Erfahrungen als Berufseinsteiger bei Testbirds GmbH.

Von Judith Hölling,

Rundum begeistert erzählt Christoph Wichelmann im Interview von seinem Berufseinstieg bei der Testbirds GmbH. Er hat dort eine Stelle als Projektmanager bekommen, nachdem er BWL und Business Administration studiert hat. Er verrät uns viel über den Ablauf seiner Bewerbung, sein Gehalt und warum ihm speziell Testbirds so zusagt.


Hallo Christoph, wie lief das Auswahlverfahren für deine Stelle bei Testbirds ab?

Nachdem ich mich entschieden hatte, mich bei Testbirds zu bewerben, ging eigentlich alles sehr schnell. Ich nahm Kontakt zur HR-Abteilung von Testbirds auf und verschickte meine Bewerbung über das Bewerbungsformular auf der Website.

Meine Bewerbung bestand aus meinem Lebenslauf, einem kurzen Anschreiben, sowie den Anlagen. Nach einer kurzen Bestätigung per E-Mail über den Eingang meiner Bewerbung, erhielt ich zu Beginn der folgenden Woche dann auch die erfreuliche Rückmeldung, dass Testbirds mich gerne in einem ersten Telefonat kennenlernen möchte.

Ich telefonierte dann nur wenige Tage später mit Stefanie aus der HR-Abteilung. Das Gespräch dauerte circa eine Stunde und es ging primär um meine Motivation und warum ich mich gerade bei Testbirds beworben habe. Zudem wurde die ausgeschriebene Stelle noch einmal zusammengefasst und mir wurde viel Zeit für Fragen gegeben. Kurz vor der Verabschiedung hat Stefanie mir noch erklärt, wie der weitere Bewerbungsprozess aussehen wird und wann ich mit einem Feedback zum Telefoninterview rechnen konnte.

Glücklicherweise erhielt ich nur wenige Tage später die Einladung zu einem Interview mit Markus, einem der Gründer des Unternehmens, sowie Frida, einer der Team Leads, in deren Team ich auch arbeiten würde. Da ich mich zu diesem Zeitpunkt noch im Studium in den Niederlanden befand, wurde mir angeboten, das Interview über Skype zu führen. Das kam mir sehr gelegen, da ich so nicht weit reisen musste.

In dem Interview ging es viel um die Unternehmensphilosophie und Arbeitsweise von Testbirds. Außerdem wurde ich noch gebeten, eine kurze Fallstudie zu bearbeiten, die meine Fähigkeiten in einem Teilbereich des Jobs testen sollte. Abschließend redeten wir noch direkt über grundsätzliche vertragliche Details. Mir wurde zugesichert, dass man sich innerhalb von 48 Stunden mit einer finalen Antwort melden würde.

Bereits am folgenden Nachmittag erhielt ich die telefonische Zusage von Stefanie aus der HR-Abteilung. Nachdem ich schon direkt am Telefon zugesagt hatte, schickte sie mir umgehend den Vertrag zu und seitdem bin ich Teil des Testbirds-Nests.

Welche persönlichen Erfahrungen hast du im Vorstellungsgespräch gemacht?

Das Gesprächsklima war insgesamt sehr offen und freundlich. Mir wurde gesagt, dass Ehrlichkeit und Transparenz Teil der Unternehmensphilosophie sind und dies spiegelte sich auch im Umgang mit mir wider.

Ich glaube, dass es dem Unternehmen primär darum ging herauszufinden, wer ich bin und warum ich mich gerade auf diese spezielle Stelle beworben habe.

Es wurde sehr häufig erwähnt, dass es wichtig ist, dass ich als Bewerber ins Unternehmen und Team passe. Dies sorgte dafür, dass die Gespräche professionell, aber auch sehr freundlich abliefen.

Lediglich am Ende des zweiten Gesprächs musste ich etwas zittern, da ich nicht sicher war, ob ich nun wirklich die Zusage erhalten sollte. Zum Glück erhielt ich nur einen Tag später den erlösenden Anruf.

Kannst du ein absolutes Insight nennen?

Testbirds ist eine innovative Firma und der Bereich Crowd-Testing ist noch nicht allen geläufig. Von daher erwartete niemand von mir als Bewerber, dass ich bereits ein Experte auf dem Gebiet bin.

Dennoch hatte ich mich intensiv vorbereitet, mir die Webseite ausgiebig angeschaut, und mich mit den Unterschieden zwischen den Bereichen Quality Assurance und User Experience bekannt gemacht. Hierzu wurde tatsächlich auch konkret eine Frage gestellt.

Allgemein hatte ich aber den Eindruck, dass es mehr darum ging, mich als Mensch kennenzulernen, zu prüfen, ob ich motiviert und lernwillig bin, und abzuschätzen, ob ich ins Team passe.

Obwohl ich mir mit einem der Gründer das Büro teile, habe ich nicht das Gefühl, ständig observiert zu werden.
Christoph Wichelmann, Projektmanager, Testbirds GmbH

Dein Einstieg bei Testbirds GmbH.


Wie sieht dein Arbeitsalltag bei Testbirds aus?

Ich hatte eine recht ausführliche und ausgedehnte Einarbeitung mit einem kleinen Testprojekt, das sich aus vielen kleinen Zwischenschritten zusammensetzt.

Die Schwierigkeit in meinem Job ist primär, dass es große Projekte gibt, die in einzelnen Teilaufgaben gewissenhaft zu erledigen sind. Ich finde, dass der Job im Vorstellungsgespräch und auch in der Ausschreibung sehr gut dargestellt wurde, sodass meine Vorstellung weitestgehend erfüllt wurde.

Da ich schnell im neuen Unternehmen ankommen wollte, habe ich mich früh darum bemüht, auch Verantwortung übertragen zu bekommen. Ich mag das Gefühl einfach nicht, unnütz zu sein. Das hat auch gut geklappt, sodass ich bereits nach wenigen Wochen Teilprojekte alleine durchführen konnte.

Wie wirst du als Berufseinsteiger von deinen Kolleginnen und Vorgesetzten unterstützt?

Bei Testbirds waren meine Kolleginnen immer bereit, mir als Neuling bei Fragen Hilfestellung zu geben.

Zudem hat Testbirds vorgesorgt und mir sowohl einen fachlichen, als auch einen nicht-fachlichen Buddy zur Seite gestellt, an die ich mich bei Fragen wenden kann. Zudem sitzt man ja auch nicht alleine im Büro und an der Kaffeemaschine findet sich auch meist jemand, der schnell eine kurze Frage beantworten kann.

Sehr positiv finde ich, dass ich bereits ab der zweiten Woche ein halbstündiges persönliches Gespräch mit meiner Team Lead hatte, welches nun wöchentlich durchgeführt wird, und bei dem es vor allem darum geht, darüber zu sprechen, wie es mir im Unternehmen geht und was meine nächsten Ziele sind.

Dies ist natürlich auch eine ausgezeichnete Möglichkeit, um Feedback zu erhalten oder zu geben. Dazu hatte ich noch ein kurzes Kennenlerntreffen mit der Head of HR Kathrin und habe auch schon Termine für offizielle Feedback-Runden mit einem der Gründer und meiner Team Lead in meinem Kalender.

Vielleicht wäre es möglich gewesen, in einem Großkonzern noch etwas mehr zu verdienen, allerdings hätte ich hierfür wohl die Flexibilität aufgeben müssen, die mir die Arbeitsweise von Testbirds ermöglicht.
Christoph Wichelmann, Projektmanager, Testbirds GmbH

Wie empfindest du die Arbeitsatmosphäre im Unternehmen?

Die Kolleg_innen und der Unternehmensgeist sind die Hauptgründe, warum ich mich für Testbirds entschieden habe und bislang wurde ich nicht enttäuscht. Mir wurde mehrfach beteuert, dass es besser ist, wenn ich anfangs Fehler mache und daraus lerne, als wenn ich gar nichts selber probiere und anpacke.

Ich habe den Eindruck, dass dies wirklich ernst gemeint ist. Die meisten Kolleg_innen haben einen recht lockeren Umgang miteinander und die Hierarchien sind sehr flach. Selbst wenn man sich – wie ich unter anderem – mit einem der Gründer das Büro teilt, hat man nicht das Gefühl, ständig observiert zu werden. Ich kann wirklich behaupten, dass ich gerne zur Arbeit komme.

Und wie zufrieden bist du mit deinem Einstiegsgehalt bei Testbirds?

Ich bin durchaus zufrieden. Mein Einstiegsgehalt entspricht absolut dem Branchendurchschnitt, über den ich mich im Vorhinein informiert habe.

Vielleicht wäre es möglich gewesen in einem Großkonzern noch etwas mehr zu verdienen, allerdings hätte ich hierfür wohl die Flexibilität aufgeben müssen, die mir die Arbeitsweise von Testbirds ermöglicht. Zudem empfinde ich es als sehr spannend, nun in einem Unternehmen zu arbeiten, in dem politische Machtspiele und Budgetstreitigkeiten kaum zu finden sind.

Wie sieht es mit deiner Work-Life-Balance aus?

Projektmanagement ist, wie der Name schon sagt, abhängig von den Projekten, an denen man arbeitet. Von daher schwankt die Arbeitsbelastung durchaus von Woche zu Woche.

Wichtig ist hierbei zu erwähnen, dass es auch völlig normal und sogar erwünscht ist, Überstunden so schnell wie möglich wieder abzubauen. Es kommt also durchaus auch vor, dass ich auch mal weniger als die vertraglich vereinbarten 40 Stunden die Woche arbeite.

Beiderseitiges Vertrauen und Eigenverantwortung sind hierbei wichtige Stichwörter. Mal von Zuhause arbeiten oder mittags schon gehen? Kein Problem. Wichtig ist, dass die Arbeit letztlich erledigt wird. Bei 28 Urlaubstagen bereits im ersten Vertragsjahr und der Möglichkeit, diese auch schon in der Probezeit zu nehmen, kann ich mich wirklich nicht beschweren.

Interessant finde ich zudem, dass Testbirds alle drei Monate einen „Personal Growth Day“ plant, an welchem ich mir Zeit nehmen kann, um mich selbst weiterzuentwickeln. Zudem gibt es regelmäßige Firmen- und Teamevents und Ausflüge, bei denen die Entwicklung der Mitarbeitenden und des Teams sowie Spaß im Vordergrund stehen.

Welche Ziele hast du dir in der Testbirds GmbH noch vorgenommen?

Bislang habe ich noch keine konkreten Ziele. Vorerst ist es mir wichtig, ein Experte auf meinem Gebiet zu werden und von meinen Kolleg_innen zu lernen. Von daher arbeite ich erstmal daran, in den nächsten Monaten spannende und große Projekte übertragen zu bekommen.

Anschließend werde ich mal schauen, ob ich mich in einem Bereich, zum Beispiel Quality Assurance oder User Experience, spezialisieren möchte oder crossfunktional nach Herausforderungen suche. Testbirds hat sehr flache Hierarchien, von daher gibt es keinen fest vorgegebenen Weg nach oben. Da werde ich schauen, wo ich meine Stärken sehe und mich bemühen, dort dann Verantwortung übernehmen zu dürfen.


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