Erfahrungen als Berufseinsteiger bei der ConVista Consulting AG.

Von Jana Teuber,

Nach seinem Master in Wirtschaftsinformatik an der Universität Mannheim fing Simon Ermler bei der ConVista Consulting AG als Consultant an. Im Interview spricht er darüber, welche Besonderheiten seine 50-Prozent-Stelle mit sich bringt und wie er als Einsteiger im Business-Intelligence-Umfeld unterstützt wird.

Hallo Simon, wie lief das Auswahlverfahren für deine Stelle bei der ConVista Consulting AG ab?

Ich war auf der Suche nach einem Praktikum, um meine Semesterferien sinnvoll zu nutzen. Ende März 2018 habe ich mich dann schriftlich auf eine Praxissemesterstelle beworben. Ich bekam sehr schnell eine Antwort und mein Vorstellungsgespräch fand Anfang April über Skype statt. Ein Skype-Gespräch war die einzige Möglichkeit, weil ich mich zu diesem Zeitpunkt in den USA befand. Auch diese Zusage kam schnell. Mein Praktikum startete ich am 1. Mai 2018 – also kaum fünf Wochen nach meiner Bewerbung.

Welche persönlichen Erfahrungen hast du im Vorstellungsgespräch und ggf. im Assessment Center gemacht?

Das Bewerbungsgespräch fand mit meiner späteren Führungskraft Sebastian Jansen statt. Das Gespräch war sehr angenehm und folgte keiner – für mich wahrnehmbaren – festen Agenda. Ich habe natürlich von meinem bisherigen Werdegang erzählt. Sebastian hat viel über ConVista, seine Arbeit, seinen Arbeitsalltag und mögliche Aufgabenfelder für mein Praktikum berichtet.

Da die Stellenausschreibung eher offen gehalten war, hatte ich viele Fragen mitgebracht. Nicht erwartet wurde von mir, dass ich spezifische Fragen, zum Beispiel zu SAP-Lösungen, beantworten kann.

Kannst du ein absolutes Insight nennen?

Am meisten hat mir geholfen, dass ich ziemlich genau wusste, was ich wollte, und das auch kommunizieren konnte. In meinem Fall war das zum einen eine Mischung aus Entwicklung und Beratung und zum anderen prozessorientiertes Arbeiten mit einem direkten Mehrwert für den Endnutzer. Daneben ist es natürlich wichtig, die zentralen Inhalte aus dem Studium zu beherrschen. Außerdem schadet es sicher nicht, sich ein wenig im SAP-Umfeld auszukennen.

Wie sieht dein Arbeitsalltag bei der ConVista Consulting AG aus?

Ich habe eine 50-Prozent-Stelle, weil ich nebenher noch meine Masterarbeit schreibe. Daher betreue ich vor allem kleine Folgeprojekte und Supportthemen, die ich vom Kölner Büro aus bearbeite. Dadurch habe ich thematisch Abwechslung – und kann außerdem eine Menge lernen.

Wie wirst du als Berufseinsteiger von deinen Kollegen und Vorgesetzten unterstützt?

Bei Folgeprojekten hatte ich meistens ein oder zwei Vorgesetzte, die mir für Fragen zur Verfügung standen. Zusätzlich gab es ein bis drei Status Calls pro Woche, teilweise auch mit dem Kunden. Im Support gibt es meistens zwei bis drei erfahrene Kollegen, die ebenfalls Tickets bearbeiten und entsprechend sehr eng mit mir zusammen nach Lösungen suchen können. Feedback bekomme ich meistens durch meinen Vorgesetzten oder bei internen Status Calls.

Wie empfindest du die Arbeitsatmosphäre bei der ConVista Consulting AG?

Ich mag die Arbeitsatmosphäre sehr. Die Kollegen sind alle wirklich nett. Stressige Situationen werden meist mit Humor gemeistert. Auch Firmenevents und Get-togethers fallen immer sehr herzlich aus.

Wie zufrieden bist du mit deinem Einstiegsgehalt?

Durch die 50-Prozent-Stelle befinde ich mich natürlich in einer besonderen Situation. Positiv hervorheben kann ich auf jeden Fall, dass man sowohl mit seinem Vorgesetzten als auch mit dem HR-Team über alles reden kann.

Wie sieht es mit deiner Work-Life-Balance aus?

Auch hier befinde ich mich durch die 50-Prozent-Stelle in einer besonderen Situation. Wegen der großen Themenbandbreite verbringe ich viel Zeit damit, mich in Themen einzuarbeiten und verliere einiges an Zeit durch organisatorischen Overhead. Insofern arbeite ich häufig mehr als 20 Stunden pro Woche, das ist aber oft auch mein persönlicher Anspruch und hängt mit dem Charakter der 50-Prozent-Stelle zusammen.

Welche Karriereziele hast du dir bei der ConVista Consulting AG vorgenommen?

Ich strebe danach, schnell einen Gesamtüberblick über Themen und Projekte zu bekommen, um zusammenhängend in meinem Themenumfeld unterstützen zu können. Ich glaube, dass ich mit breitem technischen Wissen und einem gewissen fachlichen Verständnis schnell mehr Verantwortung auf Projektebene übernehmen kann. Ein besonderes Augenmerk möchte ich auch auf Innovationsthemen legen.

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