Diversity – vielfältiger, kreativer und erfolgreicher zusammenarbeiten.

Diversity – vielfältiger, kreativer und erfolgreicher zusammenarbeiten.
Diversity ist in dieser Zeit ein viel verwendetes Schlagwort, das in die Personalabteilungen Einzug erhält. Natürlich ist jeder Mensch anders: Herkunft, Alter, Geschlecht, Religion, Ausbildung, Studiengang, Familie, Auslandserfahrungen etc.. Aber was genau bedeutet es, eine Vielfalt im Unternehmen zu leben? Welche Vorteile bringt es den Unternehmern und Angestellten und wie kann die Diversity bewusst genutzt werden?
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  1. Unternehmen fördern Vielfalt.

    Hinter dem Begriff Diversity verbirgt sich das Konzept der individuellen Verschiedenheit. Ein Unternehmen, das mit einem Diversity Management arbeitet, toleriert diese Vielfalt nicht nur, sondern fördert diese gezielt. Dazu zählt auch eine hohe Wertschätzung aller Mitarbeiter. Jegliche Diskriminierung ist tabu. Die Mitarbeiter sollen sich frei entfalten können und ihre persönlichen Erfahrungen in den beruflichen Alltag einbeziehen.

    Dazu bracht es aber eine Firmenkultur, in der die Mitarbeiter tolerant und respektvoll miteinander umgehen. Das sollte fest in der Unternehmensphilosophie verankert und auch gelebt werden. Zum Beispiel kann ein Diversity Manager ernannt oder Diversity Guidelines verfasst werden.

    Immer mehr Unternehmen verpflichten sich auch mit der Unterzeichnung der Charta der Vielfalt dazu, sich zu Anerkennung, Wertschätzung und Einbeziehung von Vielfalt bekennen.

  2. Vorteile durch Diversity Management für Arbeitnehmer und Arbeitgeber.

    Unternehmer erhoffen sich von aktivem Diversity Management produktive Arbeitsergebnisse. Sie gehen davon aus, dass verschiedene Menschen unterschiedliche Aspekte berücksichtigen und einbringen. Arbeitsergebnisse werden durch die Sichtweisen beeinflusst und erweitert. Dem Ergebnis kommt es zu Gute, dass eine Sache von verschiedenen Seiten beleuchtet wird. Die Mitarbeiter profitieren davon, dass sie voneinander lernen und sie durch die Zusammenarbeit gegenseitig ihren Horizont erweitern.

    Auch Klaus Nathusius, Honorarprofessor für Entrepreneurship an der Universität Kassel fordert gemischte Teams. Er sagt: „Es braucht Leute mit ganz unterschiedlichen Erfahrungshintergründen. Das wird extrem unterbewertet. Gründerteams sind viel zu häufig unglaublich stümperhaft zusammengestellt. Oftmals besteht das Gründerteam aus Leuten, von denen man annehmen könnte, es wären Klone. Keine Spur von Heterogenität.“

    Wie wichtig es für Unternehmen ist, eine heterogene Belegschaft zu haben, zeigt folgendes Beispiel: Beschäftigt ein Unternehmen zum Beispiel Amerikaner, erleichtert das den Zugang zum amerikanischen Markt. Mit Mitarbeitern verschiedener Hintergründe können sie in den verschiedenen Zielgebieten authentisch auftreten. Die Mitarbeiter kennen die Wünsche und Bedürfnisse ihrer Landsleute und beherrschen auch die Feinheiten der Sprache, was in der Kommunikation mit Kunden und Geschäftspartnern immens wichtig ist. Durch ihre sozialen Erfahrungen sind sie in der Lage, andere Ideen, andere Denkweisen und vielleicht sogar andere Vorgehensweisen beim Arbeiten und Problemlösen zu kennen.

  3. Fazit zu Diversity.

    Diversity bringt zum einen Vorteile für die einzelnen Mitarbeiter, weil jeder wertgeschätzt wird und viel von den Kollegen lernen kann. Und zum anderen profitieren die Unternehmen davon, weil es die Potentiale der Mitarbeiter freilegt und somit dem Unternehmenserfolg zuträglich ist. Außerdem fördert es die Arbeitgeberattraktivität: Wer möchte nicht gerne an einem Ort arbeiten, der von Toleranz und Respekt geprägt ist? Eben!

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