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Das Monatsgehalt berechnen

Das Monatsgehalt berechnen

Die Leistungen von Arbeitnehmern werden unterschiedlich vergütet. Am häufigsten wird zwischen Jahres- und Monatsgehalt sowie zwischen Brutto- und Nettogehalt unterschieden. Die Monatsgehälter schwanken von Branche zu Branche und nach Anforderung der Tätigkeit. Manche Betriebe zahlen bei guten Leistungen zusätzliche Gehälter als Gratifikation. ABSOLVENTA informiert.

Das Monatsgehalt ist das Arbeitsentgelt, das dem Arbeitnehmer am Ende eines Monats zusteht. Die Höhe des Monatsgehalts wird durch den Arbeitsvertrag geregelt. Ist der Arbeitgeber an einen Tarifvertrag gebunden, dann richtet sich die Höhe des Monatsgehalts nach den im Tarifvertrag ausgehandelten Gehältern. Heutzutage ist das Monatsgehalt die gängigste Form der Entlohnung. Dabei muss zwischen dem Brutto-Monatsgehalt und dem Netto-Monatsgehalt unterschieden werden.

Monatsgehalt brutto und netto

Das Brutto-Monatsgehalt ist das Gehalt vor Abzug von Steuern und Sozialabgaben. Zu den Sozialabgaben zählen Arbeitslosenversicherung, Rentenversicherung, Krankenkassenbeitrag und Pflegeversicherung. Je nach Steuerklasse und Krankenkasse werden vom Monatsgehalt unterschiedlich große Summen abgezogen. Was man dann am Ende ausgezahlt bekommt, ist der Nettobetrag des Monatsgehalts. Somit kommt bei zwei Arbeitnehmern mit demselben Brutto-Monatsgehalt unter Umständen ein unterschiedlich hoher Nettobetrag heraus. Beispielsweise werden ledige Arbeitnehmer der Steuerklasse I zugeordnet, während verheiratete der Steuerklasse III zugeordnet und damit steuerlich begünstigt sind.

Das dreizehnte Monatsgehalt

Beim dreizehnten Monatsgehalt handelt es sich um eine freiwillige Sonderleistung des Arbeitgebers. Oft wird das dreizehnte Monatsgehalt umgangssprachlich auch als Weihnachtsgeld bezeichnet. Rechtlich gesehen ist es wie eine Gratifikation zu behandeln. Das bedeutet, dass ein Anspruch auf ein dreizehntes Monatsgehalt entweder aus vertraglichen Verpflichtungen oder aus so genannter „betrieblicher Übung“ entstehen kann.
Zu den vertraglichen Verpflichtungen gehören Tarifverträge, Betriebsvereinbarungen und eine spezielle Vereinbarung im Arbeitsvertrag. Zahlt ein Arbeitgeber das dreizehnte Monatsgehalt an seine Angestellten mindestens dreimal, ohne dabei die Widerrufbarkeit und Freiwilligkeit eindeutig darzulegen, dann entsteht auch hieraus ein vertraglicher Anspruch des Arbeitnehmers. Besonders in wirtschaftlich schwierigen Zeiten möchten Arbeitgeber diese Zusatzleistung gerne streichen. Aufgrund der betrieblichen Übung ist dies allerdings nicht ohne Weiteres möglich.

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Über den Autor

Hannes Reinhardt
Hannes Reinhardt

Redaktionsprakti Hannes kommt frisch von der Uni und schreibt bei ABSOLVENTA über die Möglichkeiten, die sich jungen Berufseinsteigern heute bieten.

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