10 Regeln fürs Onboarding neuer Mitarbeiter_innen.

10 Regeln fürs Onboarding neuer Mitarbeiter_innen.

Für Konzerne ein standardisierter Prozess, doch Klein- und Mittelstandsunternehmen haben häufig keine festen Abläufe, um neue Mitarbeiter_innen im Unternehmen willkommen zu heißen. Es soll schon vorgekommen sein, dass Neulinge ihren Schreibtisch selbst zusammenbauen mussten. Abhilfe schaffen diese zehn Onboarding-Regeln für Mitarbeiter_innen.

So unterstützen Sie neue Mitarbeiter_innen.

Die zehn wichtigsten Regeln beim Onboarding:

1. Begrüßung.

Ein kleiner Blumenstrauß, der vorkonfigurierte Rechner und eine Willkommenskarte machen den feinen Unterschied.

2. Vorstellung des Kollegiums – das Teamboard.

Die ersten Tage sind für neue Mitarbeitende herausfordernd, sie werden mit vielen neuen Fakten und Prozessen konfrontiert – vor allem aber mit vielen Namen. Ein Board mit Fotos und Funktionen, sei es digital oder in der Küche aufgehängt, erleichtert die Eingewöhnung.

3. Klare Ansprechpersonen.

Neue Mitarbeiter_innen sollten am ersten Tag bereits erfahren, welche Ansprechpartner_innen in den kommenden Wochen wichtig sind und diesen auch direkt vorgestellt werden.

4. Buddy-System.

Kolleg_innen auf gleicher Hierarchieebene, die sich in erster Linie um die soziale Integration der Mitarbeiter_innen kümmern, sichert ein gutes Ankommen im Kollegium.

5. Werte erklären.

Auch wenn das Mission Statement auf der Homepage verankert ist, Werte und Missionen leben davon, dass die Belegschaft sie wirklich lebt. Deswegen sollte sich Zeit genommen werden – neben organisatorischen Inhalten – auch die langfristige Strategie des Unternehmens zu erklären.

6. Die ersten Pausen.

Ob durch ein Buddy-System oder eine Teamregelung – neue Mitarbeiter_innen sollten in den ersten Pausen beim neuen Arbeitgeber keinesfalls aktiv nach einer Begleitung suchen müssen. Das kann man umgehen, indem eine gemeinsame Mittagsrunde organisiert wird.

7. Organisatorische Mappe.

Sammeln Sie wichtige Informationen über Arbeitszeitregelung, Krankmeldung, regelmäßige Meetings und andere Gepflogenheiten in einer Mappe und legen diese auf den Schreibtisch von neuen Mitarbeiter_innen.

8. Von Beginn an fordern.

Die ersten Tage beginnen bei Mitarbeitenden meist mit einem hohen Energielevel. Dieser positive Stress sollte dafür genutzt werden, die Mitarbeitenden von Anfang an zu fordern. So gewöhnen sie sich schneller an das Tempo der Abteilung und die Anforderungen, die an sie gestellt werden.

9. Technischen Schwierigkeiten vorbeugen.

In kleinen Unternehmen kommt es häufiger vor, dass die technische Ausstattung erst nach und nach zur Verfügung steht. Dem kann man vorbeugen, indem beteiligte Abteilungen immer sofort bei Vertragsunterschrift über das Eintrittsdatum von neuen Kolleg_innen informiert werden.

10. Authentisch bleiben.

Bei all den vielen kleinen Tücken, die es in einer Personalabteilung in den ersten Tagen zu überwinden gilt, sollte nicht vergessen werden, authentisch zu bleiben. Das Onboarding sollte an den Stil des Unternehmens angepasst werden. Das läuft natürlich in einem kontinuierlichen Prozess ab.

Feedback einholen und dran bleiben.

Gerade die erste Woche neuer Mitarbeiter_innen wirkt sich immens auf die zukünftige Produktivität aus. Deshalb ist es wichtig, die Einarbeitungsphase so angenehm wie möglich zu gestalten. Im Zuge dessen lohnt sich ein kritischer Blick auf vorhandene Prozesse. Bei der strategischen Planung von Onboarding-Prozessen sollte man sich unbedingt das Feedback von Mitarbeitenden einholen, die sich maximal ein halbes Jahr im Unternehmen befinden. Schließlich wissen die neuen Kolleg_innen am besten, was ihnen bei der Eingewöhnung sehr geholfen bzw. gefehlt hat.

Durch einen guten Onboarding-Prozess stellen sich viele Weichen für den Erfolg der neuen Mitarbeiter_innen, die sich positiv an ihre ersten Tage in der neuen Firma erinnern werden.


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