Personaler im Interview

Karriere bei IKOR: Einblicke vom Arbeitgeber

Karriere bei IKOR: Einblicke vom Arbeitgeber

Kirsten Weidemann ist Personalreferentin bei der IKOR Management- und Systemberatung. Im Gespräch mit ABSOLVENTA gibt sie Einblicke in die Einstiegsmöglichkeiten für Studenten und Absolventen bei IKOR, wie sich das Auswahlverfahren gestaltet und wie Mitarbeiter in ihrer Karriere bei der SAP- und Technologieberatung gefördert werden.  

Hallo Frau Weidemann, wie groß ist der Personalbedarf an Absolventen bzw. Akademikern bei der IKOR Management- und Systemberatung pro Jahr?

Pro Jahr stellen wir ungefähr fünf bis zehn Absolventen ein, Tendenz steigend. Wir sind immer auf der Suche nach sehr guten Young Professionals und können kurzfristig selbst dann reagieren, wenn zu diesem Zeitpunkt keine Stelle ausgeschrieben ist. Bei uns lohnt sich somit immer eine Initiativbewerbung.

Welche Einstiegsmöglichkeiten bietet IKOR Hochschulabsolventen und Young Professionals an?

Wir machen sehr gute Erfahrungen mit dem Direkteinstieg bei IKOR. Bewerber können als Junior Berater oder Junior Entwickler im Außendienst an Projektstandorten in ganz Deutschland in den Bereichen Fördergeschäft, Financial Services und Industrie und Dienstleister starten. Ab dem ersten Tag steht ein sorgfältig ausgewählter Pate den neuen Kollegen zur Seite, der bei Fragen, Sorgen und Problemen gern unterstützt.

Absolventen welcher Studiengänge haben die besten Chancen auf einen Einstieg bei der IKOR Management- und Systemberatung?

Als SAP- und Technologieberatung suchen wir Mitarbeiter aus den Bereichen Informatik, Wirtschaftsinformatik, Volks- und Betriebswirtschaftslehre sowie Mathematik. Die vorherige Berufsausbildung erhöht die Einstiegschancen mit Bachelor-Abschluss. Auch Quereinsteiger sind bei uns gern willkommen. Die Bewerber sollten uns im Anschreiben überzeugen, warum gerade genau sie die richtige Person für IKOR sind und welchen Nutzen sie für IKOR aus ihren Berufserfahrungen oder ihrem Abschluss mitbringen. Auch gut begründete Unterbrechungen im Lebenslauf stellen in der Regel kein Problem dar.

Welche Soft Skills benötigt man zwingend für eine erfolgreiche Karriere bei IKOR?

Mobilität ist das A und O für uns im Beratungsgeschäft. Flexible, selbstständige Teamplayer mit IT- und SAP®-Faible sind bei uns sehr willkommen. 

Gehen Sie eigentlich auch selbst per „Active Sourcing“ auf Talentsuche, zum Beispiel in Lebenslaufdatenbanken?

Nein, wir gehen nicht per „active sourcing“ auf Talentsuche, lassen uns aber von professionellen Personalvermittlern unterstützen. Zukünftig denke ich, dass ein gesunder Recruiting-Mix zum Erfolg führen wird. „Mitarbeiter-werben-Mitarbeiter“ ist ein wichtiger Baustein unseres Recruitings. Eine bessere Empfehlung kann es gar nicht geben. Auch „klassische“ Stellenanzeigen in Jobbörsen werden weiterhin erfolgreich sein, um aktiv Suchende anzusprechen.

Über welchen Kanal nehmen Sie Bewerbungen bevorzugt entgegen?

Idealerweise nehmen wir digitale Bewerbungen über unser Bewerbermanagement concludis auf jobs.ikor.de entgegen. Auch E-Mail-Bewerbungen unter bewerbung_ikor@concludis.de oder Formularbewerbungen über www.ikor.de sind willkommen.

Was kommt im Auswahlprozess bei der IKOR Management- und Systemberatung auf die Bewerber zu?

Der Auswahlprozess besteht aus zwei Bewerbungsgesprächen und gegebenenfalls einem Telefoninterview. Das erste Gespräch ist ein strukturiertes Interview, das mit einem Ansprechpartner aus der Personalabteilung geführt wird. Das Zweitgespräch ist dann mit dem entsprechenden Bereichsleiter, dem man anschließend zugeordnet wird, sofern es zu einem Arbeitsvertrag kommt. Im zweiten Bewerbungsgespräch nutzen wir auch Instrumente aus dem Assessment Center, wie zum Beispiel Fallstudien, Rollenspiele, Brainteaser.

Geld ist zwar nicht alles, aber natürlich nicht unwichtig: Wie ist es um das Einstiegsgehalt für Hochschulabsolventen bei IKOR bestellt?

Das Einstiegsgehalt ist branchenüblich und wird individuell verhandelt. Zusätzlich zum Entgelt bietet IKOR weitere Benefits wie zum Beispiel einen Firmenwagen, technisches Equipment, 13. Gehalt, Umsatzbeteiligung, Kinderbetreuungskosten, Englischkurse, Sabbatical, alternative Arbeitszeitmodelle, Zuschuss zu Studiengebühren sowie jährliche Teamevents und viele mehr.

Wie unterstützt die IKOR junge Mitarbeiter dabei, sich stetig weiterzuentwickeln und Karriere zu machen?

Wir bieten unseren Mitarbeitern das rollierende Weiterbildungsangebot „ICAMP“ an. Gezielte Trainingsangebote für jede Karrierestufe fördern die Vertiefung und Festigung des Wissens. Wir setzen auf den kontinuierlichen Ausbau von Soft Skills, fachliche, technische sowie methodische Kompetenz. Dazu prägen Branchentrainings und intensive Coachings unser Weiterbildungsangebot.

Regelmäßige Mitarbeitergespräche, die unter anderem Zielvereinbarungen festlegen, sind wichtige Führungs- und Förderelemente. Diese Gespräche sind DIE Instrumente des Mitarbeiters, seine persönlichen Ziele zu benennen. In den jährlich stattfindenden Gesprächen werden die durchgeführten Projekte und Aktivitäten reflektiert, die persönliche und fachliche Entwicklung besprochen, die Zielerreichung bewertet sowie Ziele für die Zukunft gemeinsam vereinbart.

Junior-Einsteigern und -Einsteigerinnen bei IKOR steht unser Ausbildungsprogramm „ISteps“ zur Verfügung. Hier wird im Jahresgespräch individuell mit dem Vorgesetzten ein Qualifizierungsplan zu den Punkten „Projekt“, „ICAMP“, „Fachschulung“ und „Lerngruppe/Social Learning“ erstellt.

Nicht nur der ‚Generation Y’ ist wichtig: Für welche Werte und für welche Unternehmenskultur steht IKOR?

Ein wertschätzendes Miteinander ist die Maxime unserer täglichen Arbeit. Das ist uns beim Umgang mit Kunden, mit Partnern und im Team mit unseren Kollegen absolut wichtig. Wir wissen, dass der Erfolg des ganzen Unternehmens aus der leidenschaftlichen Arbeit aller Mitarbeiter entsteht. Dafür müssen wir ein hohes Maß an Echtheit, Zuverlässigkeit und Glaubwürdigkeit wahren und jedes Teammitglied trägt bei uns Verantwortung für die Authentizität im Team und mit den Kunden. Um diese Grundsätze zu festigen, haben wir Führungsleitlinien entwickelt, die das Grundgerüst für das Zusammenwirken aller Mitarbeiter darstellen.

Das Thema Vereinbarkeit von Familie und Karriere gewinnt an Bedeutung. Was tut IKOR hierfür?

Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Freizeit liegt uns am Herzen. Durch Teilzeitarbeit, Elternzeit oder Teilarbeit während der Elternzeit können Mütter und Väter flexibel arbeiten, auch im Home-Office. Zusätzlich beteiligen wir uns an den Kinderbetreuungskosten und leisten eine Sonderzahlung bei Hochzeit und Geburt.
Seit 2015 nehmen wir am Projekt „Mein Papa liest vor… und meine Mama auch“ der Stiftung Lesen teil. Hier stellen wir unseren Mitarbeitern jede Woche eine kindgerechte Geschichte kostenlos zur Verfügung. Vereinbarkeit endet bei uns nicht, wenn die Kinder größer geworden sind. Vereinbarkeit bedeutet auch Unterstützung, sofern ein naher Angehöriger Pflege benötigt. Ich bin als „Betriebliche Ansprechpartnerin für berufstätige Pflegende“ vom Zentrum Frau in Beruf und Technik (ZFBT) qualifiziert und stehe als kompetente Ansprechpartnerin zur Seite – jetzt und in Zukunft.

Zum Schluss bitte ich Sie um ein kurzes Plädoyer: Bei IKOR Karriere machen heißt . . .

… Perspektive! Jeder ist gefordert, durch seine Persönlichkeit und fachliche sowie soziale Kompetenz einen wertvollen Beitrag zum Gesamterfolg von Team IKOR zu leisten.

>> Mehr Informationen zum Berufseinstieg bei IKOR findest du hier 

Über den Autor

Noemi Haderlein
Noemi Haderlein

Als Content Managerin kümmert sich Noemi Haderlein seit 2015 um die Inhalte von ABSOLVENTA und schreibt zu allen Themen, die Studenten und Berufseinsteiger rund um Studium, Bewerbung und ersten Job interessieren.

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