Grenzenlose Karrieren

Internationale Trainee-Programme

Internationale Trainee-Programme

Immer mehr Firmen bieten Hochschulabsolventen für den Berufseinstieg Trainee-Programme an. Insbesondere unter den Großkonzernen gibt es kaum noch ein Unternehmen, das Absolventen nicht mit attraktiven Einstiegsprogrammen lockt. Ein wesentliches Merkmal der Trainee-Programme der großen Konzerne ist dabei die Internationalität. Trainees durchlaufen während ihrer meist zwölf- bis 24-monatigen Ausbildungszeit verschiedene Abteilungen an unterschiedlichen Standorten. Mindestens ein mehrmonatiger Auslandseinsatz ist für die Trainees international agierender Unternehmen dabei obligatorisch.

Vorbereitung auf die Begleitumstände der Globalisierung

Internationale Trainee-Programme sind für die Unternehmen eine Möglichkeit, ihre Nachwuchs- und Führungskräfte von morgen auszubilden und diese auf die Veränderungen, Entwicklungen und Folgen der Globalisierung für das Unternehmen zu sensibilisieren und vorzubereiten. Denn in Hinblick auf die Globalisierung bekommen fundierte Kenntnisse und das Verständnis für andere Länder, andere Sitten und (Arbeits-)Kulturen eine wachsende Bedeutung zu. Um dieses weiter zu fördern, gehören zu den Ausbildungsinhalten internationaler Trainee Programme stets auch regelmäßige Weiterbildungsseminare, in denen die Vermittlung von Soft Skills eine zentrale Rolle spielt.

Trainees lernen das Unternehmen aus der Vogelperspektive kennen

Internationale Trainees lernen das Unternehmen überdies prozessorientiert kennen und erhalten einen ganzheitlichen Überblick über die Vernetzungen und Zusammenhänge der verschiedenen Abteilungen und Unternehmensbereiche. Sie erkunden das Unternehmen über ein Trainee-Programm quasi aus der Vogelperspektive. Ziel der Programme ist es, dass die Trainees die Fähigkeit erwerben, abteilungsübergreifend zu denken und zu handeln.

Befristete Arbeitsverträge mit guten Chancen auf Verlängerung

Für die Firmen bedeutet die Job- und Standortrotation ihrer Trainees hohe Ausbildungskosten. Die Nachwuchskräfte werden zwar oft etwas schlechter bezahlt als Direkteinsteiger, bekommen aber durch hohe Investitionen in ihr Humankapital einen entsprechenden Gegenwert.

Auf Grund der hohen Ausbildungskosten haben die Unternehmen ein Interesse daran, die Trainees nach Ablauf des Programms zu übernehmen. Vereinzelt bekommen Trainees auch schon zu Beginn des Programms einen unbefristeten Arbeitsvertrag, so z.B. bei Daimler. Nicht verwunderlich: Aufgrund der hohen Ausbildungskosten bevorzugen die Konzerne für ihre internationalen Trainee-Programme Absolventen mit überdurchschnittlich guten Studienabschlüssen und sehr guten Sprachkenntnissen.

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