Das Referenzschreiben
Ein Referenzschreiben (engl. Testimonial) wird von zufriedenen Kunden ausgestellt, um Dich und Deine Arbeit weiterzuempfehlen. Was für Hollywood die guten Kritiken sind, bedeuten vor allem für Selbstständige und Freiberufler die Referenzen, bringen neue Aufträge und eröffnen neue berufliche Optionen. Das Referenzschreiben ist anders als das Arbeitszeugnis nicht Teil einer Bewerbung. Vielmehr ist es eine Art Werbemaßnahme für Dich. Bewirbst Du Dich bei einem Folgekunden kannst Du das Referenzschreiben zusammen mit Arbeitsproben oder anderen Nachweisen Deiner Arbeiten vorzeigen. Viele Freiberufler haben eine ganze Referenzmappe, die sie bei einem Kundengespräch anstatt einer Bewerbungsmappe vorzeigen, um den Auftrag an Land zu ziehen.
Referenzschreiben eröffnen neue Jobs und Aufträge
Ähnlich wie bei einem Empfehlungsschreiben werden in einem Referenzschreiben Dein Auftrag, Deine Schwerpunkte, die Art und Weise Deiner Arbeit und Deine Arbeitseinstellung sowie die erbrachten Resultate beschrieben. Dazu sind zum Teil noch andere Eckdaten rund um das Projekt, das Du betreut oder an dem Du mitgearbeitet hast, aufgeführt. In den USA und Großbritannien sind „Letter of Recommendation“ weit verbreitet. Selbst Babysitter werden oftmals über Referenzschreiben eingestellt, wobei vorherige zufriedene Kunden ebenfalls eine freiwillige Empfehlung formulieren.
Formelle Referenzschreiben gibt es als Vordrucke
In Personalbüros gibt es zum Teil bereits erste Vordrucke oder Textbausteine für Referenzschreiben, die man nur für den jeweiligen Fall anpassen muss. Die positive Antwort auf die Frage „Würden Sie uns weiterempfehlen“ ist im Endeffekt schon ein Referenzschreiben für sich. Referenzschreiben haben natürlich nur den gewünschten Effekt, wenn sie positiv und glaubwürdig sind. Andere Referenzschreiben sollte man bei Bewerbungen ohnehin nicht anführen. Schicke Deine Referenzschreiben nur mit, wenn diese explizit gefordert werden.