Personaler berichten (2): Fast 10 x mehr Bewerber als letztes Jahr
Geschrieben am 03.01.2010 von Lukas große Klönne
Sebastian Bortz ist einer der ersten Mitarbeiter der mittelständischen Abelssoft GmbH und arbeitet dort seit zwei Jahren als Software-Entwickler. Die Abelssoft GmbH hat eine flache Hierarchie, so dass alle Mitarbeiter in den Recruitingprozess involviert waren. Sebastian Bortz hatte schließlich die Idee, über ABSOLVENTA nach akademischem Nachwuchs für die Abelssoft GmbH zu suchen.
Herr Bortz, Ihre Firma Abelssoft GmbH hat über die Jobbörse ABSOLVENTA Hochschulabsolventen für eine Festanstellung gefunden. Wie sind Sie auf den Kandidaten gestoßen?
Den über ABSOLVENTA eingestellten Kandidaten Tim Dellas haben wir selbst in der Datenbank gefunden und kontaktiert. Es stellte sich dann im weiteren Bewerbungsprozess heraus, dass Tim uns schon vorher entdeckt hatte und sich von sich aus bei uns bewerben wollte. Wir sind ihm sozusagen zuvor gekommen.
Wie viele Absolventen mussten Sie anfragen, bis Sie die einen passenden Kandidaten für die Besetzung der freien Stelle gefunden haben?
Insgesamt haben wir sechs Absolventen eine Kontaktanfrage gestellt, von denen einer – Tim Dellas - dann die Stelle bekommen hat.
Was erwarten Sie von den Kandidaten, die Sie kontaktiert haben, im weiteren Bewerbungsablauf?
Eine schnelle Reaktion, denn das zeigt die Motivation des Kandidaten.
Wie gehen Sie im weiteren Personalauswahlprozess fort?
Es folgt ein Telefoninterview. Stimmt der erste Eindruck dann, laden wir den Bewerber zu einem Bewerbungsgespräch ein.
Wie lange hat der Recruitingprozess über Absolventa letztendlich gedauert?
Die Suche über Absolventa geht recht schnell. Der Account war schnell angelegt und wir haben dann schon nach wenigen Minuten interessante Kandidaten in der Datenbank gefunden. Von der Kontaktanfrage über das Bewerbungsgespräch bis zur Zusage hat es nur 2 Woche gedauert.
Nutzen sie auch den zweiten Absolventa-Recrutingskanal und schalten auf der Website Stellenangebote?
Ja, wir haben auch ein Stellenangebot geschaltet. Darauf bekamen wir allerdings nur Bewerbungen, die leider nicht auf unsere Anforderungsprofil gepasst haben.
Was hat der „ideale Bewerber“ zu bieten?
Wenn der Bewerber, trotz Nervosität, mit einem selbstbewussten Lächeln in das Bewerbungsgespräch geht und Spaß daran findet mit uns zu Kommunizieren, ist das jedes Mal ein großes Plus. Bewerber, die sich irgendwie selbst im Weg standen und sehr schüchtern waren, taten uns schnell leid. Dafür haben wir aber auch Verständnis und wir versuchen dann, diese ein wenig aus sich herauszuholen oder die Situation aufzulockern.
Ist das Recruiting von Fachkräften in Krisenzeiten leichter, weil es mehr Bewerber gibt? Oder bleibt im Prinzip alles beim Alten?
Wir hatten etwa die 8-10 fache Anzahl an Bewerbern gegenüber des letzten Stellenangebots ein Jahr zuvor. Natürlich hat man da einen größere Auswahl. Der Aufwand für die Suche steigt aber auch an, da sich ein größerer Anteil an Leuten bewirbt, die nicht zu der Stelle oder zu unserer Firma passen.
Nach ihren gesammelten Erfahrungen mit unserer Jobbörse. Wie ist Ihr Eindruck von ABSOLVENTA?
Eine ansprechende Oberfläche und sein sehr freundlicher Support. Gleich nach der Anmeldung bei Absolventa hat mich eine Absolventa-Mitarbeiterin angerufen, um einen Termin für eine Einweisung abzumachen. Mir wurde dann sehr gut gezeigt, wie ich das System am besten nutzen kann. Ich habe Tipps für die Suche bekommen und hatte die Möglichkeit, bei Fragen jederzeit zurückzurufen. Außerdem wurde ich immer von derselben Person betreut und in der Datenbank sind Profile der Bewerber aktuell. Absolventa scheint seine Nutzer zu lieben, das gefällt mir. Klar empfehle ich so etwas weiter.
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Lies auch den Erfahrungsbericht von Hochschulabsolvent Tim Dellas, dem der Berufseinstieg bei der Abelssoft über die Jobbörse gelang.
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