Der Wissenstest
Der Bewerbungstest kann aus verschiedenen Elementen bestehen. Neben einem Intelligenztest und einem Persönlichkeitstest wird bei Bewerber auch gerne das Allgemeinwissen getestet. Zu diesem Zweck wurde der Bochumer Wissenstest (BOWIT) entwickelt.
Lücken im Allgemeinwissen im Wissenstest erkennen
Da sich in den letzten Jahren der Trend abzeichnet, dass immer mehr Hochschulabsolventen zwar über exzellentes Fachwissen verfügen, jedoch nicht über ausreichendes Allgemeinwissen, wurde der Bochumer Wissenstest entwickelt. Hier kann man sein Allgemeinwissen überprüfen. Der Wissenstest wurde unter der Leitung von Dr. Rüdiger Hossiep an der Universität Bochum entwickelt. Er basiert auf verschiedenen Lehrplänen von Universitäten und Schulen und umfasst einen Katalog von 1200 Fragen. Der Wissenstest enthält 154 Fragen bzw. 45 Fragen in der Kurzversion, die dann unter Zeitdruck im Multiple-Choice-Verfahren beantwortet werden müssen. Pro Frage hat man ca. 25 Sekunden Zeit und fünf Antworten zur Auswahl. Die Fragen im Wissenstest kommen aus elf verschiedenen Gebieten, z.B. Bildende Künste, Mathematik, EDV, Recht oder Wirtschaft. Dabei ist der Bochumer Wissenstest ganz einfach am heimischen PC durchführbar.
Der Sinn hinter dem Wissenstest
Die zunehmende Internationalisierung der Wirtschaft macht es unverzichtbar, dass sich Führungskräfte und hochqualifizierte Arbeitnehmer auch abseits ihrer Fachgebiete gut auskennen. Ob Geschäftsessen, Assessment Center oder Vorstellungsgespräch, mit guten Kenntnissen in Literatur-, Kultur- oder Gesellschaftsthemen kann man auf jeden Fall zusätzlich punkten und unangenehmes Schweigen bei Tisch verhindern. Gemeinsame Interessen öffnen oft so manche Tür, die sonst vielleicht verschlossen bleibt. Der Bochumer Wissenstest ist ein gutes Instrument, um das eigene Allgemeinwissen auf die Probe zu stellen. Nach etwa vier Wochen erhält man ein Feedback, in dem tendenzielle Wissenslücken aufgezeigt und Vorschläge zur Verbesserung des Wissens gemacht werden. Ein Ergebnis von unter 45 Prozent richtig beantworteter Fragen zeigt einem dann, dass Nachholbedarf in Sachen Allgemeinwissen besteht. Beantwortet man hingegen zwischen 50-70 Prozent richtig, zählt man zum Durchschnitt. Alle Fragen hat bisher noch niemand richtig beantwortet.