Online Reputation: Tipps für einen guten Ruf im Internet

Online Reputation: Tipps für einen guten Ruf im Internet

Bei vielen Personalentscheidern ist es mittlerweile Usus, sich im Internet genauer über ihre Bewerber zu informieren. Laut verschiedener Umfragen machen das bereits 2/3 aller Personaler, Tendenz steigend. Besonders während der Zeit Deiner Bewerbung solltest Du Dich also genau mit Deinem Ruf im Internet beschäftigen und darauf achten, welche Daten über Dich im Internet öffentlich abrufbar sind. Gutes Online Reputation Management bedeutet aber nicht, dass Du möglichst „unsichtbar“ sein sollst. Es geht vielmehr darum, dass Du aktiv Informationen zur Verfügung stellst, die Deinen digitalen Ruf positiv beeinflussen. Denn damit kann man sich positiv von Mitbewerbern absetzen.


Tipps für eine gute Online Reputation

Wir von der Jobbörse ABSOLVENTA haben für Dich die besten Tipps zusammengestellt, wie Du aktiv für eine positive Online Reputation sorgen kannst:

Prävention! Überlege Dir immer genau, welche Informationen Du von Dir im Internet veröffentlichen willst, und achte stets auf Deine Privatsphäre.

• Überprüfe mit Hilfe von Google und Personensuchmaschinen (z.B. Yasni oder 123 People), was es im Internet in Verbindung mit Deinem Namen zu finden gibt.

• Erstelle einen Google Alert auf Deinen Namen. Sobald Deine Name im Internet auftaucht, wirst Du dann per E-Mail von Google benachrichtigt

• Achte auf die Einstellungen Deiner Privatsphäre in Social Networks wie z.B. Facebook, MySpace oder LinkedIn.

• Erstelle Dir ein Profil auf Xing, das Deine Kenntnisse und Vorteile zur Geltung bringt. Xing ist das „Facebook der Geschäftswelt“ und bei Personalern sehr beliebt, wenn sie sich einen Überblick über den Bewerber verschaffen wollen. Xing-Profile tauchen außerdem oft sehr weit oben in den Google-Suchergebnissen auf (wenn Du die Einstellung vornimmst, dass Dein Xing-Profil über Google gefunden werden kann).

Twittere mit Deinem echten Namen. Auch Twitter-Accounts erscheinen oft in den oberen Google-Suchergebnissen. Du solltest dabei aber keine Banalitäten á la "Fahre jetzt mit dem Zug nach Düsseldorf" posten sondern den Lesern einen Mehrwert bieten. Du solltest in die "Tweets" einen Link zu interessanten Webseiten einbauen. Dabei bietet es sich zum Beispiel an, Dinge zu "zwitschern", die im Kontext mit Deinem Studium bzw. mit Deinem Fachbereich stehen, so zum Beispiel als Biologe Links zu interessanten wissenschaftlichen Artikeln. So sieht der Personaler, dass Du Dich auch in Deiner Freizeit mit Deinem gewählten Studienfach beschäftigst. Du kannst natürlich auch andere interessante Sachen inkl. Link twittern, um Vielseitigkeit und breites Interesse zu signalisieren.

Blogge oder schreibe Kommentare auf seriösen Blogs, Foren und anderen Webseiten unter Deinem echten Namen. Auch solche Beiträge und Kommentare tauchen wegen ihrer oft hohen Verlinkungsrate der Blogs untereinander häufig in den oberen Google-Suchergebnissen auf. So kannst Du u.a. zeigen, wie gut es um Dein schriftliches Ausdrucksvermögen steht und mit welchen Themen Du Dich beschäftigst. Achte deshalb auch in Blogs auf Rechtschreibung und Grammatik. In eher „unseriösen“ Blogs und Foren solltest Du allerdings besser ein Pseudonym verwenden, damit Du nicht mit „Nonsense-Kommentaren –und Artikeln“ in Verbindung gebracht wirst.

Stelle Deine Abschlussarbeit ins Netz. So kannst Du Dich in dem gebiet Deiner Abschlussarbeit als Experte positionieren. Dafür gibt es einige Anbieter, einer der bekanntesten ist diplom.de. Als positiven Nebeneffekt kannst Du damit auch noch ein paar Euro verdienen.

• Erstelle Dir eine eigene Website. Sichere Dir die .de-Domain mit Deinem Namen und stelle auf der Seite einige Informationen und Eckdaten zu Deiner Person und Deinem Werdegang ins Netz, ohne dabei zu privat zu werden. Von Deiner Webseite aus kannst Du auch wiederum auf Dein Xing-Profil oder Deinen Twitter-Account verlinken. Als Inspiration für weitere Inhalte kannst Du Dir einfach die Webseiten anderer Personen anschauen. Bleibe bei der Darstellung aber weitgehend authentisch und verstelle Dich nicht.
 

Vorteile einer eigenen Homepage

1. Du entscheidest selbst, welche Informationen Du von Dir freigibst und welches Bild Du über Dich vermittelst. Je nach Unternehmen und Branche, in der Du Dich bewirbst, kannst Du die Informationen und das Design anpassen (eher klassisch oder eher kreativ?). Ein Portfolio-Template (Template, engl. für Vorlage/Schablone) kannst Du Dir bei flashden.net erstellen. Wenn Dir Dir unsicher bist, was Du für Inhalte auf Deine Homepage platzieren sollst, kannst Du Dir Inspiration von den Webseiten anderer Privatpersonen holen.

2. Du kannst den Wissenshunger des suchenden Personalers sofort stillen. Eine Domain, die Deinen Namen führt, wird in den Suchmaschinen hoch gerankt, was die Suche nach Deiner virtuellen Identität vereinfacht. Von Deiner Homepage kannst Du auch wieder auf andere gute Internet-Treffer von Dir linken. Hier kannst Du checken, ob die noch Domain frei ist.

3. Mit Deiner eigenen Website betreibst Du Selbstmarketing. Du zeigst Initiative und beweist, dass Du Dich präsentieren und Deine Stärken hervorheben kannst. Zudem stellst Du Deine Web-Affinität unter Beweis, denn es haben bei weitem nicht alle Bewerber eine eigene Homepage.
 

Gutes Gelingen wünscht Dein ABSOLVENTA-Team!

Lies auch das Experten-Interview mit dem PR-Profi Klaus Eck zum Thema Online Reputation: "Eine gute Online Reputation erhöht die Chancen auf dem Arbeitsmarkt".

Artikel weiterempfehlen:
Mach's wie Alex
Mach's wie Alex:
Starte deine Karriere bei einem von 4994 Unternehmen
  • Erstelle dein kostenloses Bewerber-Profil und lass dich von Unternehmen finden
  • ABSOLVENTA schlägt dir per E-Mail Stellenangebote vor, die auf dein Profil passen

Oder melde dich mit einem dieser Dienste an

Jobs finden

In über 5167 Stellenangeboten deinen Traumjob finden!

Beliebte Artikel aus unserem Karriereguide

Stärken im Vorstellungsgespräch gekonnt einbringen
Ganz stark!
Stärken im Vorstellungsgespräch gekonnt einbringen

Die Stärken im Vorstellungsgespräch darzustellen gehört zu den klassischen Aufgaben und bedarf einer gute Vorbereitung. Denn nur Schlagwörter wie „kommunikativ“ oder „kreativ“ aufzuzählen reicht noch lange nicht. Es geht vielmehr darum, die Stärken anhand von konkreten Beispielen zu belegen.

Zum Artikel
Assessment Center Vorstellung
Der erste Eindruck zählt
Assessment Center Vorstellung

Bei einem Assessment Center (AC) geht es in der Vorstellungsrunde um das erste Kennenlernen. Auch wenn es scheinbar „nur“ ein Warm-Up ist, sollte man die Vorstellung nicht unterschätzen, denn für den ersten Eindruck gibt es bekanntlich keine zweite Chance. Tipps und Infos von ABOLVENTA.

Zum Artikel
Arbeitszeugnis: Was darin stehen darf und muss
„Na, wie war ich?“
Arbeitszeugnis: Was darin stehen darf und muss

Das Arbeitsrecht macht dem Arbeitgeber klare Vor­gaben, wann und wie er ein Arbeits­zeugnis erstellen muss. Jeder Arbeit­nehmer hat nach Ablauf des Arbeitsverhältnisses das Recht, von seinem Arbeitgeber eine Bewertung seiner Leistungen zu erhalten. Falls das Arbeitszeugnis nicht den rechtlichen Vorgaben entspricht, ...

Zum Artikel