Infos im Bereich Finanz- & Versicherungswirtschaft.

Infos im Bereich Finanz- & Versicherungswirtschaft.

Die Welt der Finanz- und Versicherungswirtschaft ist breit gefächert und beinhaltet verschiedene Abteilungen in ein und demselben Unternehmen. Bevor du dich für einen speziellen Bereich wie Kreditmanagement oder Investmentbanking entscheidest, erklären wir dir, um was es in der Finanzbranche geht und was du neben Zahlenverständnis noch brauchst.

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  1. Definition Finance.

    Der Begriff „Finanzen“ ist sehr allgemein und bezeichnet somit alle Bereiche, die „was mit Zahlen“ zu tun haben. In der Finanz- und Versicherungswirtschaft versteht man darunter folgende Teilbereiche:

  2. Voraussetzungen für einen Job in der Finanzwirtschaft.

    In allen Bereichen des Finanzwesens sind Finanzverständnis und eine Affinität für Zahlen enorm wichtig. Dazu besitzt du eine schnelle Auffassungsgabe und arbeitest gewissenhaft und verantwortungsbewusst. Schließlich hast du gerade bei Versicherungen und Banken Zugriff auf oftmals sensible Kunden- und Unternehmensdaten.

    Eine gute Grundlage für die Finanzindustrie bildet ein BWL- oder VWL-Studium. In der Betriebswirtschaftslehre befasst du dich eher mit der Führung, Steuerung und Organisation eines wirtschaftlichen Betriebes und gibst Beschreibungen, um die Nutzung der Produktionsgüter so effizient wie möglich zu gestalten. In der VWL suchst du dagegen eher nach Faktoren, die das gesamtwirtschaftliche Gleichgewicht beeinflussen. In beiden Fällen benötigst du als Volks- und Betriebswirt noch weitere finanzspezifische Kenntnisse, die du zum Beispiel durch Praktika erworben oder durch Studienschwerpunkte gesetzt hast. Eine mögliche Spezialisierung könnte zum Beispiel Accounting und Finance sein. Damit wärst du ideal auf eine Karriere in der Finanz- und Versicherungswirtschaft vorbereitet.

    Auch ohne BWL Studium hast du beste Karten, einen begehrten Job in der Finanzwirtschaft zu ergattern. Du solltest dann eine betriebswirtschaftliche Ausbildung absolviert haben und idealerweise die Weiterbildung zum geprüften Betriebswirt. Als geprüfter Betriebswirt bist du nämlich einem Bachelorabsolventen gleichgestellt und kannst somit mehr Verantwortung übernehmen – zum Beispiel als Bankbetriebswirt bei verschiedensten Banken.

    Je nachdem, in welchem Bereich der Finanzindustrie du anfangen willst, sind weitere unterschiedliche Kenntnisse vorteilhaft für die Bewerbung: Im Investmentbanking ist es sinnvoll, dass du dich bereits im Studium mit Aktien und Wertpapieren beschäftigt hast. Als Berufseinsteiger im Rechnungswesen erfasst und überwachst du systematisch Geld- und Leistungsströme - dabei ist analytisches Denken gefragt. Außerdem bringst du am besten bereits erste praktische Erfahrung durch Praktika oder Werkstudententätigkeiten zum Beispiel in der Vermögensberatung mit. Auch Auslandserfahrung in Finanzmetropolen wie London oder New York sind in der Finanzwirtschaft gern gesehen.

    Voraussetzungen für die Bewerbung im Bereich Finance.

    • Betriebswirtschaftliche Ausbildung mit Weiterbildung zum Betriebswirt; idealerweise Bachelor- oder Masterabschluss in den Fächern BWL, VWL, (Wirtschafts-) Mathematik, Statistik, mit Schwerpunkt Accounting & Finance oder ähnlichen
    • Affinität für Zahlen und Finanzverständnis
    • Analytische Fähigkeiten & gute Englischkenntnisse
    • Kommunikative Fähigkeiten & Teamfähigkeit
  3. Berufsbeschreibung Finanzwirtschaft.

    So vielseitig wie die Finanzwirtschaft ist, so verschieden sind auch die Tätigkeiten, gerade als Betriebswirt. Nicht jedes Unternehmen leistet sich eine eigene große Finanzabteilung, sodass du mal mehr und mal weniger Aufgabenbereiche gleichzeitig bearbeiten musst.

    Prüfst du in der Wirtschaftsprüfung die Finanzberichtserstattung eines Unternehmens, zum Beispiel die Jahresabschlussprüfung, planst, steuerst und kontrollierst du im Controlling die Prozesse und ihre Leistungsfähigkeit. Insbesondere bei Umstrukturierungen und anderen Veränderungen schlägt die Stunde von Finance Consulting. Die Vermögensberater liefern Expertise beim Kauf und Verkauf von Tochterunternehmen, indem sie detaillierte Analysen über die Betriebe und deren Marktsituation erstellen.

    Typische Aufgaben als Financial Manager sind:

    • Budgetierung und Projizierung von Cashflows
    • Anlageberatung B2C und B2B
    • Kosten-Leistungs-Rechnung und Kennzahlenüberwachung
    • Identifikation von kosten- und umsatzrelevanten Chancen und Risiken
  4. Berufschancen im Finanzwesen.

    Ein Studium mit Schwerpunkt Finanzwesen lohnt sich: Nach deinem Abschluss hast du als Betriebswirt gute Berufsperspektiven und startest mit einem vergleichsweise hohen Gehalt zum Beispiel als Banker, Financial Manager oder Auditor. In Frage kommen auch Finanzabteilungen großer Unternehmen, Unternehmensberatungen, Versicherungen und statistische Ämter. Mögliche Arbeitgeber sind gerade mit einem VWL-Abschluss vor allem sozialpolitische Institutionen auf nationaler und internationaler Ebene, Ministerien und Verbände, Nationalbanken und die Europäische Zentralbank (EZB).

    Eine weitere Möglichkeit, um nach dem Uni-Abschluss in der Finanz- und Versicherungswirtschaft durchzustarten, ist ein Trainee-Programm. Gerade größere Unternehmen bieten diese Möglichkeit für Betriebswirte an, um dadurch neue Führungskräfte in-house aufzubauen. Dabei wirst du für sechs bis 24 Monate umfassend auf die späteren Finance-Management-Aufgaben im Unternehmen vorbereitet.

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