Erfahrungen als Berufseinsteiger bei Porsche.

Von Judith Hölling,

Oberstes Karriereziel: ein Leben lang Spaß an der Arbeit haben und gesund bleiben. Vor seinem Einstieg bei Porsche studierte Patrick Backe Wirtschaftsingenieurwesen in Saarbrücken. Authentisch und ehrlich beantwortet er im Interview unsere Fragen zu Bewerbung, Gehalt und Unternehmensklima bei der Luxusautomarke.


Hallo Patrick, wie lief das Auswahlverfahren für deine Stelle ab?

Ich war 2013 schon Praktikant, dann Werkstudent. Danach schrieb ich in Weissach meine Bachelor-Arbeit über Garantie- und Kulanzkosten in Fahrzeugprojekten. Im Jahr 2017 folgte meine englischsprachige Masterarbeit bei Porsche Cars North America in Atlanta. Im Anschluß lebte ich ein halbes Jahr in Schweden bei meiner Freundin und überlegte mir, dort zu bleiben und auf Jobsuche zu gehen. Doch dann klingelte das Telefon, und Weissach war dran. Jetzt bin ich Koordinator für die Steuerung von Qualitätskennzahlen in Fahrzeugprojekten.

Welche persönlichen Erfahrungen hast du im Vorstellungsgespräch und ggf. im Assessment Center gemacht?

Meine Stellenanzeige ist schon veraltet, die gibt es so heute gar nicht mehr. Das Vorstellungsgespräch war angenehm, aber fordernd zugleich. Ein Assessment Center gab es nicht, weil ich dringend gebraucht wurde.

Wir sind jetzt eine neue Abteilung mit neuen Visionen. Wir Absolventen bringen die Frische der Uni in die Abteilung rein. Wir digitalisieren, denken um, haben neue Ideen und wollen das Niveau um mindestens eine Stufe anheben. Unser Assessment Center ist praktisch die tägliche Herausforderung unseres Jobs.

Kannst du ein absolutes Insight nennen?

Den ganzen Tag wird über Produkte und Bauteile diskutiert, dann geht man raus, und hat das Auto vor sich. Man sieht, was man macht, hat den direkten Bezug zur eigenen Arbeit. Ein Porsche spricht alle Sinne an, man kann ihn anfassen, sehen, hören, riechen.

Ein Porsche spricht alle Sinne an, man kann ihn anfassen, sehen, hören, riechen.
Patrick Backes, Koordinator für die Steuerung von Qualitätskennzahlen in Fahrzeugprojekten, Porsche

Wie sieht dein Arbeitsalltag bei Porsche aus?

Ich fungiere in einem kleinen Team als Projektmanager. Wenn wir von der Qualität feststellen, dass Umfänge in der Fahrzeugentwicklung noch nicht die richtige Produktreife haben, stellen wir mithilfe von Kennzahlen die Situation und die Potenziale für das Projekt dar.

Wir, die Mitarbeitenden in der Unternehmensqualität, arbeiten dann gemeinsam mit dem Projektteam an einer Lösung. Idealerweise finden wir gemeinsam einen Weg, die Produktwirtschaftlichkeit zu verbessern und gleichzeitig dem Kunden etwas Gutes zu tun.

Wie wirst du als Berufseinsteiger von deinen Kolleg_innen und Vorgesetzten unterstützt?

Das ist das Spannende an meinem Job, wir schlagen im Team die Brücke zwischen der Welt der Technik und der Zahlen. Außer mir sind in dem kleinen Team noch der Fachabteilungsleiter und ein IT-Spezialist. Wir suchen zusammen nach dem richtigen Ergebnis.

Durch regelmäßige Feedback-Gespräche mit Kolleg_innen oder dem Vorgesetzten weiß man, wo man steht. Letztendlich entscheidet aber nur die Kundschaft – beziehungsweise die Nachfrage nach dem entsprechenden Modell – ob wir die richtigen Entscheidungen getroffen haben.

Wie empfindest du die Arbeitsatmosphäre im Unternehmen?

Bei Porsche herrscht eine Unternehmenskultur, die auf Werten basiert, die gelebt werden. Die Verbindung aus faszinierenden Produkten und einer bodenständigen Kultur ist einmalig. Deshalb freue ich mich jeden Morgen auf die Arbeit.

Außerdem ist es ein Grundprinzip, dass wir trotz des enormen Wachstums den Garagenduft nicht verlieren und immer wissen, wo wir herkommen.

Wie zufrieden bist du mit deinem Einstiegsgehalt?

Ich bin sehr zufrieden. Wir Mitarbeitenden verdienen nicht nur gutes Geld, sondern haben auch Möglichkeiten zur privaten Altersvorsorge in Form von Betriebs- und Vario-Rente. Darüber hinaus werden alle Mitarbeitenden in Form von Sonderzahlungen am Unternehmenserfolg beteiligt. Weitere Benefits sind vergünstigte Versicherungsprämien und weiterbildende Qualifizierungsmaßnahmen.

Wir Mitarbeitenden verdienen nicht nur gutes Geld, sondern haben auch Möglichkeiten zur privaten Altersvorsorge in Form von Betriebs- und Vario-Rente.
Patrick Backes, Koordinator für die Steuerung von Qualitätskennzahlen in Fahrzeugprojekten, Porsche

Wie sieht es mit deiner Work-Life-Balance aus?

Natürlich arbeiten wir viel, und man kann den Urlaub nach heißen Phasen auch wirklich gut gebrauchen. Aber dennoch werden uns viele Möglichkeiten zur Work-Life-Balance geboten. Flexible Arbeitszeiten, Homeoffice und Job Sharing auch in Führungspositionen.

Man kann auch Wahlarbeitszeit mit Reduzierung auf 20 Stunden pro Woche oder ein Sabbatical, eine persönliche und individuelle Auszeit beantragen.

Darüber hinaus existieren Kooperationen mit Krippen, Kindertagesstätten und Kindergärten, sowie Eldercare, wenn ein Familienmitglied besondere Pflege benötigt. Wir haben mit 66 Betriebssportgruppen die Möglichkeit, uns fit zu halten oder ein gemeinsames Hobby zu pflegen.

Welche Karriereziele hast du dir für deine Zeit bei Porsche vorgenommen?

Mein oberstes Karriereziel ist, ein Leben lang Spaß an der Arbeit zu haben und gesund zu bleiben. Dann ergibt sich alles andere von selbst.


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