Berufseinstieg bei NETTO: Erfahrungen.

Von Nils Buske,

Vom Hörsaal ins International Graduate Programm bei NETTO: Erfahrungen von Melanie Lange.

Hallo Melanie, wie lief das Auswahlverfahren für deine Stelle bei NETTO ab?

Das Auswahlverfahren bestand aus zwei Teilen. Im ersten Schritt nahm ich an zwei Online-Tests teil, in denen meine Persönlichkeit und mein Allgemeinwissen abgefragt wurden. Im nächsten Schritt folgten dann zwei Vorstellungsgespräche. Das erste hatte ich mit der Personalleitung und dem Leiter Einkauf. Hier ging es zunächst darum, sich kennenzulernen und herauszufinden, ob ich für die Stelle passen könnte.

Das zweite Gespräch führte ich dann auf Englisch mit der Personalleitung sowie dem NETTO Deutschland CEO. Da NETTO ein Tochterunternehmen der Dansk Supermarked Group ist und ich Teil des internationalen Programms werden sollte, war ebenfalls eine HR-Mitarbeiterin aus Dänemark beim Gespräch dabei.

Welche Tipps kannst du anderen Bewerbern für den Auswahlprozess geben?

Wir bei NETTO bezeichnen uns gerne als NETTO-Familie – und genau so soll es hier auch sein. In der Verwaltung kennt jeder jeden und wir gehen offen und nett miteinander um. Ein Ratschlag an Bewerber: Im Gespräch authentisch und interessiert am Unternehmen sein, an den Mitarbeitern und an der offenen Position. Es geht nicht darum, der oder die Beste in allem zu sein. Authentizität ist das, was zählt.

Deine ersten Tage im neuen Beruf: kaltes Wasser oder warmer Empfang?

Eindeutig ein warmer Empfang – und doch ganz anders als vermutet. Seit meinem ersten Tag hat sich sehr viel verändert. Dieser war schließlich komplett anders als mein Job heute. Ich war im ersten Monat in zwei verschiedenen NETTO-Märkten tätig, um dort unser Geschäft, unsere Artikel sowie die täglichen Aufgaben der Marktmitarbeiter kennenzulernen. So hieß es an Tag eins: NETTO-Shirt anziehen und los geht´s – ab mit der Ware in die Regale.

Ich habe in den ersten Tagen viele Erfahrungen mitgenommen, die mir heute helfen, meinen Job zu erledigen und gleichzeitig viele Kontakte zu den Marktmitarbeitern und Bezirksleitern geknüpft.

Vor allem als Berufseinsteiger gibt es noch viel zu lernen. Wie sind die Betreuung und das Feedback durch deine Vorgesetzten bei NETTO geregelt?

Ich bin jetzt seit knapp einem Jahr bei NETTO und kann sagen, dass ich sehr gut betreut werde. Meine Chefin ist zugleich meine Mentorin und ihre Tür steht jederzeit offen. Anfangs haben wir uns fast täglich abgesprochen, heute kläre ich kleine Dinge, indem ich kurz in ihr Büro gehe.

Für größere Absprachen nutze ich unser Meeting. Dieses haben wir alle zwei Wochen, um in Ruhe aktuelle Themen zu besprechen und offene Fragen zu klären. Zusätzlich gibt es bei NETTO für jeden Mitarbeiter ein Jahresgespräch, in dem wir Feedback bekommen und auch selbst Feedback geben können.

Was sind deine wesentlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Berufsalltag bei NETTO?

Ich bin im Einkauf tätig und verantworte den Einkauf von Genussmitteln. Dazu führe ich Lieferantengespräche, plane Mengen und verhandle Preise. Es gehört zu meinen Aufgaben, darauf zu achten, dass immer die richtigen Produkte im Sortiment und die richtigen Daten in unserem System sind. Eine der wichtigsten Aufgaben ist die Aktionsplanung der Spirituosen, wobei ich koordiniere, wann welcher Artikel zu welchem Preis in die Werbung kommt.

Welche Eigenschaften muss man deines Erachtens mitbringen, um nach dem Berufseinstieg auch einen guten Job bei NETTO zu machen?

Ich glaube das Wichtigste ist, neugierig zu bleiben und auch Prozesse zu hinterfragen. Erst wenn man seinen Job und angrenzende Prozesse versteht, kann man ihn gut machen. Man kann sehr viel von den Kollegen lernen, die schon länger im Job sind und bereits viele Erfahrungen gesammelt haben. Dafür muss man nur etwas Eigeninitiative zeigen und die Kollegen ansprechen.

Auf der anderen Seite sollte man auch versuchen, gewisse Dinge zu überdenken und selbstständig nach verbesserten Lösungsansätzen suchen.

Von der Hochschule ins Arbeitsleben: Wie steht es mit der Work-Life-Balance in deinem Job?

Ich habe mich nach der Hochschule für einen Job entschieden, der eine 39-Stunden-Woche hat. Hier bei NETTO geht es nicht darum, dass Mitarbeiter von früh bis spät im Büro sind. Du bist selbst dafür zuständig, deine Arbeit zu strukturieren, und kannst dann auch pünktlich gehen. Ein Privatleben zu haben, ist somit keine Kunst, sondern eine Selbstverständlichkeit.

Wie zufrieden bist du mit deinem Einstiegsgehalt bei NETTO?

Ich habe als Einstiegsgehalt das bekommen, was ich mir erhofft hatte. Knapp ein Jahr später wurde ich frühzeitig befördert und konnte mein Gehalt somit nochmals verbessern. Ich bin also insgesamt zufrieden.

Den Berufseinstieg hast du geschafft. Welche Pläne hast du für deine weitere Karriere?

Ich glaube, mir stehen hier bei NETTO noch einige Türen offen. Seit knapp einem Monat bin ich Junior Einkäuferin, der nächste Schritt zur Einkäuferin ist somit nicht mehr weit. Zusätzlich zur Einkäufer-Position möchte ich zukünftig gerne mehr Projekte übernehmen und auch eine Führungsposition kann ich mir gut vorstellen.

Arbeiten bei NETTO ist ...

... vielseitig, spannend und herausfordernd.

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