Das Management Audit für Führungspositionen.

Das Management Audit für Führungspositionen.
Manageralbtraum oder Leistungsbarometer? Für viele Führungskräfte kommt ein Management Audit ganz überraschend. Viele wissen nicht, was sie dort genau erwartet. Dementsprechend groß ist die Angst, zu versagen. ABSOLVENTA gibt Tipps, wie man ein Management Audit am besten meistert.
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  1. Das Managament Audit für zukünftige Führungskräfte.

    Beim Management Audit handelt es sich um ein Auswahlverfahren, das weniger Bewerber für Einstiegspositionen betrifft sondern vielmehr Mitarbeiter, die bereits im Unternehmen tätig sind. Ähnlich dem Assessment Center umgibt das Management Audit einen Mantel des Schweigens und viele zukünftige Führungskräfte wissen nicht, was genau in einem Management Audit auf sie zukommt.

  2. Das Verfahren des Management Audits.

    Das Management Audit ist ein Verfahren der Personalauswahl bzw. Personalentwicklung, das vor allem für Manager und Führungskräfte eingesetzt wird. Die Unternehmen lassen diese Management Audits in den meisten Fällen von externen Beratungsteams oder Consultingfirmen durchführen. Im Unterschied zum Assessment Center müssen im Management Audit mengenmäßig weniger Aufgaben gelöst werden, wobei das Kernstück des Management Audits ein mehrstündiges Gespräch, ähnlich dem Assessment Center Interview ist. Dieses Interview wird von mehreren externen Gesprächspartnern zusammen mit einzelnen, ausgewählten Mitarbeitern des Unternehmens durchgeführt.
    Die Methodik und die thematischen Bereiche des Management Audits können sehr unterschiedlich sein. Das Aufgabenspektrum reicht von einem Persönlichkeitstest, Referenzen von Vorgesetzten und Kollegen, Fallstudien bis hin zu Business-Simulationen. In der Regel wird ein solches Management Audit explizit auf die zu besetzende Position abgestimmt. Im Management Audit geht es nicht mehr darum, die fachlichen Kompetenzen zu prüfen, sondern die Managementqualitäten. Dazu zählen Eigenschaften wie Führungsstärke, Analysefähigkeit oder Ergebnisorientierung. Man kann das Management Audit also als eine persönliche Standortbestimmung innerhalb des Unternehmens betrachten.

  3. Kritik am Management Audit.

    Für das Management Audit gilt Ähnliches wie für das Assessment Center. Das Verfahren und die Aussagekraft werden in Teilen von Kritikern angezweifelt und die Prüfungssituation im Audit als künstlich empfunden. Viele Teilnehmer fühlen sich im Vorfeld schlecht informiert und bemängeln die fehlende Transparenz. Schneidet ein Manager schlecht ab, dann bleiben die Förderungsmaßnahmen, welche die festgestellten Schwächen beheben könnten, aus Kostengründen häufig aus. Oft ist unklar, was mit den Ergebnissen passiert.

    Fazit: Als alleiniges Bewertungsinstrument eines Managers eignet sich das Management Audit nur bedingt.

  4. Tipps für das Management Audit.

    Solltest du – bespielsweise nach der Beendigung eines Trainee-Programms – einmal in die Situation eines Management Audits kommen, dann ist eine gründliche Vorbereitung die halbe Miete. Lass dich nicht verunsichern und verdeutliche dir immer wieder, worum es bei dem Management Audit geht. Frage die Verantwortlichen im Vorfeld, warum und wie das Management Audit durchgeführt wird. Einige Informationen kann man so bereits erhalten. Eine überzeugende Selbstpräsentation führt dann in der Regel zum Erfolg!

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