüber hinaus werden einem gleich am ersten Tag ein Mentor sowie ein Buddy zur Seite gestellt. Der Buddy hilft während der ersten Wochen bei den kleinen praktischen Dingen wie Stundenerfassung, Projektorganisation, etc. Der Mentor ist ein erfahrener Kollege und ist informelle Bezugsperson und vertrauliche Anlaufstelle. Ferner unterstützt er einen zum Beispiel bei der beruflichen und persönlichen Weiterentwicklung.

Vor allem als Berufseinsteiger gibt es noch viel zu lernen. Wie sind bei Andersch die Betreuung und das Feedback durch die Vorgesetzten geregelt?

Was ich bereits im Praktikum sehr angenehm fand, ist die offene und direkte Kommunikation, welche in meinem Team herrschte. Als Praktikant sowie als Einsteiger hat man sich immer Zeit für mich genommen, um mir Aufgaben zu erklären. Feedback erhält man so auch regelmäßig und unmittelbar. Nichtdestotrotz gibt es zusätzlich alle drei Monate eine Projektbeurteilung. Dabei handelt es sich um eine ausführliche schriftliche Bewertung anhand fachlicher wie persönlicher Kriterien, die mit dem Projektmanager detailliert besprochen wird. Und da es als Berufseinsteiger in der Tat noch viel zu lernen gibt, durchläuft man bei Andersch ein internes Schulungsformat: Die „Andersch Academy“ findet an drei Wochen pro Jahr statt und umfasst speziell für Einsteiger konzipierte Schulungen.

Was sind deine wesentlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Berufsalltag?

Da ich momentan auf einem Umsetzungsprojekt eingesetzt bin, befasse ich mich vor allem mit dem Maßnahmen-Monitoring sowie der monatlichen Berichterstattung. Diese enthält neben der kurzfristigen Liquiditätsplanung auch Analysen zur aktuellen Ertragslage des Mandanten. Ich finde diesen Aufgabenmix sehr interessant, da ich die Möglichkeit bekomme, das Unternehmen umfassend kennenzulernen und in meinen Teilbereichen relativ eigenständig arbeiten kann.

Welche Eigenschaften muss man deines Erachtens mitbringen, um nach dem Berufseinstieg bei Andersch auch einen guten Job zu machen?

Auf der einen Seite sollte man neugierig und wissbegierig sein – als Berufseinsteiger hat man noch einiges zu lernen. Auf der anderen Seite muss man ein guter Teamplayer sein – und Team steht bei Andersch nun mal nicht für „toll-ein-anderer-machts“. Um Kollegen auch abseits des Arbeitsalltags besser kennenzulernen und den Zusammenhalt zu stärken, finden regelmäßig informelle Abendevents wie Kochkurse, Weinseminare oder Cocktailabende an unseren drei Standorten statt.

Von der Hochschule ins Arbeitsleben: Wie steht es mit der Work-Life-Balance in deinem Job?

Machen wir uns nichts vor – einen Nine-to-five-Job hat man als Berater nicht. Auch ist es schwierig, eine generell gültige Wochenstundenzahl zu nennen, da jede Woche anders ist. Jedoch ist es bei meinem aktuellen Projekt so, dass wir unter der Woche normalerweise morgens gegen acht Uhr das Hotel in Richtung Mandant verlassen und dann bis abends arbeiten (grob 20 bis 22 Uhr). Freitags versuche ich jedoch, das Büro relativ zeitig zu verlassen. Am Wochenende habe ich die letzten Monate nur selten gearbeitet – und wenn dann nur ein paar Stunden.

Wie zufrieden bist du mit deinem Einstiegsgehalt bei Andersch?

Mit meinem Gehalt bin ich sehr zufrieden. Zusätzlich zum Fixgehalt von zwölf Monatsgehältern bekommen wir bei Andersch eine variable Vergütung und haben dabei die Möglichkeit, diese teilweise in Freizeit umzuwandeln. Zusätzlich gibt es noch weitere Vorteile. So wird zum Beispiel die Mitgliedschaft im Fitness Club sowie die betriebliche Altersvorsorge vom Arbeitgeber bezuschusst.  

Den Berufseinstieg hast du geschafft. Welche Pläne hast du für deine weitere Karriere bei Andersch?

Momentan kann ich mir keinen anderen Job vorstellen – die Arbeit ist interessant und fordernd. In naher Zukunft kann ich mir vorstellen, nebenberuflich auch noch eine weitere Qualifikation zu erlangen. Momentan schwebt mir der CFA vor, jedoch kann sich das im Laufe der nächsten Monate noch ändern. Aber grundsätzlich plane ich meine Zukunft nicht allzu konkret, da ich die mir gebotene Flexibilität nicht beschränken möchte.

Vervollständige zum Schluss bitte noch diesen Satz: Arbeiten bei Andersch ist …

… perfekt für Leute, die in einem dynamischen Umfeld und mit einem tollen Team arbeiten wollen. 

​>>> Weitere Informationen zum Berufseinstieg bei der Andersch AG findest du hier!

Über den Autor

Noemi Haderlein
Noemi Haderlein

Als Content Managerin kümmert sich Noemi Haderlein seit 2015 um die Inhalte von ABSOLVENTA und schreibt zu allen Themen, die Studenten und Berufseinsteiger rund um Studium, Bewerbung und ersten Job interessieren.

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