Zeig Motivation in der Selbstpräsentation

Graue Maus oder Selbstdarsteller? Die Selbstpräsentation ist eins der Standardelemente im Assessment Center. Hier zählt der erste Eindruck. Du hast die Chance, Dein Erfolgspotential im Assessment Center positiv zu beeinflussen. Wie Du das am besten anstellst und wie Du eine Blamage gleich zu Beginn vermeidest, lernst Du hier.

Das Eisenhower-PrinzipÜbungstyp: Präsentation Zeit: 3-10 Min. Vorbereitungszeit: 0-5 Min. Zielsetzung: erster Eindruck, Werbung in eigener Sache Am Anfang eines Assessment Centers steht in der Regel die Vorstellungsrunde. Zunächst präsentiert sich normalerweise das Unternehmen, bei dem Du Dich beworben hast. Meistens ist ein Assessor Mitarbeiter einer nächsthöheren Führungsebene oder aus der Personalabteilung. Du solltest genau zuhören, was Dir über das Unternehmen erzählt wird. Vor allem Informationen zur Unternehmensphilosophie, Mitarbeiterpositionen und Namen solltest Du Dir merken. Scheue Dich nicht, ein paar Fragen zu stellen, die in der Unternehmenspräsentation nicht geklärt wurden. Das unterstreicht Dein Interesse an dem Unternehmen. Dränge Dich dabei aber nicht zu sehr in den Vordergrund.

Dein individuelles Profil in der Selbstpräsentation

Im Anschluss an die Unternehmenspräsentation folgt die Vorstellung der Bewerber. Dies kann eine Partnerpräsentation, eine Gruppenpräsentation oder eine Selbstpräsentation sein. Hier geht es um den ersten Eindruck. Von dem klassischen Einstieg über Name, Geburtsdatum und Wohnort ist dabei abzuraten. Wähle stattdessen besser einen kreativen Einstieg in Deine Selbstpräsentation, durch den Du Dich von Deinen Mitbewerbern abhebst. Dies kann z.B. ein Hobby sein, das Eigenschaften unterstreicht, die für den Job relevant sein könnten. Ein kreativer Einstieg bleibt eher im Gedächtnis der Beobachter und verschafft Dir für die folgenden Assessment Center Aufgaben einen Vorteil. Bei der Selbstpräsentation ist es auch wichtig, dass Du die zur Verfügung stehenden Hilfsmittel benutzt, z.B. Flipchart für einen stichwortartigen Steckbrief oder den Beamer für eine PowerPoint-Präsentation. Du kannst Deine Selbstpräsentation auch durch kleine Zeichnungen, Skizzen oder Grafiken optisch unterstützen. Der Kreativität sind bei der Selbstpräsentation in der Regel keine Grenzen gesetzt.

Deine persönliche Motivation in der Selbstpräsentation

Am besten ist es, wenn Du Deine Selbstpräsentation auf die ausgeschriebene Stelle zuschneidest. Stelle also diejenigen Stationen und Erfahrungen aus Deinem Lebenslauf in den Vordergrund, die für den Job relevant sein könnten und führe diese detaillierter aus, z.B. besondere Tätigkeiten in Praktika oder erste Berufserfahrungen. Aber auch Deine Motivation für den Job ist wichtig. Fasse in wenigen Sätzen zusammen, warum Du der/die Richtige für diesen Job bist. In manchen Unternehmen kann es allerdings auch passieren, dass konkrete Vorgaben über den Inhalt der Selbstpräsentation gemacht werden, z.B. der größte berufliche Erfolg oder die Darstellung des Berufsziels. Am Schluss der Selbstpräsentation macht sich eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Aspekte gut. So kannst Du noch einmal herausstellst, welche Kompetenzen Du hast und warum Du besonders für den Job geeignet bist. Nebenbei kannst Du die Zuhörer davon überzeugen, dass Du Dich mit den Anforderungen des Jobs vertraut gemacht hast und in das geforderte Persönlichkeitsprofil passt.

Dein Vorteil in der Selbstpräsentation

Der Vorteil liegt auf Deiner Seite, denn in der Selbstpräsentation kannst Du die ersten wichtigen Eindrücke selbst gestalten. Bei den weiteren Aufgaben im Assessment Center wirst Du diese Chance nur bedingt bekommen, da Themen oder Aufgaben vorgegeben werden. Die Selbstpräsentation stellt oftmals schon die Weichen für den weiteren Verlauf des ACs und gibt Dir die Chance Dein individuelles Profil zu präsentieren.

Tipps für die Assessment Center Selbstpräsentation

Die Selbstpräsentation lässt sich bereits im Vorfeld gut üben. In der Assessment Center Situation selbst bleibt einem dafür meistens nicht viel Zeit. Du solltest Deine Selbstpräsentation in relativ kurzer Zeit knackig und prägnant wiedergeben. Achte darauf, dass Deine Selbstpräsentation einen „Roten Faden“ hat, d.h. eine sinnvolle Struktur, und dass Du eine Bewertung Deiner bisherigen Tätigkeiten vermeidest. Gestalte Deine Selbstpräsentation aktiv und vermeide es, die Daten und Fakten einfach nur „runterzurattern“.

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