Die Stressbewältigung
Wer viel und in verantwortungsvollen Positionen arbeitet hat oft auch viel Stress. Stressbewältigung ist für viele Unternehmen daher ein zentrales Thema. Der Grund dafür ist die steigende Zahl von stressbedingten Krankheiten, wie Bluthochdruck oder Schlafstörungen. Diese führen zu Ausfallzeiten bei den Mitarbeitern und können schwerwiegende Erkrankungen nach sich ziehen. Viele Unternehmen fördern deshalb Programme in denen Mitarbeiter Strategien zur Stressbewältigung erlernen. Diese sind sowohl im Büro, als auch nach der Arbeit anwendbar. Privat kannst Du präventiv gegen einen „Burnout“ vorgehen, indem Du Sport und meditative Übungen machst.
Stressbewältigung durch Zeitmanagement
Stress am Arbeitsplatz kannst Du beispielsweise durch gezieltes Zeitmanagement reduzieren. Methoden, wie das Pareto- oder das Eisenhower-Prinzip, erleichtern Deinen Arbeitsalltag, da Du „gezwungen“ wirst Prioritäten zu setzen. Wenn Du Dein Arbeitspensum für den Tag realistisch vorausplanst, verringerst Du Deinen Stress.
Ordnung für die Stressbewältigung
„Ordnung ist das halbe Leben“, weiß der Volksmund zu berichten – und liegt damit richtig. Wer Ordnung auf seinem Arbeitsplatz einhält, findet die benötigten Dinge viel schneller. Sortiere deshalb Deinen Desktop, Deinen Schreibtisch und Deine Dateien, damit Du sie mit möglichst wenigen Klicks beziehungsweise Handgriffen jeder Zeit parat hast.
Autogenes Training oder Yoga zur Stressbewältigung
Neben Zeitmanagement und Ordnung kannst Du auch gezielte Stressbewältigung betreiben. Methoden wie Autogenes Training oder Yoga machen den Kopf durch körperliche Übungen, Autosuggestion und Atemtechniken frei. Das Autogene Training wurde von dem deutschen Psychologen Johannes H. Schultz entwickelt. Bei dem Training wird meistens eine meditative musikalische Untermalung mit kontrolliertem Ein- und Ausatmen verknüpft. Während der Übungen fordert der Trainer die Teilnehmer dazu auf, sich in eine andere Welt zu denken. Der Alltag soll gänzlich von ihnen abfallen. Das Ziel von autogenem Training ist Muskelentspannung und eine bessere Durchblutung des ganzen Körpers. Nach einer Weile fallen viele Menschen in eine Tiefentspannung, die den ganzen Körper betrifft. Mit autogenem Training lassen sich Stress und psychosomatische Störungen behandeln.
Autogenes Training lehrt unter anderem, Gedanken zu fokussieren und so konzentrierter zu arbeiten. In der Büroatmosphäre lässt sich das autogene Training nicht komplett anwenden. Einzelne Techniken – wie die Atemübungen – können Dir den Arbeitsalltag jedoch erleichtern.
Sport und bewusste Lebensführung zur Stressbewältigung
Viele Berufstätige sehen Sport als Ausgleich und Mittel zur Stressbewältigung. Aber Achtung: Übermäßig betriebener Sport kann kontraproduktiv wirken. Joggen oder andere Ausdauersportarten fördern zwar die körperliche Konstitution, können aber bei übertriebenem Ehrgeiz zum Kollaps führen, insbesondere, wenn der Körper bereits geschwächt ist. Pulsuhren helfen den Körper beim Ausdauersport nicht zu überlasten.
Deshalb gilt: Sport in Maßen gehört zu einer bewussten Lebensführung und stärkt den Kreislauf. Du solltest allerdings auf Deinen Körper achten und nicht gegen ihn arbeiten. Gezielte Übungen, wie etwa Rückentraining, können einer falschen Körperhaltung entgegenwirken.
Gesunde Ernährung zur Stressbewältigung
Ebenso wichtig für die Stressbewältigung ist eine ausgewogene Ernährung. Vitamine und Mineralien braucht der Körper, um physisch und psychisch auf der Höhe zu sein. Eine ungesunde Ernährung führt auf Dauer zu körperlicher Erschöpfung und wirkt sich auch auf die geistigen Leistungen negativ aus.