Erfahrungen als Berufseinsteigerin bei der Bundesdruckerei GmbH.

Was kann man im Auswahlprozess bei der Bundesdruckerei erwarten? Natia Melashvili ist Engineer SAP Authorization Design & Implementations bei der Bundesdruckerei GmbH und verrät im Interview mit Absolventa, was sie an ihrem Job schätzt und gibt Tipps für die Bewerbung.

Hallo Natia, wie lief das Auswahlverfahren für deine Stelle ab?

Nach meinem Uniabschluss habe ich mich voll auf die Jobsuche konzentriert. In meiner Internetrecherche stieß ich auf ein Jobangebot der Bundesdruckerei, das mich sofort und direkt angesprochen hat. Über die Website habe ich mir noch mehr Informationen geholt und dann meine Bewerbung abgeschickt. Natürlich habe ich auf positives Feedback gehofft. Ich war sehr glücklich, als ich dann tatsächlich nach einigen Tagen auch zum Vorstellungsgespräch eingeladen wurde.

Welche persönlichen Erfahrungen hast du im Vorstellungsgespräch und ggf. im Assessment Center gemacht?

Obwohl ich zu Beginn noch ein bisschen nervös war, kann ich die Atmosphäre als angenehm und freundlich beschreiben. Das Vorstellungsgespräch führten meine zukünftige Teamleiterin, der Abteilungsleiter und eine HR-Managerin. Es war ein rund einstündiges, sehr kurzweiliges Gespräch. Nach ein paar Fragen zu einzelnen Stationen in meinem Lebenslauf kamen wir relativ schnell auf den Arbeitsplatz und konkrete Anforderungen zu sprechen und auch menschlich passte es. Nach dem Gespräch war mir persönlich klar, dass das genau die Stelle ist, auf die ich hingearbeitet hatte.

Kannst du ein absolutes Insight nennen?

Ich kann jedem Bewerber nur empfehlen, sich vorab so gut wie möglich über das jeweilige Unternehmen zu informieren. Ich persönlich habe Informationen vor allem aus dem Internet gesammelt: über die Unternehmenswebsite konnte ich mir einen guten Überblick über die Tätigkeitsfelder, Angebote und die Geschichte der Bundesdruckerei verschaffen. Auch das Feedback auf anderen Seiten hilft bei der Orientierung. Das Vorstellungsgespräch selbst empfand ich nicht als übermäßig schwierig – es war generell ein sehr offenes und im Umgang faires Gespräch. Ich denke, je genauer man selbst weiß, was man beruflich machen möchte und welcher Job zu einem passen könnte, desto einfacher ist es für beide Seiten einzuschätzen, ob man der oder die Richtige für die Stelle ist.

Wie sieht dein Arbeitsalltag aus?

Ich arbeite im IAM-Team (ID und Access-Management) und bin hauptsächlich für das Berechtigungsmanagement und die Benutzeradministration zuständig. Daneben arbeite ich noch in verschiedenen anderen Projekten mit und bin verantwortlich für projektbezogene SAP-Berechtigungen. Als stellvertretende Teamleiterin trage ich schon eine ganze Menge Verantwortung. Das ist manchmal herausfordernd, macht mir aber auch eine Menge Spass. Mein Arbeitgeber und meine Vorgesetzte legen sehr viel Wert auf Weiterbildungen und sorgen dafür, dass ich immer up-to-date bin.

Wie wirst du als Berufseinsteigerin von deinen Kolleg_innen und Vorgesetzten unterstützt?

Zu Beginn wurde ich von einer sehr erfahrenen Kollegin in die Besonderheiten bei der Bundesdruckerei eingearbeitet. Schließlich sind wir ein Hochsicherheitsunternehmen! Meine Teamleiterin hat immer ein offenes Ohr für Fragen oder Anmerkungen. Grundsätzlich helfen wir uns untereinander und versuchen gemeinsam, alle Herausforderungen gut zu meistern. Offizielles Feedback bekommt man bei den jährlichen Mitarbeitergesprächen. Wer mehr will, als ein wohlwollendes Kopfnicken oder gelegentliches auf die Schulter klopfen, kann und sollte das bei seinen Kollegen und Vorgesetzten auch einfordern. Ich persönlich habe den Eindruck, dass meine Leistungen im Team wertgeschätzt werden.

Wie empfindest du die Arbeitsatmosphäre bei der Bundesdruckerei?

Im Team und – soweit ich das beurteilen kann – auch im ganzen Unternehmen herrscht eine offene und sehr kollegiale Arbeitsatmosphäre, in der das Miteinander über dem Gegeneinander steht. Natürlich gibt es Hierarchien. Diese sind jedoch nie so starr und von oben herab. Mit meinen Kollegen begegnen ich mich auf Augenhöhe. Letztlich zählt die Leistung, die jeder einzelne bringt – unabhängig von der Position.

Wie zufrieden bist du mit deinem Einstiegsgehalt?

Mit meinem Einstiegsgehalt war ich zufrieden. Besonders gefällt mir, dass die Gehaltsstufen bei der Bundesdruckerei nicht so starr sind und nur die Dauer der Betriebszugehörigkeit zählt. Im Gegenteil: Gute Leistungen und persönlicher Einsatz werden honoriert! Darüber hinaus bietet das Unternehmen zahlreiche Zusatzleistungen wie eine betriebliche Altersvorsorge, Kooperationen mit Fitness-Studios, Gesundheitskurse und Zuschüsse zu Fahrtickets.

Wie sieht es mit deiner Work-Life-Balance aus?

Ich habe eine 35-Stunden-Woche und 30 Urlaubstage und bin mit dieser Regelung sehr zufrieden. Es gibt nicht viele Arbeitgeber mit solchen Rahmenbedingungen. Darüber hinaus gibt es Gleitzeitregelungen, so dass ich innerhalb bestimmter Zeiten selbst entscheiden kann, wann und wie viele Stunden ich an einem Tag arbeiten möchte.

Welche Karriereziele hast du dir bei der Bundesdruckerei vorgenommen?

Ich mache gerne einen Schritt nach dem anderen. In meinem Fall wäre die nächste Stufe eine Position als Teamleiterin. Dies wäre für mich eine spannende Herausforderung, der ich mich gerne stellen möchte! Ich bin mir sicher, dass ich in der Bundesdruckerei diese Chance auch bekommen werde.

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