Erfahrungen als Berufseinsteiger bei KPMG.

Von Ann-Christin Clausnitzer,

Bei KPMG hat Laura schnell gelernt, Verantwortung zu übernehmen und kreative Lösungswege zu entwickeln. Besonders die Unterstützung von anderen Teammitgliedern hat ihr geholfen, sich schnell in der Firma wohlzufühlen.


Hallo Laura, wie lief das Auswahlverfahren für deine Stelle ab?

Ursprünglich hatte ich mich für ein Praktikum bei KPMG beworben. Nach dem ersten Gespräch haben wir aber gemeinsam beschlossen, dass auch eine Festanstellung in Frage kommt und wir die Bewerbung für den nächsten Schritt entsprechend umwandeln. Nach dem zweiten Bewerbungsgespräch habe ich schließlich schon nach zwei Wochen eine Zusage bekommen.

Welche persönlichen Erfahrungen hast du im Vorstellungsgespräch und ggf. im Assessment Center gemacht?

Nach meiner Bewerbung wurde ich zunächst zu einem Bewerbungsgespräch mit einem Senior Manager und einer Assistant Managerin eingeladen. Das zweite Bewerbungsgespräch für die Festanstellung hatte ich dann mit dem zuständigen Director, einem Senior Manager und einer HR Mitarbeiterin. Beide Bewerbungsgespräche verliefen sehr freundlich und offen. Wir haben uns vor allem darüber ausgetauscht, was mich daran begeistert, im Bereich Forensic zu arbeiten. Mein Tipp: Im Gespräch sollte man einfach offen und ehrlich sein. Auswendig gelernte Floskeln schießen einen schnell ins Aus.

Die vielen verschiedenen Hintergründe im Team machen die Arbeit genau so effektiv wie spannend.
Laura M., Associate, Audit, Corporate Governance Services – Forensic, KPMG

Wie sieht dein Arbeitsalltag aus?

Ich habe schnell Verantwortung übernommen und durfte Lösungswege eigenständig erarbeiten. Im Bereich Forensic untersuchen wir vor allem Hinweise auf wirtschaftskriminelle Handlungen. Wir werden zum Beispiel beauftragt, wenn ein unternehmensinternes Hinweisgeberschreiben auf Compliance-Verstöße, Fraud-Verdachtsfälle oder andere Unregelmäßigkeiten hindeutet. Um diesen Hinweisen nachgehen zu können, ist es wichtig, verschiedene Geschäftsmodelle schnell zu durchdringen und tief in den Sachverhalt einzusteigen. Dazu gucken wir uns verschiedenste Dokumentationen und Governance-Unterlagen an. Je nach Auftrag analysieren wir auch Accounting-Daten. Ein vordefiniertes Vorgehen gibt es dabei nicht.

Gleichzeitig unterstützen wir ebenfalls bei der Prävention von Fraud und Fehlverhalten. Unsere Arbeit kann man sich wie Detektiv_innen* in der Wirtschaft vorstellen. Wir arbeiten dazu manchmal unter sogenannten Legenden, also mit einer anderen Identität. Deshalb mussten wir auch meinen Namen in diesem Interview ändern.


Dein Einstieg bei KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft.


Wie wirst du als Berufseinsteiger von deinen Kollegen und Vorgesetzten unterstützt?

Man kann jederzeit auf jedes Teammitglied zugehen und nach Unterstützung fragen. Dazu gibt es dann entsprechende Tipps und Tricks sowie hilfreiche Erzählungen von Erfahrungen der Kollegen. Die vielen verschiedenen Hintergründe im Team machen die Arbeit genau so effektiv wie spannend. So kann man immer wieder etwas dazu lernen. In individuellen Feedbackgesprächen und sogenannten Projektfeedbacks kann ich mich mit meiner Führungskraft regelmäßig austauschen.

Wie empfindest du die Arbeitsatmosphäre bei KPMG?

Die Arbeitsatmosphäre in meinem Team ist immer freundlich, offen und sehr angenehm. Gerade am Anfang haben mich meine Kollegen bei jeder offenen Frage unterstützt. Auch über das Team hinaus kann man gut mit anderen Bereichen in Kontakt kommen. Dafür gibt es zum Beispiel das Format „Meet and Talk“. Ein virtuelles Tool ordnet dabei mindestens zwei Mitarbeitende einander zu, die sich dann zu einem bestimmten Termin verabreden und über alles Mögliche austauschen können. Das ist eine von vielen Möglichkeiten, sich untereinander auch mit Kollegen aus anderen Fachbereichen und anderen Regionen zu vernetzen.

Wie zufrieden bist du mit deinem Einstiegsgehalt?

Ich bin mit meinem Einstiegsgehalt sehr zufrieden. Darüber hinaus bekomme ich von KPMG Verpflegungszuschüsse. Das ist insbesondere dann sehr hilfreich, wenn wir bei Mandanten vor Ort sind und nicht immer zuhause essen können.

Wie sieht es mit deiner Work-Life-Balance aus?

Meine Work-Life-Balance ist sehr ausgeglichen. Selbstverständlich ist der Workload in einer großen Wirtschaftsprüfung nie besonders klein. Flexible Arbeitszeiten, ein Arbeitszeitkonto und 30 Tage Urlaub im Jahr balancieren das aber gut aus.

Welche Karriereziele hast du dir bei KPMG vorgenommen?

Für mich stehen die vielfältigen Erfahrungen, die man bei KPMG sammeln kann, im Fokus und ich strebe an, Managerin zu werden.

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