2-in-1: Auslands- & Praxiserfahrung

Work & Travel

Work & Travel

Auslandserfahrungen sind keine Seltenheit mehr in Lebensläufen. Nach einer Studie des Hochschulinformationssystems ist die Zahl der Studierenden, die ein Semester im Ausland verbracht haben von 2007 bis 2009 von 23 auf 26 Prozent gestiegen. Auch außerhalb des Studiums hat sich die Anzahl der Auslandsaufenthalte durch ein “Work & Travel“ – Visum erhöht.

Pro Jahr zieht es ca. 20.000 junge Deutsche mit “Working Holiday“ - Visa ins Ausland. Sei es um die sprachlichen Kenntnisse aufzubessern oder nach dem Abitur oder dem Studienabschluss in Ruhe den nächsten Schritt zu planen und nebenbei auch noch die Welt zu bereisen. Ein “Working Holiday Visa“ wird in der Regel für ein Jahr ausgestellt. Das Beantragungsalter liegt zwischen 18 bis 30 Jahre.

Neuland: Work & Travel in Asien

Australien, Neuseeland und Kanada – dieses sind die bekanntesten Work & Travel - Länder. Deutschland führt aber auch ein bilaterales “Working Holiday“ Abkommen mit der Sonderverwaltungsregion Hongkong der VR China, der Republik Korea und Japan.

Von einem Work & Travel Programm im asiatischen Raum hört man aber im Gegenzug eher seltener. China und Japan sind zurzeit die zweitgrößte bzw. drittgrößte Wirtschaftmacht der Welt. Die Nachfrage nach einem Working Holiday Visa für diese Länder ist aber nach wie vor gering. Sprachbarrieren und die kulturellen Unterschiede sind die größten Hemmnisse. Doch gerade der Mut, sich in einen völlig neuen Kulturraum zu wagen, wird von den meisten Unternehmen hoch geschätzt. Durch die Internationalisierung der Märkte und Vernetzung der Volkswirtschaften ist die Stärkung der interkulturellen Kompetenz immer wichtiger.

Das Verständnis und die Auseinandersetzung mit Kulturkreisen, die sehr unterschiedlich zu unserer westlichen Kultur sind, können bei den Geschäftsbeziehungen mit internationalen Handelspartnern von Vorteil sein und Türen für den Traumjob öffnen. Außerdem fördert es das eigene Selbstbewusstsein, sich in einem Land zu behaupten, dass sich in seiner Gesamtheit stark vom Heimatland unterscheidet.

Gleichgewicht zwischen Reisen und Arbeiten

Ein Work & Travel Aufenthalt bedeutet nicht nur seine Reisekasse durch Gelegenheitsarbeiten auf Farmen oder anderen Aushilfstätigkeiten aufzubessern. Ein Working Holiday Visa ermöglicht es auch, sechs Monate für einen Arbeitgeber tätig zu sein. Dazu zählen auch Praktika und eine Studienzeit von bis zu vier Monaten. Je nach Vorstellungen und Zielen kann das Work & Travel – Programm so gestaltet werden, dass man auch während dieser Zeit einen roten Faden in seinem Lebenslauf erkennen lässt. Durch gezielte Praktika können zum Beispiel Erfahrungen gesammelt werden, in Bereichen in denen man später gerne tätig sein will. Somit kann eine Brücke geschlagen werden, zwischen am Strand liegen und nebenbei einen Beitrag zu seiner Fortbildung leisten.

Außerdem lässt die Zusammenarbeit mit Einheimischen tiefer in den Alltag und die Kultur des jeweiligen Landes blicken. Geht es darum die Sprache zu vertiefen, können bewusst Arbeiten in Bereichen gesucht werden, bei denen der Kontakt mit Menschen erforderlich ist.

Auslandsaufenthalte leisten folglich nicht nur einen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung, sondern können auch als Zusatzqualifikation im internationalen Wettbewerb gesehen werden.

>> Hier findest du weitere Informationen zum Arbeiten in Ausland und den Besonderheiten in den einzelnen Ländern.

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