Der handschriftliche Lebenslauf
Personaler bevorzugen in den allermeisten Fällen mit dem Computer erstellte tabellarische Lebensläufe. Gelegentlich wird von Bewerbern aber dennoch ein handschriftlicher Lebenslauf verlangt.
Layout und Gestaltung eines handschriftlichen Lebenslaufes
Der handschriftliche Lebenslauf sollte in seiner Gestaltung genauso aufgebaut sein wie ein ausführlicher Lebenslauf. Nimm ein möglichst dickes Blanko-Papier, ab 100 Gramm und achte darauf, dass es keine Knicke aufweist. Fülle nicht das ganze Blatt aus, sondern lasse zumindest links so viel Platz, dass das Blatt noch gelocht werden kann und Deine Ausführungen weiterhin zu lesen sind. Auch auf der rechten Seite solltest Du einen Mindestabstand von ungefähr zwei Zentimetern zum Blattrand einhalten. Falls Du Probleme hast, auf einem Blanko-Papier in geraden Linien zu schreiben, dann lege Dir ein liniertes Blatt, darunter. Diese gibt es z.B. zu Briefblöcken. Es ermöglicht Dir, auch auf unliniertem Papier gerade zu schreiben.
Inhalt des Lebenslaufes bleibt gleich
Der Inhalt eines handschriftlichen Lebenslaufes entspricht dem ausführlichen Lebenslauf. Durch die handschriftlichen Einträge benötigst Du jedoch wahrscheinlich deutlich mehr Platz. Daher kann ein handschriftlicher Lebenslauf auch über die sonst üblichen zwei Seiten hinausgehen.
Wenn Du Dich verschreibst, solltest Du lieber gleich ein neues Blatt anfangen, statt Korrekturflüssigkeit oder andere Korrekturhilfen zu bemühen. Gerade in einem Bewerbungsschreiben ist das mehr als fehl am Platz.
Wenn Du mit Deinem Text fertig bist, dann lass ihn auf jeden Fall von einer anderen Person korrigieren. Diese Person kann die Lesbarkeit Deines handschriftlichen Lebenslaufes bewerten und entdeckt möglicherweise noch den ein- oder anderen Rechtschreibfehler, der bei Deiner Bewerbung negativ auffallen könnte.
Fazit
Beschäftige keinen „Ghostwriter“, sondern bemühe Dich um eine leserliche Schrift. Auch wenn Du Deine eigene Handschrift als weitgehend unleserlich einstufst, musst Du selbst der Verfasser sein. Ein Arbeitgeber kann schon an Deiner Unterschrift sehen, ob sie andere Züge aufweist als der handschriftliche Lebenslauf. Auch wenn meist ein tabellarischer Lebenslauf verlangt wird, solltest Du auf diese Aufgabe vorbereitet sein.