Ein Einstellungsgespräch ist von Person zu Person, von Firma zu Firma und von Branche zu Branche unterschiedlich. Dennoch lassen sich viele Verhaltensweisen und auch die Körpersprache trainieren, um im Vorstellungsgespräch erfolgreich zu bestehen. Personaler achten in einem Vorstellungsgespräch nämlich nicht nur auf die fachliche Qualifikation, sondern auch stark auf das Verhalten und das Auftreten des Bewerbers.
Jedes Vorstellungsgespräch ist anders, aber bestimmte Fragen und Themenbereiche sind Standard. Du wirst z.B. an aller Regel eine kurze Selbstpräsentation halten müssen. Dazu wird Dich der Personaler nach Deinem beruflichen Werdegang fragen. Hier solltest Du ein paar Minuten frei aber trotzdem stellenbezogen die wichtigsten Stationen aus Deinem Lebenslauf strukturiert darstellen können.
Für den Personaler ist natürlich auch Deine Persönlichkeit von Interesse. Du bekommst daher auch Fragen zu Deinen Stärken und Schwächen, Deiner Arbeitsweise, Deinem Umgang mit Kollegen oder Vorgesetzten sowie zu Deinen Freizeitbeschäftigungen gestellt. Will man Dich besonders auf die Probe stellen, dann können auch Stressfragen zum Einsatz kommen. Auch dabei gilt es, gelassen zu bleiben und nicht die Konzentration zu verlieren.
Wichtig ist auch, dass Du Dich gut über das Unternehmen informierst. Oftmals fragen Personaler Deinen Kenntnisstand über Geschäftszahlen, Produkte, Konkurrenten und Branchentrends ab. Damit wird Deine Leistungsmotivation und Dein Interesse am Unternehmen überprüft.
Für den ersten Eindruck im Vorstellungsgespräch sind Dein äußeres Erscheinungsbild und Dein Auftreten entscheidend. Da jeder mit seiner Körpersprache permanent Signale an seine Umgebung sendet, achten Personaler auch darauf. Dabei sind vor allem Gestik, Mimik, Blickkontakt, Körperhaltung und Sprechweise von Interesse.
Im Vorstellungsgespräch sind Kleidung, Erscheinungsbild und Verhalten ebenfalls ein entscheidender Faktor für Sympathie oder Antipathie. Anspannung und Nervosität vor dem Bewerbungsgespräch lassen Deine Körpersprache nicht überzeugend wirken, wenn Du z.B. keinen Blickkontakt herstellst. Bist Du verkrampft, merkt ein geschulter Beobachter das schnell. Manche Gesten oder Körperhaltungen können abwehrend und bisweilen aggressiv wirken, z.B. das Verschränken der Arme vor der Brust. Derlei Stress- oder Dominanzgesten führen häufig (bewusst oder unbewusst) zu einer angespannten Gesprächssituation und sind daher zu vermeiden.
Betreibe eine intensive Recherche über das Unternehmen und die ausgeschriebene Stelle. Übe zudem die Antworten auf die Standard-Fragen im Vorstellungsgespräch mit Freunden oder Bekannten. Achte dabei auch auf Deine Körpersprache. Bleibe auch beim Training für das Vorstellungsgespräch höflich und authentisch.
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