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Mit Egoismus mehr Erfolg im Job?

Mit Egoismus mehr Erfolg im Job?

Inwieweit ist Egoismus im Job angebracht? ABSOLVENTA beleuchtet die Vor- und Nachteile von Egoismus im Berufsleben: Die Medaillie hat nämlich zwei Seiten.

Inhalt

  1. Egoismus vs. Altruismus
  2. Egoismus als Existenzsicherung
  3. Egoismus für die Karriere

Egoismus vs. Altruismus

Egoismus bezeichnet ein rein selbstbezogenes Handeln. Jemand tut etwas aus der Motivation heraus, dass er sich daraus einen Vorteil für sich erhofft, wenn es sein muss auch auf Kosten anderer. Das Gegenteil zu diesem Typ Mensch ist der Altruist, der Gutes für die Allgemeinheit tun möchte. Als Paradebeispiel gilt noch immer Mutter Teresa, die mit aufopferungsvoll zahlreichen Menschen geholfen hat. Einer ihrer berühmtesten Sätze zeigt deutlich, wie sie zum Egoismus steht: „Die Armut wurde nicht von Gott geschaffen. Die haben wir hervorgebracht, ich und du mit unserem Egoismus."

Egoismus als Existenzsicherung

Allerdings sehen viele Psychologen den Egoismus nicht per se negativ, denn er sichert die eigene Existenz. Wer egoistische Merkmale aufweist, wird sich selbst schützen, arbeiten und Geld zu verdienen, um damit einkaufen zu gehen. Auch wenn es paradox klingen mag, der Egoist hilft damit auch der Gesellschaft. Einige Wissenschaftler erachten es für unmöglich an, vollkommen altruistisch zu handeln. Wer ans Gemeinwohl denkt, tut dies demnach, weil er sich davon eine bessere Stellung in der Gesellschaft erhofft oder sich vor Strafen fürchtet. Selbst Mutter Teresa hat einmal gesagt, sie würde den anderen Menschen helfen, weil es ihr Freude bereitet. Ein egoistisches Motiv höchster Güte. Das Beispiel zeigt: Egoismus ist nicht gleich Egoismus und darf nicht nur negativ bewertet werden.

Egoismus für die Karriere

Im Job ist ein gesunder Egoismus angebracht. Wer Recht hat, sollte sich darum bemühen, auch Recht zu bekommen. Daher gilt es die eigenen Ansichten konsequent zu vertreten und gute Ideen anzupacken. Oft bekommt man nur so auf Dauer Verantwortung und anspruchsvolle Aufgaben übertragen.

Zum Egoismus zählt auch die Konzentration auf die eigene Arbeit. Manchmal müssen die Kollegen einfach mit ihren Problemen und Aufgaben alleine klar kommen, vor allem wenn man selbst unter Druck steht. Dann muss man erst seine eigenen Aufgaben geregelt bekommen, bevor man anderen hilft und seine eigenen To-Dos vernachlässigt. Im Job muss man also auch mal „Nein“ sagen können. Dennoch sind z.B. Überstunden auch für den Egoisten kein Tabu. Vor allem, wenn sie notwendig sind und dem Unternehmen und damit indirekt einem selbst helfen.

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