Eine Universum-Studie hat die „Karriere- und Arbeitgeberpräferenzen der berufstätigen Akademiker in Deutschland” ermittelt. Dazu wurden knapp 7.700 Akademiker mit ein bis acht Jahren Berufserfahrung nach ihrem Wunscharbeitgeber befragt. Wenig überraschend tauchen in der Liste auch in diesem Jahr nur Großkonzerne auf, schließlich kennt die jeder.
Autokonzerne stehen immer noch hoch im Kurs
Die Traumunternehmen der Wirtschaftswissenschaftler sind demnach BMW, Deutsche Lufthansa, und Audi. Die beiden genannten deutschen Automobilhersteller gehören ebenso wie Siemens auch zu den Favoriten der Ingenieure. Die Top-3 Unternehmen der IT-ler sind die üblichen Verdächtigten Google, IBM und Microsoft. Naturwissenschaftler zieht es nach wie vor in das Max-Planck-Institut. Bayer und das Frauenhofer-Institut folgen auf den Plätzen zwei und drei.
Die kompletten Rankings der Universum-Befragung sind hier einsehbar.
Arbeitsplatzsicherheit gewinnt an Bedeutung
Bei der Umfrage kamen zwei weitere interessante Aspekte zu Tage. 2008 legten noch etwa 40 Prozent der Arbeitnehmer bei der Wahl ihres Arbeitgebers großen Wert auf eine gute Reputation der Firma, ein Jahr später sind es nur noch 21,6 Prozent. Demgegenüber wünschen 22,1 Prozent der Akademiker in ihrem Unternehmen ein „inspirierendes Top-Management“. Im letzten Jahr wurde das von nur 11,7 Prozent der berufstätigen Akademiker als expliziter Wunsch geäußert.
Diese beiden Punkte könnten mit der Wirtschaftskrise zusammenhängen. Ein inspirierendes Top-Management scheint besser und flexibler auf die durch die Wirtschaftskrise wechselnden Gegebenheiten am Markt reagieren zu können. Das wirkt sich positiv auf die wirtschaftliche Lage und die Arbeitsplatzsicherheit in dem Unternehmen aus. Und diese ist in Krisenzeiten für viele von höherer Bedeutung als der Ruf der Firma, in der man beschäftigt ist.
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