Erfahrungen als Berufseinsteiger bei Accenture.

Von Judith Hölling,

Nachdem er in Würzburg seinen Master in Wirtschaftsinformatik gemacht hat, hat Maximilian Brell den Einstieg als Data Architecture Consultant bei Accenture geschafft. Im Interview verrät er, wie das ablief und warum es ihm bei Accenture gefällt.

Hallo Maximilian, wie lief das Auswahlverfahren für deine Stelle bei Accenture ab?

Ich war, bevor ich mich für das Jump Start Programm beworben habe, bereits Praktikant und Werkstudent bei Accenture und habe von Projektkollegen von dem Jump Start erfahren. Nach kurzer zusätzlicher Recherche auf der Accenture-Website entschied ich mich, die zuständige Kontaktperson zu kontaktieren. Diese konnte mir direkt alle meine Fragen beantworten und mir sogar direkt einen möglichen Starttermin nennen.

Anschließend musste ich nur noch meinen aktuellen Lebenslauf sowie meinen aktuellen Notendurchschnitt einreichen und wurde zu einem offiziellen Vorstellungsgespräch mit HR und dem zuständigen Senior Manager eingeladen. Von der ersten Anfrage bis zum Vertrag dauerte es ungefähr fünf Wochen.

Welche persönlichen Erfahrungen hast du im Vorstellungsgespräch gemacht?

Die Atmosphäre war sehr entspannt. Anwesend waren eine Person von der Personalabteilung und der zuständige Senior Manager aus dem zukünftigen Team. Zuerst stellte dieser sich vor und erklärte die Aufgabenbereiche und organisatorische Einordnung seiner Abteilung in Accenture. Dabei konnte ich Zwischenfragen stellen und meine eigenen Vorstellungen diskutieren.

Dann wurde ich gebeten, mich kurz anhand meines Lebenslaufes vorzustellen. Nach einer kurzen Beratungspause bekam ich dann direkt ein Angebot. Künftigen Bewerbern würde ich raten, sich nicht zu verstellen und so in das Gespräch zu gehen, wie sie sind. Accenture legt einen großen Wert auf zwischenmenschliche Interaktionen, weshalb man in diesem Gespräch herausfinden sollte, ob man zu der Kultur und den Werten passt und in diesem Umfeld arbeiten möchte.

Kannst du ein absolutes Insight nennen?

Man sollte sich zuvor natürlich etwas mit dem Unternehmen und den Aufgaben und Herausforderungen der Stelle beschäftigen. Da dies oft nur begrenzt möglich ist, ist es meiner Meinung nach besonders wichtig, im Gespräch auch eigene Fragen zu stellen und herauszufinden, was genau man zukünftig eigentlich machen wird. Zudem sollte man seine eigenen Stärken und Schwächen realistisch einschätzen können.


Dein Einstieg bei Accenture.


Wie wirst du als Berufseinsteiger von deinen Kolleg_innen und Vorgesetzten unterstützt?

Während meines Praktikums und meiner Werkstudierendenzeit hatte ich immer eine Ansprechperson, die ich um Hilfe bitten konnte, wenn ich etwas nicht alleine lösen konnte. Insgesamt sind die meisten Mitarbeitenden von Accenture sehr hilfsbereit und teilen gerne ihre Erfahrungen und ihr Wissen und helfen selbstverständlich auch bei Problemen. Feedback bekam ich immer direkt von meinem Manager, für den ich arbeite. Dieses fiel meistens sehr direkt und konstruktiv aus. Es wurde nicht lange auf Fehler eingegangen, sondern wie man diese beheben oder vermeiden kann.

Wie empfindest du die Arbeitsatmosphäre bei Accenture?

Alle Arbeitskolleg_innen sind sehr nett und hilfsbereit. Unter den Kolleg_innen wird sich geduzt und meistens arbeitet man in sehr jungen Teams, die innovationsfokussiert und lösungsorientiert arbeiten. Dabei kann man auch gut Freundschaften schließen und nach Feierabend noch im Team etwas unternehmen.

Wie sieht es mit deiner Work-Life-Balance aus?

Während meiner Werkstudierendenzeit konnte ich mir meine Arbeitszeit sehr frei einteilen. Ich kam ein Mal pro Woche ins Büro, um mich mit meinen Kolleg_innen abzustimmen und arbeitete ansonsten von Zuhause aus. Insgesamt kam ich meistens auf 20 Stunden pro Woche; es war allerdings auch nicht schlimm, wenn es mal weniger waren.

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