Focus Money Auszeichnung - Beste Jobbörse

7688 Jobs für Berufseinsteiger. Jetzt suchen!

Insider-Interview

Berufseinstieg bei der Allianz: Erfahrungen

Berufseinstieg bei der Allianz: Erfahrungen

Daniel Czesch (26) hat Technologie- und Managementorientierte Betriebswirtschaftslehre an der TU München studiert. Nach seinem erfolgreichen Abschluss ist ihm dann der Berufseinstieg als Junior Consultant im Allianz Inhouse Consulting gelungen. Im Interview mit ABSOLVENTA spricht er über seinen Einstieg, gibt einen umfassenden Einblick in das Auswahlverfahren und verrät auch den ein oder anderen Tipp für Bewerber.

Daniel Czesch AllianzHallo Daniel. Warum hast du dich für den Berufseinstieg bei der Allianz Deutschland AG entschieden?

Für mich bot der Einstieg als Junior Consultant im Allianz Inhouse Consulting den idealen Mix aus den Vorteilen eines Jobs im Consulting-Bereich und den vielfältigen Entwicklungsperspektiven innerhalb eines großen DAX-Konzerns. Meine persönliche Präferenz für die Stadt München gepaart mit meiner Affinität für die Finanzdienstleistungsbranche haben mich dann sehr schnell zur Allianz geführt. Insbesondere das breite Spektrum an Beratungsprojekten innerhalb der Allianz Deutschland AG hat mich letztlich überzeugt.

Wie lief das Auswahlverfahren für deine Stelle bei der Allianz ab?

Nachdem ich mich online beworben hatte, erreichte mich nach circa zwei Wochen ein erfreulicher Anruf aus der Allianz: Die Kollegen des Inhouse Consulting fanden meine Bewerbungsunterlagen interessant und wollten mich beim nächsten Bewerbertag näher kennenlernen. Am Bewerbertag erwarteten mich zwei consultingtypische Case Study Interviews sowie ein Persönlichkeitsinterview, die allesamt von Kollegen auf Senior-Manager Ebene als Einzelgespräche geführt wurden. Nach dem gemeinsamen Mittagessen in der Allianz-Kantine – eine Klasse für sich – erfuhr ich, dass ich es in die nächste Auswahlrunde geschafft hatte. Daher folgte noch am selben Tag ein finales Interview mit dem Leiter des Inhouse Consultings, das sich auf einer sehr individuellen, persönlichen Ebene bewegte. Es kann an dieser Stelle aber durchaus eine weitere Case Study folgen. Ein für mich ausschlaggebender Punkt war zudem die angenehme und sympathische Atmosphäre, die sich durch den ganzen Tag gezogen hat.

Zurückblickend kann ich Bewerbern nur raten: Case Studies üben, üben, üben und die wichtigsten Kennzahlen der Branche kennen. Dazu sollte man im Kopf- und Prozentrechnen fit sein, um in den Interviews auch spontan und ohne Taschenrechner realistische Lösungen aufzeigen zu können. Für den lockeren Gesprächseinstieg beim Netzwerken mit den Unternehmensvertretern rate ich: Informiert euch über die Historie und aktuelle Themen, die das Unternehmen beschäftigen. Mit Nachrichtendiensten wie Google News kann man ohne große Mühe auf dem Laufenden bleiben.

Welche Eigenschaften sollte man für den erfolgreichen Berufseinstieg bei der Allianz mitbringen?

Grundsätzlich werden im Allianz Inhouse Consulting die Skills vorausgesetzt, die in jedem Beratungsunternehmen gefragt sind: Eine gute Auffassungsgabe, analytisches Denken und die Fähigkeit, Zusammenhänge schnell zu erkennen und Lösungswege aufzuzeigen. Wer im Allianz Inhouse Consulting einsteigen möchte, sollte auch schon etwas Praxiserfahrung gesammelt haben, idealerweise im Rahmen eines Praktikums in einem großen Konzern oder in der Beratungsbranche.

Neben den fachlichen Fähigkeiten spielt bei uns auch die Persönlichkeit eine wichtige Rolle. Gute Bewerber sollten den richtigen „Drive“ haben und die Lust, sich auch abseits der Projektarbeit in unser Team einzubringen. Ich engagiere mich zum Beispiel in den Bereichen Knowledge Management und Personalmarketing.

Dein erster Tag bei der Allianz: Kaltes Wasser oder warmer Empfang?

Mein Einstieg im Allianz Inhouse Consulting war definitiv ein „warmer Empfang“. Ich war sofort Teil des Teams – und das eigentlich schon vor meinem ersten Arbeitstag. Einige meiner zukünftigen Kollegen hatten mich bereits vorab mit „Herzlich Willkommen, wir freuen uns auf dich“-Messages auf Xing kontaktiert. Am ersten Arbeitstag folgte dann ein Welcome-Gespräch mit dem Leiter des Inhouse Consultings und der für mich zuständigen Partnerin. Im Rahmen dessen wurde mir unter anderem mein erstes Projekt vorgestellt. Bei technischen, administrativen und sämtlichen weiteren Fragestellungen hat mich während der ersten Tage mein „Onboarding-Buddy“ begleitet. Außerdem gehört zur Onboarding-Phase ein Einführungsgespräch mit jedem Senior Manager. Dadurch habe ich sehr schnell einen Überblick über die laufenden Projekte gewonnen. Üblicherweise wird das Einführungsgespräch mit einem Mittagessen abgeschlossen, sodass ich meine Kollegen auch auf der persönlichen Ebene kennenlernen konnte. Neben der Begrüßung im Inhouse Consulting findet als besonderes „Schmankerl“ ein Welcome-Lunch mit dem Personalvorstand für neue Mitarbeiter der Allianz Deutschland statt.

Dennoch habe ich auch Erfahrungen mit dem sprichwörtlichen Sprung ins kalte Wasser gesammelt – jedoch im positiven Sinne. Mit der Vorstellung bei der Gesamtprojektleitung und dem Start meines Einstiegsprojekts hatte ich sofort die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen. Daher fühlte ich mich bereits ab der ersten Woche als vollwertiges Projektmitglied.

Wie empfindest du die Arbeitsatmosphäre bei der Allianz?

Die Arbeitsatmosphäre würde ich als sehr offen und kollegial beschreiben. Eine Besonderheit, die ich am Allianz Inhouse Consulting sehr schätze, ist der tolle Teamspirit. Wir sind ein sehr motiviertes und offenes Team, bei dem es kein Konkurrenzdenken gibt. Als interne Berater sind wir außerdem nicht nur untereinander Kollegen, sondern auch Kollegen unserer „Kunden“. Dies spiegelt sich im freundlichen Umgang miteinander sowie in der Zusammenarbeit wider, die oft sehr intensiv und zu jeder Zeit konstruktiv und angenehm ist. 

Was sind deine wesentlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Berufsalltag?

Als interne Beratung fällt bei uns klassische Projektarbeit an. Das bedeutet, wir bekommen einen Auftrag, häufig aus der Vorstandsetage, stellen ein Team zusammen und teilen das Projekt in Arbeitspakete auf. Die einzelnen Arbeitsinhalte drehen sich oft um das Erstellen von Powerpoint-Präsentationen, modellieren von Business Cases oder das Wahrnehmen von PMO-Aufgaben. Mir macht dabei die große Themenvielfalt, die durch die Heterogenität der Projektaufträge aus sämtlichen Unternehmensbereichen entsteht, sehr viel Spaß. Dadurch erhält man frühzeitig die Möglichkeit, sich ein breites Netzwerk im ganzen Unternehmen aufzubauen. Sogar dem ein oder anderen Vorstandsmitglied durfte ich während meines aktuellen Projekts bereits die Hand schütteln.

Vor allem als Berufseinsteiger gibt es noch viel zu lernen. Wie sind bei der Allianz die Betreuung und das Feedback durch die Vorgesetzten geregelt?

Wir unterscheiden im Inhouse Consulting zwischen dem fachlichen und dem disziplinarischen Vorgesetzten. Fachlich stimme ich mich täglich mit dem zuständigen Senior Manager ab. Mit ihm bespreche ich in erster Linie das weitere Vorgehen im Projekt oder Arbeitspakete, die ich fertiggestellt habe. Darüber hinaus gibt es halbjährlich ein Feedbackgespräch mit dem disziplinarischen Vorgesetzten, in dem auch die individuelle Zielvereinbarung und -erfüllung sowie Weiterbildungsmöglichkeiten besprochen werden. Persönliche Rückmeldungen zu erhalten, finde ich sehr wichtig. Daher rate ich jedem, auch selbst die Initiative zu ergreifen und solche Gespräche zu suchen.

Von der Hochschule ins Arbeitsleben – Wie steht es mit der Work-Life-Balance in deinem Job?

Als Berater im Allianz Inhouse Consulting hat man keinen klassischen Nine-to-Five-Rhythmus, was jedoch auch nicht der Benchmark sein sollte. Insbesondere vor wichtigen Projekt-Terminen, wie etwa Vorstandssitzungen, kann es schon mal zu Peaks in der Arbeitsbelastung kommen. Nichtsdestotrotz wird sehr darauf geachtet, dass ein gesunder Rahmen nicht überschritten wird. Ich kann daher von einer – insbesondere für den Consulting Bereich – sehr guten Work-Life-Balance sprechen.

Wie zufrieden bist du mit deinem Einstiegsgehalt bei der Allianz?

Ich habe mich für die Allianz entschieden, weil das Angebot aus meiner Sicht eine gute Balance aus spannenden Aufgaben, fairem Gehalt und attraktiven Arbeitsbedingungen bildet. Da gehören neben dem Cash auf dem Konto eine ganze Reihe von Sozialleistungen, Mitarbeitertarifen für Allianz-Produkte sowie unzählige weitere Vorteile für Allianz-Mitarbeiter dazu. Mein persönlicher Favorit ist der Shopping-Ausweis für ein bekanntes Outlet, den man sonst – wenn überhaupt – nur nach einer beträchtlichen Wartezeit erhält.

Den Berufseinstieg hast du geschafft. Welche Pläne hast du für deine weitere Karriere bei der Allianz?

Im Inhouse Consulting gibt es einen klar definierten Entwicklungspfad. So steigen beispielsweise Junior Consultants nach etwa einem Jahr zum Consultant auf. Es folgen die Entwicklungsstufen Senior Consultant, Senior Manager und letztlich Partner. Mich persönlich würde es aber auch reizen, später einmal ins Management in einem der vielfältigen Bereiche der Allianz einzusteigen. Parallel zu den internen Entwicklungsstufen durchlaufen Mitarbeiter des Inhouse Consulting einen „fast track“ des Allianz-Personalentwicklungspfads für Führungskräfte. Dadurch wird auch diese Karriereoption bereits vom ersten Tag an aktiv vorbereitet und gefördert – ein großer Vorteil des Inhouse Consulting.

Zum Schluss dein Statement in Twitter-Länge: Arbeiten bei der Allianz ist ...

… das Privileg, für eines der renommiertesten deutschen Unternehmen zu arbeiten und eine Herausforderung, die ich jeden Tag gerne antrete.

Über den Autor

Luise Köhler
Luise Köhler

Als ehem. ABSOLVENTA-Redakteurin hat Luise zu den Bedürfnisse, Interessen und Fragen junger Berufseinsteiger recherchiert, geschrieben und erklärt.

Beliebte Artikel aus unserem Karriereguide

Berufseinstieg bei Struktur Management Partner: Erfahrungen
Insider-Interview

Berufseinstieg bei Struktur Management Partner: Erfahrungen

Tim Schneider (26) ist Consultant bei Struktur Management Partner. An der Universität Siegen hat er seinen Master im Studiengang Management und Märkte absolviert. Im Interview mit ABSOLVENTA spricht er über das Auswahlverfahren und seine ersten Wochen bei der auf Turnaround- und Wachstumsmanagement spezialisierten U...

Zum Artikel
Private Hochschulen vs. staatliche Hochschulen
Im Vergleich

Private Hochschulen vs. staatliche Hochschulen

Die Anmeldungen an privaten Hochschulen in Deutschland steigen, so lautet das Ergebnis des Bildungsberichtes von 2012. Seit 1998 haben sich die Teilnehmerzahlen in privaten Einrichtungen um 26 Prozent erhöht. Doch wo studiert es sich besser? Die Jobbörse ABSOLVENTA fühlt den Vor- und Nachteilen von privaten und staa...

Zum Artikel
Berufseinstieg bei Steria Mummert: Erfahrung
Insider-Interview

Berufseinstieg bei Steria Mummert: Erfahrung

Sebastian Lenz (25) studierte an der Hochschule für Ökonomie und Management in Berlin und absolvierte berufsbegleitend sein Studium der Wirtschaftsinformatik. Nachdem er bereits einige Berufserfahrung sammeln konnte, fand er als Young Professional über die Jobbörse ABSOLVENTA eine Festanstellung bei der Steria Mumme...

Zum Artikel