Bachelor/Master in Physik.

Die Physik ist die Brücke zwischen allen naturwissenschaftlichen Disziplinen. Doch dahinter liegt ein hochkomplexes Zahlenwerk. Bachelor und Master im Fach Physik gehören deshalb zu den herausforderndsten Studiengängen. Hier liest Du, was Dich an der Universität erwartet – und was Du alles für eine erfolgreiche Karriere danach tun kannst.

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  1. Physik studieren: der Bachelor.

    Der Bachelor in Physik ist ein hartes Brot. An vielen Fakultäten sind nach ein, zwei Semestern im Physik-Bachelor rund 30 Prozent der Studierenden wieder verschwunden. Das liegt vor allem an der komplexen Mathematik, mit der fast alle physikalischen Phänomene beschrieben werden. Selbst Studierende, die im Mathe-Leistungskurs locker 15 Punkte abgeräumt haben, bekommen im Physik-Bachelor plötzlich Probleme. In diesem Fall hilft also nur eins: Augen zu und durch. Ohne extrem hohen Lernaufwand übersteht fast niemand die ersten Semester im Physik-Bachelor.

    Zudem ist der Physik-Bachelor sehr theorielastig. Als Grundlagenstudium muss er Studierende auf eine große Bandbreite an Themen vorbereiten. Das klappt nur auf theoretischem Niveau. Die Deutsche Physiker Gesellschaft empfiehlt folgende Inhalte für einen Physik-Bachelor:

    • Mechanik
    • Elektrodynamik und Optik
    • Thermodynamik und Statistik
    • Quantenmechanik
    • Atom- und Molekülphysik
    • Physik der Kondensierten Materie
    • Kern- und Elementarteilchenphysik

    Zudem können erste Vertiefungen in Thermodynamik, Kernphysik, Quantentheorie verschiedener Software und anderen Punkten vorgenommen werden. Hier gilt es, sich die Studienpläne der verschiedenen Hochschulen genau anzuschauen.
     

  2. Nach dem Bachelor kommt der Physik-Master.

    Doch mit all der Theorie lässt sich wenig anfangen, für die meisten Physik-Berufe ist man danach noch nicht wirklich qualifiziert und scheitert womöglich schon am Einstellungstest Physik. Wie in allen naturwissenschaftlichen Fächern ist es daher üblich, nach dem Bachelor einen Physik-Master zu belegen – nicht zuletzt, um auch das Physiker-Gehalt zu steigern.

    Im Physik-Master wird die Grundlage aus dem Bachelor kanalisiert. Neben dem allgemeinen Master in Physik gibt es viele Spezialisierungen, z.B. einen Master in Astrophysik, Meteorologie oder Quantenphysik. Vor allem werden aber der Umgang mit dem physikalischen Instrumentarium und die Fähigkeit, sich selbständig in neue Forschungsgebiete einzuarbeiten, vertieft.
     

    Abschlussarbeit im Physik-Master:

    Seine Sporen als „vollwertiger Physiker“ erarbeitet man sich schließlich mit der Masterarbeit in Physik. Dabei gilt es, sich auf bisher unerforschtes Terrain vorzuwagen. In vielen Physik-Mastern ist für die Abschlussarbeit deshalb sogar ein ganzes Jahr vorgesehen. Nach dem Physik-Master steht natürlich auch der Weg zur Promotion offen.
     

  3. Mit ABSOLVENTA die Physik-Karriere starten.

    Absolventen der Physik haben sehr gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Aufgrund geringer Absolventen-Zahlen suchen Unternehmen aktiv nach neuem Nachwuchs. Die Jobbörse ABSOLVENTA hat dafür eine Lebenslaufdatenbank eingerichtet. Leg jetzt Dein Profil an und lasse dich ganz einfach von interessanten Arbeitgebern finden. Das spart Dir aufwändiges Suchen und stressiges Bewerbungen schreiben.

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