Erfahrungen als Berufseinsteiger bei Dr. Oetker.

Von Judith Hölling

Anne-Kathrin Schmidt hat Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Accounting an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster studiert. Jetzt ist sie Internationale Trainee mit dem Schwerpunkt Controlling bei Dr. Oetker. Im Interview mit Absolventa berichtet sie von ihren Erfahrungen im Bewerbungsprozess, ihrem Arbeitsalltag und von ihrer Work-Life-Balance bei dem Familienkonzern.

Hallo Anne-Kathrin, wie lief das Auswahlverfahren für deine Stelle bei Dr. Oetker ab?

Der Bewerbungsprozess gliederte sich in drei Phasen. Zuerst führte ich zwei Gespräche mit Verantwortlichen aus dem Fachbereich Controlling und der Personalentwicklung. Das zweite Gespräch beinhaltete eine Praxisaufgabe, die ich nach einer halben Stunde Vorbereitungszeit präsentierte. Das finale Gespräch fand dann mit einem der internationalen und für den Bereich Controlling verantwortlichen Geschäftsführer statt.

Welche Tipps kannst du anderen Bewerbern für den Auswahlprozess bei Dr. Oetker geben?

Ich habe den Auswahlprozess als äußerst angenehm empfunden. Während der Gespräche hatte ich das Gefühl, dass es sehr stark darum ging, meine Persönlichkeit kennenzulernen. Gleichzeitig konnte ich herausfinden, ob Dr. Oetker das richtige Unternehmen für mich ist. Mein Tipp ist deshalb, authentisch zu bleiben und sich nicht zu verstellen. Auf diese Weise lässt sich am besten erkennen, ob das Unternehmen an sich und die Position zu einem passen. Im Verlauf des Bewerbungsprozesses habe ich einen sehr positiven Eindruck von Dr. Oetker und den Mitarbeitern gewonnen, welcher sich im Job vollauf bestätigt.

Deine ersten Tage im neuen Beruf: kaltes Wasser oder warmer Empfang?

An meinem ersten Tag empfing mich zunächst meine Ansprechpartnerin für das Trainee-Programm aus der Abteilung Personalentwicklung, die ich bereits im Auswahlverfahren kennengelernt hatte. Danach ging es für mich in die Fachabteilung. Nach der Begrüßung durch meinen Mentor, einer der Abteilungsleiter aus dem Controlling, und der Hauptabteilungsleiterin sowie einem kurzen Kennenlernen, folgte eine Vorstellungsrunde durch die Büros der Kolleginnen und Kollegen der Abteilung. Außerdem fanden in den ersten Tagen noch eine IT-Schulung, ein Besuch der Dr. Oetker Welt, eine Produktschulung und das erste Zusammentreffen mit den anderen Trainees beim gemeinsamen Mittagessen statt. Das war ein rundum gelungener Start.

Vor allem als Berufseinsteiger gibt es noch viel zu lernen. Wie sind die Betreuung und das Feedback durch deine Vorgesetzten geregelt?

Während des Trainee-Programms bin ich der Abteilung Personalentwicklung zugeordnet. Meine Trainee-Betreuerin dort ist jederzeit Ansprechpartnerin für all meine Belange. Außerdem habe ich in den jeweiligen Fachabteilungen einen Betreuer, der auch das Zwischen- und Feedbackgespräch mit mir führt. Grundsätzlich liegt es aber auch in meiner eigenen Verantwortung im Rahmen des Trainee-Programms, regelmäßig Rückmeldung zu meinen Leistungen und meiner Entwicklung einzuholen – denn nur so kann man sich weiterentwickeln.

Was sind deine wesentlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Berufsalltag?

Die Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten, weil die Tätigkeitsbereiche und Stationen variieren und in sich sehr abwechslungsreich sind. Als Trainee bei Dr. Oetker durchlaufe ich ja mehrere Stationen und erhalte so durch den Besuch in anderen Abteilungen einen breitgefächerten Einblick in das Unternehmen. Oftmals werde ich im Zuge eines Projekts mit eigener Verantwortung in den Fachabteilungen eingesetzt. Nebenbei unterstütze ich das Team bei alltäglichen Aufgaben, die von Fachbereich zu Fachbereich sehr unterschiedlich sind. Der Berufsalltag als Trainee ist also sehr vielseitig, was mir besonders viel Spaß macht.

Welche Eigenschaften muss man deines Erachtens mitbringen, um nach dem Berufseinstieg auch einen guten Job zu machen?

Ich denke, es ist wichtig, immer offen und neugierig für neue Themen zu bleiben, um möglichst viele Erfahrungen aus allen Abteilungen mitzunehmen. Außerdem sollte man immer aufgeschlossen für Veränderungen sein und die Möglichkeiten, die sich ergeben, nutzen.

Von der Hochschule ins Arbeitsleben: Wie steht es mit der Work-Life-Balance in deinem Job?

Gleitende Arbeitszeiten in Kombination mit Kernarbeitszeiten ermöglichen eine gewisse Flexibilität. Natürlich erfordern beispielsweise dringliche Projekte auch mal, länger zu arbeiten. Aber auch dann wird seitens der Vorgesetzten darauf geachtet, dass solche Phasen im Rahmen bleiben und man an einem anderen Tag auch mal früher Feierabend macht.

Wie zufrieden bist du mit deinem Einstiegsgehalt?

Ich bin mit meinem Einstiegsgehalt sehr zufrieden. Außerdem bietet Dr. Oetker als Arbeitgeber Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie flexible Arbeitszeiten. Darüber hinaus gibt es vielseitige Maßnahmen im Bereich der Weiterbildung.

Den Berufseinstieg hast du geschafft. Welche Pläne hast du für deine weitere Karriere?

Bis zum Ende meines Trainee-Programms im nächsten Sommer möchte ich noch möglichst viele Bereiche bei Dr. Oetker kennenlernen, um für meine spätere Tätigkeit im Controlling von diesen Erfahrungen profitieren zu können. Besonders auf meine Einsätze in der Logistik, im Marketing und in der Produktion freue ich mich schon sehr. Nach dem 18-monatigen Programm starte ich dann im Controlling. Ich bin gespannt, was meine Zukunft bei Dr. Oetker noch für mich bereithält.

Arbeiten bei Dr. Oetker ist ...

... herausfordernd, vielseitig und kollegial.

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